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ZUM KLIMAGIPFEL IN PARIS VOM 30. NOVEMBER BIS ZUM 11. DEZEMBER 2015  STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eisberge schwimmen am 11. Juli 2008 in der Croaker Bay vor Devon Island, Kanada. Der Klimawandel wirkt sich in der Arktis immer dramatischer aus. Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Laendern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fuenf Grad ueber dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. 2007 war demnach das waermste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in der Region. Die Schmelze der Eisberge erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert. (KEYSTONE/AP/Jonathan Hayward, CP) Giant icebergs are seen from outside Croaker Bay on Devon Island Friday, July 11, 2008.  The Canadian Coast Guard icebreaker Louis S. St-Laurent is on its annual voyage through Canada's Arctic that includes patrols through the Northwest Passage. In addition to serving the people of Canada's North the ship is carrying a team of scientists studying climate change and the health of Canada's three oceans. (KEYSTONE/AP/Jonathan Hayward, CP)

In der Arktis schmilzt das Eis.
Bild: AP CP

Temperatur-Rekord in der Arktis: Die Erwärmung schreitet doppelt so schnell voran wie anderswo



In der Arktis ist es einer Studie zufolge so warm wie noch nie in den vergangenen 115 Jahren. Zwischen Oktober 2014 und September 2015 lag die Temperatur laut einer jährlichen Studie 1.3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre seit 1900.

«Die Erwärmung schreitet in der Arktis mehr als doppelt so schnell voran wie anderswo in der Welt.»

Rick Spinrad

Das ist ein Rekordwert, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Bericht «Artic Report Card» hervorgeht. Die Eisschicht in der Region habe ihr Jahresmaximum am 25. Februar erreicht und habe damit zwei Wochen früher als im Durchschnitt seit Messbeginn im Jahr 1979 wieder zu schmelzen begonnen, heisst es weiter.

«Die Erwärmung schreitet in der Arktis mehr als doppelt so schnell voran wie anderswo in der Welt», sagte der Chefwissenschaftler der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung, Rick Spinrad, bei der Vorstellung des Berichts in San Francisco.

Der Klimawandel stelle «die Arktis vor grosse Herausforderungen». Dem Bericht zufolge sind etwa die Lebensräume von Walrossen bedroht. Einige Fischarten seien zudem gezwungen, immer weiter nach Norden zu ziehen. (dwi/sda/afp)

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