Wirtschaft
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Rund jede vierte Person in der Schweiz bangt um Arbeitsplatz



ZUM 13. FRAUENKONGRESS DES SGB STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 19. JANUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eine Mitarbeiterin des Swisscom Call Centers gibt am Telefon Auskunft, aufgenommen am 13. November 2012 in Olten im Kanton Solothurn. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Arbeit zu verlieren ist eine grosse Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Bild: KEYSTONE

Rund jede vierte erwerbstätige Person in der Schweiz hat gemäss einer Umfrage Angst um ihren Arbeitsplatz. Vor einem Jahr war lediglich jede fünfte erwerbstätige Person in dieser Situation gewesen.

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Insgesamt fühlen sich wie im Vorjahr neun von zehn Schweizerinnen und Schweizer sicher. Massgebend dafür ist vor allem das familiäre Umfeld. Dahinter folgt der Arbeitsplatz, noch vor dem Freundeskreis, wie der am Freitag veröffentlichte «Sicherheitsmonitor» des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) ergeben hat.

Mehr Angst vor Stellenverlust

Die Angst, die Stelle zu verlieren, habe im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, schrieb der SVV am Freitag. 25 Prozent der Antwortenden gaben an, dass das Risiko für sie, in den nächsten zehn Jahren arbeitslos zu werden, gross sei. Immerhin knapp die Hälfte schätzten aber das Risiko eines Stellenverlustes als tief ein.

IT-Sicherheit im Homeoffice wurde ebenfalls angesprochen. Je älter die Befragten, desto grösser waren die Bedenken; bei jungen Erwachsenen war das Vertrauen in die Technologien grösser als bei Rentnern. Antwortende mit höherem Ausbildungsniveau sahen ein grösseres Risiko punkto IT-Sicherheit bei der Arbeit zuhause.

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Kritischer als im Vorjahr äusserten sich die Antwortenden auch zu in Corona-Zeiten vermehrt genutzten bargeldlosen Zahlungsmitteln. Für 44 Prozent ist Zahlen ohne Bares gleich sicher wie mit Bargeld. Für rund jede vierte Person erhöht die Verwendung dieser Technologie die Sicherheit; ähnlich viele sahen aber ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Sinkende Renten erwartet

Drei von vier Antwortenden erwarteten für die Zukunft sinkende Renten; dieser Wert ist ähnlich hoch wie in der Umfrage vor einem Jahr. Als Gründe am häufigsten genannt wurden eine Finanzierungslücke in der AHV oder dass die Pensionskassen ihre Leistung nicht erbringen können.

Wer von steigenden oder stabilen Renten ausging, nahm an, dass das Rentenalter erhöht werde oder die Politik eingreife und so mehr Einnahmen generiert würden. Während 59 Prozent der ab 64-Jährigen schätzen, dass sie nach der Pensionierung ihren Lebensstandard halten können, ist bei den 18- bis 64-Jährigen nur rund jeder vierte Antwortende dieser Meinung.

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Als global gesehen grosses Risiko beurteilen vier von fünf Antwortenden den Klimawandel. Für die Schweiz sehen noch gut die Hälfte ein grosses Risiko und für sich persönlich etwas weniger als 50 Prozent. Grösste Risiken werden für Landwirtschaft, bezüglich Schäden und Artenvielfalt gesehen, vor Gesundheit und Lebensqualität.

Ein Viertel der Antwortenden möchte, dass Versicherer und Pensionskassen ihr Kapital in jedem Fall nachhaltig anlegen. Sie würden dafür auch weniger Rendite in Kauf nehmen. Weitere 46 Prozent stimmten dieser Zielsetzung zumindest teilweise zu. Rund jede fünfte Person stellte aber die Rendite in den Vordergrund.

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Der «Sicherheitsmonitor» wurde im vergangenen Juni erstellt, nach den ersten Lockerungen des Corona-Lockdown. Im Auftrag des SVV befragte die Forschungsstelle sotomo in Zusammenarbeit mit der Militärakademie. Knapp 1400 Antworten von Personen ab 18 Jahren wurden ausgewertet. (aeg/sda)

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