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Ab wann wird Biertrinken ungesund? Neue Studie gibt Antworten

Offiziell gilt in diversen Ländern: Zwei Gläser Bier oder Wein pro Tag sind für Männer okay. Frauen dagegen sollten höchstens eines trinken. Nun rütteln US-Fachleute an dieser Richtlinie, denn auch für Männer wird es ab dem zweiten Bier ungesund.

Niklaus Salzmann / ch media



England's supporters watch the third day's play of the second test cricket match between England and Bangladesh in Dhaka, Bangladesh, Monday, March 22, 2010. (AP Photo/Aijaz Rahi)

Drei Bier für einen Mann: Das sind laut neusten Erkenntnissen aus den USA zwei zu viel. Bild: AP

Männer können sich glücklich schätzen: Sie dürfen pro Tag zwei Gläser Wein oder Bier trinken, doppelt so viel wie Frauen, ohne sich um ihre Gesundheit sorgen zu müssen. So legt es zumindest die «Orientierungshilfe zum Alkoholkonsum» der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen nahe.

Doch nun kommen Zweifel an dieser Faustregel auf. In den USA, wo bislang eine ähnliche Empfehlung gilt, will eine Fachkommission die Grenze für Männer nach unten korrigieren. Gemäss wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte auch Männern nur noch ein alkoholisches Getränk pro Tag zugestanden werden, heisst es im Expertenbericht, der vergangene Woche erschienen ist.

Muskeln nehmen Alkohol auf - Fett hingegen nicht

Was unterscheidet die Frau vom Mann, wenn es um Alkohol im Körper geht? Da ist einmal das Gewicht. Im Schnitt wiegt die Schweizer Frau 65 Kilogramm, der Mann dagegen gut 80 Kilogramm. Bei ihm verteilt sich der Alkohol also schon mal auf einen Viertel mehr Körpermasse. Hinzu kommt, dass beim Mann der Anteil Muskeln grösser ist, während die Frau mehr Fett am Körper hat. Die Muskeln enthalten Wasser, das den Alkohol aufnimmt. Das Fett nimmt hingegen keinen Alkohol auf. So wird der Alkohol im männlichen Körper auch deswegen stärker verdünnt als bei der Frau.

Mann trinkt mehrere Becher Bier gleichzeitig

Männer können Alkohol besser aufnehmen als Frauen. Bild: Shutterstock

Dass Frauen nicht dieselbe Empfehlung erhalten wie Männer, hat also durchaus einen medizinischen Hintergrund. Auch Jean-François Dufour, Klinikdirektor und Chefarzt Hepatologie am Inselspital Bern, hält die Unterscheidung für gerechtfertigt. Er sagt:

«In der Praxis zeigt sich, dass Frauen bei gleichem Alkoholkonsum eher Probleme mit der Leber haben als Männer.»

Zwar unterscheide sich die Verträglichkeit für Alkohol stark von Mensch zu Mensch. Zum Beispiel habe die Darmflora einen Einfluss, der aktuell intensiv erforscht werde. Doch im Durchschnitt vertragen Frauen den Alkohol tatsächlich schlechter als Männer. «Nebst dem Gewicht und den unterschiedlichen Anteilen von Fett und Muskulatur könnte auch der Magen eine Rolle spielen», sagt er. Der weibliche Magen reagiere anders auf Alkohol als der männliche.

Two young women hold cigarettes and glasses of champagne in their hands at the nightclub St. Germain in Zurich, Switzerland, pictured on June 3, 2008. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Zwei Frauen halten am 3. Juni 2008 im Nachtklub St. Germain in Zuerich, Schweiz, Champagnerglaeser und Zigaretten in den Haenden. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Trügerische Schlüsse punkto Herz-Kreislauf-Krankheiten

Trotzdem wollen amerikanische Fachleute jetzt aber den Männern maximal dieselbe tägliche Menge zugestehen wie den Frauen: ein Glas Bier à 3.5 Deziliter oder ein Glas Wein à 1.5 Deziliter oder ein Gläschen Spirituosen à 4 Zentiliter. Wieso wollen sie auf die Differenzierung nach Geschlecht verzichten? Frauen reagieren stärker auf Alkohol, so steht es auch im US-Bericht. Idealerweise würden denn Frauen auch nur ein halbes Glas pro Tag trinken.

