WM 2014
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vierter WM-Einsatz

Überraschung: Italo-Schiri Nicola Rizzoli pfeift den WM-Final



Referee Nicola Rizzoli of Italy speaks with Argentina's Lionel Messi during the World Cup quarterfinal soccer match between Argentina and Belgium at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Saturday, July 5, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)

Nicola Rizzoli leitet mit dem Final bereits das dritte WM-Spiel der Argentinier. Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Schiedsrichter Nicola Rizzoli aus Italien leitet am Sonntag den WM-Final in Rio de Janeiro zwischen Deutschland und Argentinien.

Dies erklärte Jim Boyce, der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission. «Wir wählen die besten Schiedsrichter für die besten Spiele aus. Und der Italiener wird den Final leiten», sagte Boyce. Schiedsrichter-Obmann Massimo Busacca aus der Schweiz bestätigte die Ansetzung.

Die Berufung von Rizzoli gilt als Überraschung, denn eigentlich war erwartet worden, dass bei einem Final zwischen Teams aus Südamerika und Europa ein Unparteiischer aus einem anderen Kontinentalverband zum Einsatz kommt. Rizzoli leitete beim WM-Turnier in Brasilien bereits die Gruppenspiele SpanienHolland und Nigeria – Argentinien sowie den Viertelfinal Argentinien – Belgien. Im Jahr 2013 arbitrierte der Italiener beim Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund im Londoner Wembley-Stadion. (dux/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das emotionale Ende einer dramatischen Partie

Bis alle weinen – so viele schluchzende Männer auf einem Haufen haben Sie noch nie gesehen

Brasilien besiegt Chile im Elfmeterschiessen und am Ende fliessen bei allen die Tränen. Bei den einen, weil ihre Hoffnungen bitter enttäuscht wurden. Bei den anderen, weil ein tonnenschwerer Druck von ihnen abgefallen ist.

Nach dramatischen 120 Minuten und einem noch dramatischeren Penaltyschiessen gleicht das Spielfeld im Estádio Mineirão von Belo Horizonte einem riesigen Tränenmeer. Brasilien hatte Chile soeben 4:3 nach Penaltyschiessen geschlagen. Ob Sieger oder Verlierer: Wohin man schaut, schluchzen die hartgesottenen Fussballprofis hemmungslos vor sich hin. Die Gelben vor Erleichterung, die Roten aus Enttäuschung.

Artikel lesen
Link zum Artikel