Wirtschaft
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Bundesrat Alain Berset diskutiert mit Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Guy Parmelin, am Ende einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Donnerstag, 16. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Lockdown-Lockerung kommt nicht überall gut an. Bild: KEYSTONE

«Freude» oder «Fehlentscheid» – das sind die Reaktionen auf die Lockdown-Lockerung

Der Bundesrat hat seinen Lockdown-Lockerungsplan vorgestellt. Die Pläne kommen dort gut an, wo wieder Umsätze gemacht werden dürfen. Kritik gibts von Branchen, die weiter warten müssen.



Die Lockerung der Coronavirus-Massnahmen kommt. Der Bundesrat hat am Donnerstag bekanntgegeben, was um Punkt Mitternacht am Montag des 27. Aprils wieder fürs Publikum öffnen darf.

Die Landesregierung ergänzte die Liste der offenen «Einrichtungen und Veranstaltungen» um vier weitere Punkte, die vom Verbot oder einer Schliessung nicht betroffen sind, sofern sie ein Schutzkonzept vorlegen können. Aufatmen können nun neu:

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Freude bei den «Gewinnern»

Ahead of her church wedding, Viviane I. gets her hair curled, pictured on August 22, 2009 in Bettwiesen in the canton of Thurgau, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Viviane I. laesst sich am 22. August 2009 in Bettwiesen im Kanton Thurgau vor ihrer kirchlichen Trauung die Haare wickeln. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Coiffeure können bald wieder öffnen. Bild: KEYSTONE/symbolbild

Die betroffenen Branchen zeigten sich am Donnerstagabend – wenig überraschend – sehr erfreut über die Lockerung. So etwa JardinSuisse, der Verband der Gärtnerinnen und Gärtner in der Schweiz. Die Coronavirus-Krise traf die Branche im wohl unglücklichsten Zeitpunkt: Das Land erlebt seit Tagen einen sonnigen Frühlingsstart, nur auf den heimischen Balkonen blüht es kaum.

Freude auch bei Coiffuresuisse, wie Verbandspräsident Damien Ojetti sagt: «Der Entscheid freut uns natürlich. Wären die Salons weiterhin geschlossen geblieben, wäre die Gefahr vor Konkursen noch mehr angestiegen.»

Stellt sich die Frage: Warum hatten diese Branchen Erfolg? Hat man besser beim Bundesrat lobbyiert? Ojetti dementiert das: «Nein, darum geht es nicht. Wir haben uns einfach die Frage gestellt, wie es in der Krise weitergehen soll. Schutzkonzepte haben wir schon früh erarbeitet und diese ans Büro von Herrn Bundesrat Parmelin weitergeleitet.»

«Der Entscheid freut uns natürlich. Wären die Salons weiterhin geschlossen geblieben, wäre die Gefahr vor Konkursen noch mehr angestiegen.»

Damian Ojetti, Coiffuresuisse

Bundesrat Alain Berset erklärte an der Pressekonferenz das Vorpreschen bei «personenbezogenen Dienstleistungen»: Bei Coiffeuren, Massagepraxen oder Kosmetiksalons stehe man im direkten Kontakt mit der Kundin oder dem Kunde.

Detailhändler enttäuscht

Die Corona-Krise hat den Umsatz der Schweizer Unternehmen laut dem Wirtschaftsverband Economiesuisse bereits um einen Fünftel absacken lassen - im Bild geschlossene Geschäfte an der Freie Strasse in Basel. (Archivbild)

KMU-Detaillisten dürfen erst im Mai wieder öffnen. Bild: KEYSTONE

Die Bemühungen haben offenbar gewirkt. Denn obwohl im Coiffeur-Geschäft ein näherer Personenkontakt herrscht, können die bereits am 27. April ihre Türen öffnen. Kleinere Detailhändlerinnen müssen noch bis am 11. Mai warten. Davon betroffen sind jene Verkaufslokale, die nur nicht-lebensnotwendige Güter im Sortiment haben.

Der Gewerbeverband spricht von «massiver Diskriminierung». In der Mitteilung, die nicht mal eine Stunde nach Beginn der bundesrätlichen Pressekonferenz verschickt wurde, wird die Besserstellung von Grossverteilern kritisiert. Gemeint sind die Detaillisten Coop, Migros und Co.: Sie mussten während der ganzen Krise nicht schliessen, während Kleinstlädeli mit wenig Kundschaft (aber viel Social Distancing) noch bis Mitte Mai warten müssen.