So trinkt man wie Winston Churchill

Video: watson/Emily Engkent

Aber erstens wäre das eine unpraktikable Empfehlung - halbe Gläser können im Restaurant oder der Bar nicht bestellt werden. Und zweitens ist das Gesundheitsrisiko nicht allzu viel grösser, wenn eine Frau statt eines halben ein ganzes Glas trinkt. Bei den Männern hingegen schlägt sich das zweite Glas Bier, Wein oder Schnaps gegenüber dem ersten schon deutlich auf die Gesundheit nieder. Das zeigen Untersuchungen zur Sterblichkeit.

Schweiz hat Alkohol-Richtlinie erst gerade angepasst

Genau zwei Jahre ist es her, seit Schweizer Experten die Empfehlungen für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum nach unten korrigiert haben. Seither gilt: Höchstens zwei Gläser Bier oder Wein für Männer pro Tag (statt maximal drei) und höchstens eines für Frauen (statt zwei). Den Ausschlag dafür gaben «neue wissenschaftliche Erkenntnisse», wie die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention im Juli 2018 mitteilte. Und nun fordern Fachleute aus den USA - wiederum gestützt auf neuste Erkenntnisse -, dass auch für Männer die Ein-Glas-Empfehlung gelten soll.

Was heisst das für die Schweiz? Wittern die Abstinenzler bereits Morgenluft? Selbst der Präsident des Blauen Kreuzes, einer Organisation, die gegen Alkoholismus kämpft, winkt ab. «Obwohl die Hinweise der Experten aus den USA durchweg stichhaltig sind, kann meines Erachtens in der Schweiz nicht alle zwei Jahre eine Richtlinie angepasst werden», sagt Verbandschef Philipp Hadorn. Zuerst einmal brauche es nun eine wissenschaftliche Auswertung, was die Verschärfung vor zwei Jahren gebracht hat. Dann werde sich zeigen, ob die präventive Wirkung reiche oder ob weitere Verschärfungen angebracht seien.

Vorerst aber setzt der frühere SP-Nationalrat Hadorn lieber auf die Losung «starke Prävention statt verschärfte Regeln». Diese müsse bewusst machen, «dass regelmässiger und exzessiver Alkoholkonsum in Abhängigkeit und soziale Schwierigkeiten führen kann».

Auch die Sucht-Kommission selbst macht derzeit keine Anstalten, die Empfehlungen schon wieder zu ändern. Man verfolge die Entwicklung der Forschung, heisst es lapidar. Definitiv nichts wissen wollen die Schweizer Gesundheitsbeamten von der immer wieder gestellten Forderung, die Trinkempfehlungen spezifisch nach Getränkeart auszurichten. Für den Körper sei es nicht relevant, «welches alkoholische Getränk konsumiert wird, sondern wie viel Gramm reiner Alkohol eingenommen wird», erklärt das Bundesamt für Gesundheit auf Anfrage. Eine Unterscheidung würde nur zusätzliche Verwirrung stiften.(sva/nsn)

Moment mal - hiess es nicht immer, eine geringe Menge Alkohol wirke sich sogar positiv auf die Gesundheit aus? Besonders Rotwein senke den Blutdruck und verringere das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Tatsächlich gibt es Studien, die einen solchen Zusammenhang zeigen. Menschen, die eine geringe Menge Alkohol konsumieren, scheinen weniger Herz-Kreislauf-Probleme zu haben als abstinente. Doch die Zahlen haben einen Haken: Sie zeigen nicht, ob der Alkohol tatsächlich die Ursache dafür ist. So gehören Menschen, die gerne ein gepflegtes Glas Rotwein zum Abendessen geniessen, oft einer Gesellschaftsschicht an, die sich auch gesunde Ernährung leisten kann - letzteres könnte der tatsächliche Grund sein für die selteneren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tatsächlich verschwinden fast alle Vorteile des Alkohols, wenn die Studien mit statistischen Methoden auf mögliche Fehlschlüsse geprüft werden.

