Wirtschaft
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10 Prozent an Wert verloren: Uber-Aktien fallen auch am zweiten Börsentag



Für die Uber-Aktien ist es nach dem verpatzten Börsendebüt auch am zweiten Börsentag steil abwärts gegangen. Die Papiere verloren am Montag rund 10.75 Prozent und schlossen bei 37.10 Dollar.

Uber hatte die Anteilsscheine am Ende vergangener Woche noch für 45 Dollar an Investoren verkauft. Das war bereits am unteren Ende der beim Börsengang angepeilten Preisspanne gewesen. Nach zwei Handelstagen notiert das Papier des Fahrdienst-Vermittlers nun um mehr als 17 Prozent unter dem Ausgabepreis.

Dass Aktien unter den Ausgabepreis fallen, ist gerade bei Internet-Firmen, die oft noch mit tiefroten Zahlen an die Börse gehen, nicht ungewöhnlich. Das war seinerzeit zum Beispiel auch bei Facebook der Fall, weil Anleger daran zweifelten, ob das Online-Netzwerk sein Geschäft auf Smartphones übertragen kann.

Facebook konnte jedoch sein Geschäft ändern und die Aktie ist nunmehr vier Mal mehr wert als beim Börsendebüt. Aktien einiger anderen einstigen Hoffnungsträger wie Groupon dümpeln dagegen tief unter dem Ausgabepreis herum.

Uber weist rund eine Milliarde Dollar pro Quartal als Verlust aus – das liegt aber nicht nur an den Rabattschlachten im Fahrdienst-Geschäft, sondern auch an hohen Ausgaben zur Entwicklung eigener Technologie für selbstfahrende Autos. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ferienpraktiker 15.05.2019 15:32
    Highlight Highlight Muss jeder selber wissen, ob er solche Konzepte unterstützt. Ich habs auch gerne so günstig wie möglich, aber nicht einseitig zu Lasten derer, die dann für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
  • koks 14.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Gut, hat dieses neoliberale Ausbeutungskonzept keine Zukunft.
  • rodolofo 14.05.2019 07:16
    Highlight Highlight Gut, wenn dieser Super-Geldraffer-Kapitalismus-Scheiss endlich von der Bildfläche verschwindet!
    Der Kassensturz dazu:
    "Die selbständigen Sub-Unternehmerinnen von Uber beuten sich selbstverantwortlich selber aus und arbeiten zu sehr schlechten Bedingungen, auf Abruf und ohne Fix-Lohn und Sozialleistungen. Gewerkschaften gibt es nicht.
    Viele Fahrgäste beklagen sich, dass Uber-TaxifahrerInnen oft unzufrieden und übermüdet wirken, was bei ihnen ein schlechtes Gewissen wachrufe.
    Ein schlechtes Preis/Leistungs-Verhältnis!"
  • Adumdum 14.05.2019 07:15
    Highlight Highlight Groupon hatte ja auch kein skalierbares Geschäftsmodel - 90% der ernstzunehmenden Anbieter hatten nach Rabattaktion genug gesehen. Uber hat Fahrer und User die lange dabei bleiben (wie auch Facebook, ob man's mag oder nicht).

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