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epa04343016 US President Barack Obama (C)participates in a session entitled 'Investing in Africa's Future', during the US-Africa Leaders Summit at the State Department in Washington DC, USA, 06 August 2014. Obama is promoting business relationships between the USA and African countries during the three-day US-Africa Leaders Summit, where 49 heads of state are meeting in Washington.  EPA/MOLLY RILEY / POOL

50 afrikanische Staats- und Regierungschef nahmen am USA-Afrika-Gipfel teil. Bild: EPA/UPI

USA-Afrika-Gipfel

Obama will Millionen in Afrikas Wirtschaft, Gesundheit und Militär investieren



US-Präsident Barack Obama will den bislang einmaligen Mega-Gipfel mit 50 afrikanischen Staats- und Regierungschefs zu einer wiederkehrenden Veranstaltung machen. Die Spitzenpolitiker seien sich einig gewesen, das Grossereignis zu wiederholen, sagte Obama.

«Dies war ein herausragendes Ereignis», lobte Obama am Mittwoch zum Ende des dreitägigen Mammut-Treffens in Washington. Insgesamt hatten rund 5400 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen. In zahlreichen Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden befassten sie sich mit Themen rund um Wirtschaft, Entwicklung und Sicherheit auf dem Kontinent.

Wirtschaftsthemen statt Ebola und Terrorismus

epa04343693 US President Barack Obama holds a news conference at the conclusion of the US Africa Leaders Summit, at the State Department in Washington DC, USA, 06 August 2014. The US Africa Leaders Summit brings almost fifty African heads of state and government to meet on a variety of issues including food security, civil rights, women's issues and economic development.  EPA/MOLLY RILEY/POOL

Obama am USA-Afrika-Gipfel Bild: EPA/UPI POOL

Trotz drängender Probleme wie der Ebola-Seuche, der Ausbreitung von Terrorgruppen und Menschenrechtsverstössen standen Wirtschaftsthemen im Zentrum des Gipfels. Mit Investitionen in Höhe von insgesamt 33 Milliarden Dollar wollen die USA am Boom Afrikas kräftig mitverdienen.

Am wichtigsten seien nun die Reformen, zu denen sich die führenden Politiker der afrikanischen Ländern verpflichtet hätten, sagte Obama. So sollten Investoren angelockt und Handelsbarrieren abgebaut werden – insbesondere zwischen den Staaten Afrikas. In den USA würden durch die angekündigten Investitionen zehntausende Jobs gefördert.

Obama kündigte auch an, die Armeen von sechs Ländern unterstützen zu wollen. Im Laufe der kommenden drei bis fünf Jahre sollen jährlich 110 Millionen Dollar (82 Mio Euro) an die Streitkräfte in Ghana, Äthiopien, Ruanda, Tansania, Uganda und dem Senegal fliessen. Die Beträge will Obama zur Stärkung der Friedensbemühungen ausrichten.

Geld für Militär und Medikamente

epa04343281 US Secretary of State John Kerry (back C), attends the leaders session entitled 'Investing in Africa's Future', behind Vice President of Liberia Joseph Boakai (L) and  Minister of Foreign Affairs of Sierra Leone, Samura Kamara (R), at the US Africa Leaders Summit at the State Department in Washington DC, USA, 06 August 2014. The US Africa Leaders Summit brings almost fifty African heads of state and government to meet on a variety of issues including food security, civil rights, women's issues and economic development.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

US-Aussenminister John Kerry und liberianischer Vizepräsident Boakai (links) und Sierra Leones Aussenminister Kamara (rechts) beim «Investing in Africa's Future»-Treffen. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Um die Friedensbemühungen in Afrika zu stärken, wollen die USA zudem die Armeen von sechs Ländern unterstützen. Im Laufe der kommenden drei bis fünf Jahre sollten jährlich 110 Millionen Dollar (82 Mio Euro) an die Streitkräfte in Ghana, Äthiopien, Ruanda, Tansania, Uganda und dem Senegal fliessen, kündigte Obama an.

Es gehe nicht darum, die eigene Stellung auf dem Kontinent auszubauen, sondern mit Partnern in den jeweiligen Regionen zusammenzuarbeiten. Die Friedenstruppen in Somalia und der Zentralafrikanischen Republik sollten zudem mit mehr Material unterstützt werden.

Auch die Bemühungen der USA im Kampf gegen Hunger und Aids würden ausgebaut, sagte Obama. Interaction, ein Bündnis aus mehreren Nichtregierungsorganisationen, kündigte ihm zufolge zudem neue Mittel in Höhe von vier Milliarden Dollar an. Damit sollen demnach unter anderem mehr Medikamente sowie Impfstoffe geliefert werden.

Das Grossereignis hatte selbst erprobte Planer im Weissen Haus und im Aussenministerium vor eine Herausforderung gestellt. Rund 50 Autokolonnen fuhren zwischen den Veranstaltungsorten in der Innenstadt hin und her. Obama dankte deshalb den Bewohnern Washingtons für ihre Geduld. (pma/sda/afp)

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