Besser öfters ein wenig als gelegentlich ein Rausch

Die Universität Cambridge hat vor zwei Jahren aus 83 Studien Daten zu 600'000 Menschen zusammengetragen und geprüft. Übrig blieb ein einziger positiver Effekt: ein bisschen Alkohol verringert tatsächlich das Risiko für einen Herzinfarkt. Für alle anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, darunter Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Komplikationen mit Bluthochdruck, gilt dagegen: je weniger Alkohol, desto besser. Wer das Risiko gering halten will, darf demnach höchstens 100 Gramm Alkohol pro Woche zu sich nehmen. Das entspricht sieben Stangen Bier und damit ungefähr der Empfehlung der US-Experten.

Selbst der Rotwein, der gesunde Antioxidantien enthält, schneidet demnach nicht besser ab. Offenbar werden allfällige positive Effekte bei weitem durch die Schädlichkeit des Alkohols wettgemacht. Bei 13 Volumenprozent liegen acht Deziliter Wein pro Woche drin. Diese sollten aber nicht auf einmal getrunken werden. Klinikdirektor Jean-François Dufour sagt:

«Gelegentliches Rauschtrinken ist viel schlimmer für die Leber als tägliches massvolles Trinken.»

Wobei sich selbst bei massvollem Konsum das Einlegen von alkoholfreien Tagen empfiehlt - an diesen kann sich die Leber erholen und zudem sinkt die Gefahr, dass eine Sucht entsteht.

Wer sich an diese Regeln hält, muss sich die Freude am kühlen Blonden oder dem Gläschen Roten nicht verderben lassen. Selbst im Bericht der Fachkommission aus den USA steht: «Alkohol kann in geringen Mengen mit relativ tiefem Risiko konsumiert werden.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigu87 30.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Diese amerikanische Studie ist sehr hilfreich; sie wurde auch mit Berücksichtigung auf den täglichen Schluck Desinfektionsmittel - nebst dem Alkohol - erstellt. Cheers
  • AdiB 30.07.2020 15:09
    Highlight Highlight Mein onkel hat laut ärzten wegen zuviel alkoholkonsum und ich rede nicht von eins, zwei bier am tag, einen hirnschlag bekommen und ist jetzt ein pflegefall. Es gab mir damals schon zu denken. Mitlerweile nur noch alkohol wenn ich bei freunden bin und auch da max zwei bier oder ein glas guten single malt.
    Mein onkel war ein robuster mann, der ein kind und eine frau in jungen jahren verlor und trozdem im leben weiter machte, neu heiratete und noch 3 kinder bekam. Er krampfte über 40 jahre ununterbrochen auf dem bau, nie hat er gefehlt bei der arbeit. Er war auch sportlich aktiv bis zu dem tag.
  • Likos 30.07.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich hab es mir angewöhnt pro Tag nicht mehr als 0.5L "Nichtwasser" zu trinken. Ob das dann Wein, Bier, Panache, Cola o.ä. ist, ist für mich irrelevant.
    Bei ner Einladung darf es dann auch mal mehr sein, aber im Schnitt ist es für mich eine gute Faustregel.
    • Ian Cognito 30.07.2020 16:01
      Highlight Highlight Als Weintrinker finde finde ich das eine sehr gute Idee. Würde aber eine Erhöhung auf 0.75 vorschlagen, dann ist wenigstens auch die Flasche leer ;)
  • Eistgleichemcequadrat 30.07.2020 11:23
    Highlight Highlight Ich würde gern den Typen auf dem 2. Foto als GIF sehen (wenn er weiter trinkt). So wie der die zwei Gläser hält, stell ich mir das cool vor.
    • Nothingtodisplay 30.07.2020 13:04
      Highlight Highlight Es sind drei Becher ;)
  • Prometheuspur 30.07.2020 11:11
    Highlight Highlight Und wenn, dann ein richtiges..

    weil:
    Benutzer Bild
    • Berberis 30.07.2020 18:01
      Highlight Highlight Probier mal das IPA von Lola. Sehr gelungen! Es bleibt aber leider eher die Ausnahme unter den alkoholfreien Bieren.
  • Eugen1999 30.07.2020 11:02
    Highlight Highlight Ach die grüne Neune, Alk ist gefährlich. Schon nur ein Bier am Tag und du stirbst irgendeinmal vielleicht daran ausser Corona tischt dich ab. He, jeder ist sein eigener Chef. Diejenigen die es tscheggen, geniessen das Leben, die andern überborden und beissen dann wegen zuviel Alk, Sport, Fressen, Gewicht, Tempo usw. zu früh ins Gras. Daran wird dieser ach so kluge und wissenschaftliche Tunnelblick betreffend Alk nichts ändern. Er ist aber ein Puzzelteilchen mehr, der den Versuch von Supermoralisten unterstützt, die persönlichen Freiheiten, wo es nur geht, einzuschränken. Na dann Prost!
    • Prometheuspur 31.07.2020 06:59
      Highlight Highlight -Was "Ach die grüne Neune, Alk ist gefährlich" ?