«Wir fordern vom Bundesrat, dass er diesen Fehlentscheid korrigiert.»

Hans-Ulrich Bigler, Gewerbeverband-Präsident

«Wir fordern vom Bundesrat, dass er diesen Fehlentscheid korrigiert», sagt Gewerbeverband-Präsident Hans-Ulrich Bigler im Gespräch mit watson und sagt, dass seine Organisation bei der Landesregierung intervenieren werde.

Gastronomie muss warten

Die geschlossene Rio Bar am Barfuesserplatz in Basel am Montag, 30. Maerz 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Feierabendbier muss weiterhin zuhause getrunken werden. Bild: KEYSTONE

Grosse Enttäuschung auch bei Gastrosuisse. Zwar zeigte sich schon in der Vorberichterstattung über mögliche Lockerungsmassnahmen, dass der Bundesrat sich nicht auf ein bestimmtes Datum für die Öffnung von Beizen, Restaurant und Bars festlegen will.

Dass sich die Landesregierung nun aber mit keinem Wort zur Branche äussert, stösst beim obersten Gastronomen der Schweiz sauer auf. Verbandspräsident Casimir Platzer sagt: «Mit der Nicht-Kommunikation lässt uns der Bundesrat völlig im Ungewissen und ohne Perspektive.»

Sein Verband schlug dem Bundesrat vor Tagen ein Lockerungskonzept vor, der etwa die Limitierung eines Restaurants auf eine bestimmte Anzahl Gäste pro Quadratmeter oder Mindestabstand zwischen den Tischen vorsah. Ohne Erfolg. «Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst», heisst es in einer Mitteilung aus Bern.

«Mit der Nicht-Kommunikation lässt uns der Bundesrat völlig im Ungewissen und ohne Perspektive.»

Casimir Platzer, Verbandspräsident Gastrosuisse

Die Branchenpartner der Schweizer Gastronomie und Hotellerie lancierten vor Tagen die Webseite «Help Gastro», auf der Bürgerinnen und Bürger ihre «Lieblingslokale» unterstützen können. «Der Entscheid, oder besser gesagt ‹Nicht-Entscheid› des Bundesrates zur Gastronomie verstärkt nun die Notwendigkeit von solchen Aktionen», sagt Marcel Kreber, Direktor des Schweizer Brauerei-Verband und warnt, dass es nun für «viele Betriebe damit um die Existenz» gehe.

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mark Schindler 17.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Es ist hart nicht bei den ersten zu sein, vor allem für kleine Läden. Doch bei allem Verständnis find ichs doch auch no heftig, wie schnell die Solidarität schwindet und alle rufen: „ich ich iiich.“
    Es geht doch auch darum nicht grad auf einmal zuviel Bewegung zu haben. Es wäre halt schon gut, wenn die kleinen Betriebe Geld bekämen zum Überleben, zumindest das, welches jene grossen für Kurzarbeit bekommen und trotzdem Dividenden auszahlen.
  • Liselote Meier 17.04.2020 17:23
    Highlight Highlight Ich denke die Schrittweise Lockerung ist ein Fehler.

    Man hat ja gesehen was Österreich passiert ist, alle Rennen zum Baumarkt und es bilden sich schlangen.

    Würde man Zeitgleich alle kleinere Läden auch öffnen lassen würde sich des besser verteilen, da a) ein Teil wieder bei der Arbeit ist und b) der Rest sich auf die Läden verteilen würden. Dann würde Hans in Buchhandlung gehen, Peter in den Baumarkt, Rosa in den Wollladen und Sebi in den Schuhladen.

