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FILE- In this Nov. 8, 2020, file photo, an unsold 2021 S70 sedan sits at a Tesla dealership in Littleton, Colo. Tesla will join the S&P 500 on Monday, Dec. 21, 2020, after a streak of profitable quarters helped push its stock price up over 700% this year.  (AP Photo/David Zalubowski, File)
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Mit einem Absatz von 180'570 Autos wurde der bisherige Rekordwert von knapp 140'000 aus dem dritten Quartal nochmal deutlich übertroffen. Bild: keystone

Tesla liefert 2020 neue Rekordzahl an Fahrzeugen aus



Der US-Elektroautobauer Tesla hat im letzten Quartal des Jahres 2020 so viele Autos ausgeliefert wie noch nie. Mit einem Absatz von 180'570 Autos wurde der bisherige Rekordwert von knapp 140'000 aus dem dritten Quartal noch mal deutlich übertroffen.

Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Samstag (Ortszeit) hervor. Auf Jahressicht konnte Tesla demnach den Absatz um 36 Prozent auf 499'550 Autos steigern – und damit das selbst gesteckte Ziel von einer halben Million ausgelieferter Fahrzeuge so gut wie erfüllen.

Neue Produktionsstätten

2020 war für Tesla und seinen Chef Elon Musk ein aussergewöhnliches Jahr, der 49-Jährige wurde durch einen Höhenflug der Tesla-Aktien zu einem der derzeit reichsten Männer der Welt. Anfang des Jahres startete die Produktion in dem in wenigen Monaten fertiggestellten Werk in China – die sogenannte Gigafactory 3. Dort sollen einmal rund eine halbe Million Autos pro Jahr gebaut werden. In Grünheide in Brandenburg baut das Unternehmen derzeit eine Fabrik, in der ab Juli produziert werden soll – und damit weniger als zwei Jahre nach der Ankündigung Musks, in Deutschland ein Werk zu errichten.

Obwohl Tesla deutlich weniger Autos als etwa die deutschen Hersteller produziert, honoriert die Börse den Erfolg sehr. Der Börsenwert Teslas stieg im Jahr 2020 um mehr als 700 Prozent auf zuletzt knapp 670 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: BMW, Daimler und Volkswagen kommen auf eine Marktkapitalisierung von 47 Milliarden Euro, 62 Milliarden Euro beziehungsweise 82 Milliarden Euro. Der Tesla-Konzern läge umgerechnet bei 550 Milliarden Euro. (sda/dpa)

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