      -Komisch.

      -Also willst du mir deine Klugheit präsentieren, indem du eine Analyse vorführst, um mich wissen zu lassen das ich einen Tunnelblick habe weil ich alkoholfreies Bier Scheisse finde, oder was..  noch dazu kommst du mit; "selbst ist die Frau/der Mann". Bum - der Weise "Eugen1999", der um Persönlichkeiten von virtuellen User bescheid weiss 😎
    • Prometheuspur 31.07.2020 08:20
      Highlight Highlight Nein!
      @Eugen1999: Bitte entschuldige, ich bin ja gar nicht angesprochen🙄!!!
      Oh herrje, wie ist das peinlich. Ich werde langsam alt. Es tut mir echt leid - gäu!
  • Prometheuspur 30.07.2020 10:52
    Highlight Highlight Houu...
                          ˆ‿ˆ
    Benutzer Bild
    • Thorium 30.07.2020 19:20
      Highlight Highlight Da ist ja (fast) kein Bier im Krug. Ist der Wirt lebensmüde oder was?
  • dmark 30.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Das Leben war so schön, bis die Wissenschaft auf die Idee kam das Leben zu durchleuchten...
    Mir fehlt bei diesen ganzen Studien auch der Life-Fun- Factor. Dieser LFF ist auch entscheidend für ein gesundes Leben.
    • Josue Amoros (1) 30.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Ja finde ich auch.. schnell und glücklich ins Grab feiern.. und dabei die Birne wegballern 🤓
    • dmark 30.07.2020 15:41
      Highlight Highlight @Josue Amoros:
      Ich würde da eher versuchen einen Mittelweg zu finden...
      Wenn man sich immer die Birne weg ballert, dann bekommt man gar mit, dass man lebt ;)
    • Thorium 30.07.2020 19:24
      Highlight Highlight Naja, also dank der Wissenschaft wissen wir nun sehr viel über den Gärprozess. Das kann man z.B. dazu einsetzen, ein Bier mit konstanter Qualität herzustellen. Oder man kommt auf die Idee, es in brauen Flaschen einzufüllen, weil UV-Strahlen das Bier schal werden lassen. Nur so ein Dankanstoss.
  • Hillary Clinton 30.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Ich würde mal folgendes behaupten:

    Sicherlich nichts hochprozentiges unter der Woche und auch am Wochenende so wenig wie möglich - dieses Zeugs ist das wahre Gift.

    Ein oder zwei Gläser Wein / Bier sind hald ein enormer Unterschied zu zwei oder drei Gin Tonics an einem Mittwoch Abend...
  • Bravo 30.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Das Aufhängerfoto zu diesem Artikel ist gemein. Die nicht ganz waschbrettbäuchigen Männer trinken nämlich kein einziges Bier. Die sind geradezu vorbildlich. Ich sehe mindestens 5 Wasserflaschen und 2 Sonnencremen. Fast ein bisschen gestellt ;-)
    • Thorium 30.07.2020 19:26
      Highlight Highlight Mindestabstand wird auch fast eingehalten. Zumindest in der Horizontalen.
  • Alex.jrdb 30.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Eifach schön.
    Benutzer Bild
  • Zaungast 30.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Ich bin leidenschaftlicher Wochenend-Alkoholiker. Kann dafür mit einem einzelnen Feierabendbier nichts anfangen.
  • Amateurschreiber 30.07.2020 09:48
    Highlight Highlight "Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich."