    Aber nur in diesem Punkt, Schulen länger zu etc. macht Sinn erst später weil dann viel mehr Menschen im ÖV.
  • Clank 17.04.2020 15:53
    Highlight Highlight Es macht ja absolut genau keinen Sinn, dass man genau die Betriebe öffnet, wo das einhalten der wohl wichtigste und effektivste Sicherheitsmassnahme "Abstand halten" unmöglich einhalten kann.
    Seine Kunden zurückverfolgen, kann ein kleiner Laden genauso gut.
    Und besonders dringend ist die Kosmetikbranche wohl nicht. Wenn die Leute sowieso zu hause bleiben müssen, bringen neue Haare und MakeUp wenig. Viel Kundschaft werden die "Gewinner" nicht erwarten können. Höchstens am Anfang, die ihre Termine schon geplant hatten.
    Die Argumente überzeugen einfach nicht.
  • De-Saint-Ex 17.04.2020 14:35
    Highlight Highlight Dass die einen glücklich, andere „weniger“ sind, ist nachvollziehbar. Was ich hingegen nicht verstehe: man hätte durchaus in der ersten Tranche die kleinen Läden miteinbeziehen können, dafür die 2. Tranche um eine weitere Woche nach hinten schieben sollen. Eventuelle Negativ-Folgen einer ersten Teilöffnung werden nicht sofort erkennbar und wären inkl den Kleinläden repräsentativer. Aber hätte wäre wenn nützen nichts. Hoffen wir für uns alle, dass es gut kommen möge. Bleibt gesund!
  • Lowend 17.04.2020 13:19
    Highlight Highlight Wenn die SVP zusammen mit Bigler vor Wut schäumt, hat der durch und durch bürgerliche Bundesrat vermutlich sehr vieles richtig gemacht; Halt einfach für die Bevölkerung und weniger für den Kommerz. 😉
  • ächt jetzt 17.04.2020 12:51
    Highlight Highlight Was wir haben, resp. wissen:
    Impfung - Nein.
    Medikamente - Unbekannt.
    Saubere Statisiken - Nein.
    Immunität nach Ansteckung? - Unbekannt
    2. Welle möglich - ja.
    Reich(st)es Land - ja.
    Grundversorgung gewährleistet - ja.
    Geld Geld Geld - ja, mehr, sofort.
    Coiffeur und Tattoo überlebenswichtig - offensichtlich.
    Täglich mind. 300 Neuansteckungen - ja.
    Zu früh - definitiv.
    Ich weiss, ich bin nicht Mainstream. Ich bleib deshalb zu Hause und schau bei der 2. Welle zu - 100%.
  • G. Mächlicher 17.04.2020 11:29
    Highlight Highlight Den Kritikern (und allen andern auch), empfehle ich den DOKFilm "die spanische Tragödie". Gestern am späteren Abend auf ZDF. Und anschliessend kann sich jede/r noch mal dazu äussern, was er/sie vom Plan unserer Regierung hält.
  • 54er 17.04.2020 11:16
    Highlight Highlight Ich verstehe die kleinen Läden.. wenn die grossen das einhalten können, dann können die kleinen das auch, wenn nicht sogar besser.

    Aber der ganze Gastrobereich eher weniger wenn ich ehrlich bin. Sollen wir mit der Angst angesteckt zu werden an einen Tisch sitzen.. ich gehe normalerweise in ein Restaurant um zu geniessen und eine gute Zeit zu haben..

    Und die Bedienungen und Köche braucht es dann ja auch und auch die haben ihre Löhne.. und ob das bei 20-30% Auslastung sich überhaupt lohnt..
    • ruvos 17.04.2020 13:12
      Highlight Highlight Die sollen in Ruhe öffnen, es werden vermutlich nur ganz wenige Menschen In die überfüllten Restaurants gehen.
    • bonpris 17.04.2020 14:03
      Highlight Highlight Es geht nicht mehr darum, dass es sich lohnt. Es geht darum, dass die Ersparnisse weniger schnell dahinschmelzen in der Hoffnung, dass man nicht Konkurs geht bis diese völlig verantwortungslosen, landesschädigenden Pandemiemassnahmen endlich, endlich aufgehoben sind.
      Es zählt jeder Franken und jeder Tag.
      Die Lokalmiete muss trotzdem bezahlt werden, die Versicherungen auch, die Steuern auch und der Hilfskredit erst recht.
      Der Bundesrat hat mit seinen Massnahmen viele Zehntausend Betriebe dem Tod geweiht. Damit sind viel Leid, viel Elend verbunden, was uns alle gehörig viel kosten wird.
    • Theia 17.04.2020 17:09
      Highlight Highlight @ bonpris: wohl eher Corona als der Bundesrat!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 17.04.2020 10:31
    Highlight Highlight Ist halt kein Jekami, wo jeder seine Interessen anmelden kann. Verstehe alle Branchen die enttäuscht sind, aber vor allem verstehe ich den vorsichtigen und vernünftigen schrittweise Ausstieg. Nicht auszudenken wie lange die Wirtschaft lahmgelegt würde bei einer zweiten Welle.
    • bonpris 17.04.2020 14:08
      Highlight Highlight Die zweite Welle wird kommen, denn sie ist die direkte Konsequenz der per Pandemieverordnung unterdrückten, natürlichen Entwicklung der Herdenimmunität.
      Aber ich glaube, dass wir von der zweiten Welle nichts mitkriegen werden, weil man einfach keine, bzw. sehr viel weniger Tests für den Nachweis der Infektionen machen wird. Niemand hat ein Interesse, dass die verordneten Pandemiegegenmassnahmen sich als unwirksam oder gar kontraproduktiv herausstellen.