    - Mark Twain
  • «Shippi» 30.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Bier (bzw. Alkohol) trinken ist nie gesund, was ist das für 'ne Frage? Einzig Rotwein scheint noch ein paar positive Effekte zu haben, aber bei Bier ist Hopfen und Malz verloren.
    • loquito 30.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Traubensaft ist genausogesund. Alkohol ist NIE gesund....
    • «Shippi» 30.07.2020 10:25
      Highlight Highlight Hahaha, ich wette, alle Corona-Panikmacherinnen und -Panikmacher haben mir Blitze gegeben. Bei Corona auf Wissenschaftler setzen und bei Alkohol lieber nicht. Was für 'ne Doppelmoral. Was ist das bloss für eine Welt?
    • measy88 30.07.2020 15:18
      Highlight Highlight Und Du kannst das auch wissenschaftlich belegen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 30.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Bezüglich der Verteilung des Konsums könnte ich mir vorstellen, dass es körperlich und psychisch gegenteilig ist:
    Körperlich ist es weniger schlecht öfter eine kleine Menge zu trinken. Dafür ist so die Gefahr einer Gewohnheits- oder gar Suchtentstehung grösser als wenn es nur bei speziellen Situationen eine grössere Menge gibt.
    • Eistgleichemcequadrat 30.07.2020 11:15
      Highlight Highlight Vor allem, wenn es dir nach so einer "speziellen Situation" so mies geht, dass du freiwillig für längere Zeit (immer?) auf stärkeren Alk-Konsum verzichtest.
  • Holunder 30.07.2020 08:28
    Highlight Highlight Shit.

    Gut, wenn wir ehrlich mit uns sind wussten wir schon immer das der Alkohol nicht gesund ist. Aber der Spruch "Ein Glas am Tag ist gut für das Herz" war ein super Strohhalm zum festklammern.

    ... so ich muss jetzt kurz weg, das schlechte Gewissen wegtrinken! 😜
    • Holunderblüte 30.07.2020 09:05
      Highlight Highlight Gönnen wir uns doch gleich ein Holundersirüpli 😜
  • Cirrum 30.07.2020 08:15
    Highlight Highlight 1 Mann, der jeden Abend in die Bar geht und 3 Bier trinkt (1 für sich, und je eins für seine Kumpels) kommt eines Abends wieder in die Bar und trinkt nur 2 Bier. Der Barkeeper meint, Oje, wieso nur 2 Bier? Ist einer ihrer Kumpels gestorben? Darauf meint der Mann: Nein, nein.. ich habe aufgehört zu trinken.
    • pamayer 30.07.2020 09:25
      Highlight Highlight der sitzt!
    • Mein C tut W wenn ich G 30.07.2020 11:32
      Highlight Highlight 😂😂😂 👍
  • The oder ich 30.07.2020 08:09
    Highlight Highlight OK, dann halt nur noch ein Glas Wein pro Tag
    Benutzer Bildabspielen
  • NikolaiZH 30.07.2020 08:03
    Highlight Highlight Leben ist tödlich
    • Holunder 30.07.2020 09:19
      Highlight Highlight Das Leben hat noch keiner überlebt.
      ... ausser vielleicht Chuck Norris
    • pamayer 30.07.2020 09:26
      Highlight Highlight sterben auch.
    • Grave 30.07.2020 09:31
      Highlight Highlight @holunder und die queen
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 30.07.2020 07:51
    Highlight Highlight Momentan gilt:

    Ich darf pro Monat 60 Gläser Wein trinken.

    Würde ich jeden Tag 2 Gläser Wein trinken, würde ich zum Alkaholiker mutieren.

    Die Empfehlung ist meiner Meinung nach falsch formuliert. Sie sollte so lauten:

    Wer das trinken nicht lassen kann, sollte pro Tag höchstens zwei Gläser Wein trinken.
  • who cares? 30.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Wer täglich trinkt ist meiner Meinung nach an der Grenze zur Sucht, auch wenn es nur "ein Bier" ist. Am Wochenende sind es ja dann häufig mehrere.
    Zumindest in meinem Umfeld sind, entgegen zu was der Artikel suggeriert, alkoholfreie Tage die Norm. Auch mit Apero da, Apero det komme ich in Spitzenzeiten höchstens auf drei- oder viermal Alkohol die Woche. Man kann auch mal zu etwas alkoholfreiem greifen, wer das schwangerschafts- oder krankheitshalber mal musste, der weiss, dass dies durchaus möglich ist.
    • Holunder 30.07.2020 09:23
      Highlight Highlight Und wer schon mal ein paar Monate abstinent war und dann wieder mal was getrunken hat, der weiss auch wie sehr der Körper nur schon von einem Bier leidet.

      Der menschliche Körper passt sich gut an, wodurch man (auch bei nur gelegentlichem Konsum) gar nicht so sehr merkt, was man dem Körper zumutet.
    • Super8 30.07.2020 09:30
      Highlight Highlight Auch diejenigen, die "nur" jedes Wochenende, aber dafür dann gröber zulangen, sind an der Grenze zur Sucht. Schlussendlich kann man jede Gewohnheit mit an der Grenze zur Sucht einstufen.
    • Thorium 30.07.2020 19:29
      Highlight Highlight Das Blaue Kreuz ist übrigens auch dieser Meinung was das eine Bier pro Tag anbelangt. Vor allem weil es eine Gewohnheit ist, die eben zu mehr führen kann. Muss nicht aber kann.
  • Jacques #23 30.07.2020 07:43
    Highlight Highlight What do you want?

    Alkohol ist ein Nervengift.

    Ab dem ersten Schluck spürbar, wenn er beginnt leicht zu kitzeln und die Sinne trübt und manipuliert.

    • MarGo 30.07.2020 07:57
      Highlight Highlight Ich bin ganz deiner Meinung. Man hört dann aber gerne immer "die Dosis macht das Gift". Aber in diesem Fall macht einfach "das Gift das Gift", daher auch schon sicher zwei Jahre ohne Alkohol, ausser in den Tomatensugo, zum ablöschen und einkochen...
  • Elephant Soup slow cooker recipes 30.07.2020 07:36
    Highlight Highlight ist ja witzig, weil bei medikamenten, auto crash tests etc. ist die körperliche Komplexität oder Physis der Frau vernachlässigbar, aber beim Alkohol hat man sich die Mühe gemacht die Frau "zu erforschen" 😏😉
    • Thorium 30.07.2020 19:31
      Highlight Highlight Na hör mal. Feuchtigkeitscrêmes werden immer an Frauen getestet.
  • UncleHuwi 30.07.2020 07:16
    Highlight Highlight Ich habe gerade eine 30 day challenge hinter mir, zusammen mit meiner Freundin. Kein Alkohol, kein Social Media, kein TV und jeden Tag ins Fitness. Das Ergebniss, ich bin so fit wie noch nie und morgens nicht mehr müde, obwohl ich jeweils"nur" ein Feierabendbier getrunken habe. Aus den 30 Tagen sind mittlerweile 40 geworden😉 Cheers
    • N. Y. P. 30.07.2020 07:59
      Highlight Highlight Respekt.

      Seid ihr normalerweise auf Instagram, Twitter, Facebook und Whatsapp ?

      Ich denke, es muss befreiend wirken, sich von allem loszusagen. Kein Geposte, kein Gelike, kein Vergleichen mehr..

      Whatsapp habt ihr aber noch "in Betrieb" ?
    • Kanuli 30.07.2020 08:26
      Highlight Highlight Klingt gut. Ist Watson nicht schon fast Social Media? Was macht ihr dann den ganzen Tag? Bücher lesen? Zählt PC zu TV? Computerspiele? Brettspiele?
    • UncleHuwi 30.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Danke😊 Facebook habe ich schon vor Jahren deaktiviert aber auf Instagram war ich täglich unterwegs. Mein Konto ist noch aktiv, habe einfach die App gelöscht. Obwohl es am Anfang erstaunlich schwer war, vorallem die Geschichte mit dem TV, fühlt es sich sehr befreiend an:) Jetzt sitzen wir meistens am Abend auf dem Sofa, reden über Dinge die längst überfällig waren und ich habe in den letzten 40 Tagen 3 Bücher gelesen. Wir gehen mittlerweile jedes Wochenende wandern oder auswärts essen. Ich musste mich doch überwinden um mir einzugestehen, dass mein Leben nun qualitativ besser ist😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 30.07.2020 06:44
    Highlight Highlight Ich trinke wenig, dafür oft und dann viel.
  • Robi14 30.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Die WHO schreibt schon länger, dass man Alkoholkonsum aus medizinischer Sicht nicht empfehlen kann.
    https://www.euro.who.int/de/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/news/news/2018/09/there-is-no-safe-level-of-alcohol,-new-study-confirms

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