      Wir erleben gerade, wie moderne Mythen fabriziert werden.
    • Theia 17.04.2020 18:38
      Highlight Highlight @ bonpris: und dann sind alle immun und das Problem gelöst oder wie? Das weiss man einfach (noch) nicht ( Folgeschäden, 2. Ansteckung noch dramatischer etc.)
    • bonpris 18.04.2020 16:26
      Highlight Highlight @Theia
      Man weiss ja auch nicht, ob die Massnahmen nützen. Der Vergleich mit Schweden legt sehr nahe, dass sie eigentlich nur schaden.
  • Kevin007 17.04.2020 10:23
    Highlight Highlight Aus meinere Sicht darf man auch nie vergessen, was für ein Glück jeder in der Schweiz hat...
    1. Wir hatten nie und haben keine Ausgangssperre wie z.B. in Spanien, wir konnten immer mehr machen.
    2. Wir sind in einem Land in welchem der Staadt die Wirtschaft unterstützt.
    3. In Ländern in welchem es einen Lockdown hat und jetzt erste Lockerungen gegeben hat, sind die Regeln manchen orts noch stränger als bei uns.
    4. Ich sehe eine grosse Problematik auch dort, da wir in der Schweiz nicht sehr extreme Masnahmen hatten, werden die Massnahmen der Lockerung nicht wertgeschätzt.
    #StayHome
    • bonpris 17.04.2020 14:13
      Highlight Highlight Zu 1.) Der Bundesrat drohte eine Ausgangssperre an für den Fall, dass die Bevölkerung sich nicht an seine Empfehlung hält, die der angedrohten Ausgangssperre gleich kommt.
      Das ist Feigheit vor dem Amt.
      Hätte der Bundesrat die Aussganssperre befohlen, statt empfohlen, dann müsste er dafür gerade stehen. So aber, ist das Volk schuld, wenn es sich an die Empfehlung hält und auch dann, wenn es sich nicht daran hält.
      Zu 2.: Es wird nicht geholfen, sondern an Krediten für Verzweifelte verdient. Die Hilfskredite sind nicht fünf Jahre lang zinsfrei. Und nur die Wenigsten kriegen sie.
  • dorfne 17.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Schon der Lockdown Mitte März wäre so radikal nicht nötig gewesen, wenn man früher auf das via Italien herannahende Virus reagiert hätte. Die Pandemie traf uns nicht wie der Blitz aus heiterem Himmel, wie jetzt unschuldig tuend gesagt wird.
    Man war spätestens seit 2009
    vorgewarnt. Die Frage ist nicht, ob eine Pandemie in die Schweiz kommt, sagten Experten damals, die Frage ist nur WANN sie kommt. Trotzdem wurden die Pflichtlager vernachlässigt. Schliesslich brauchte man das Geld für die Senkung der Unternehmenssteuern, und jetzt haben wir den Dreck.




    • n3rd 17.04.2020 11:43
      Highlight Highlight Hätte, hätte, Fahrradkette.

      Um die Pflichtlager aufzustocken war es damals schon zu spät, da alle um uns herum schon gross auf Einkaufstour für das Material waren.

      Experten haben ein starkes Silo-Denken. Nur weil die eine Gruppe der Experten etwas rät darf man nicht gleich losrennen. Ich denke man muss schlussendlich akzeptieren, dass manchmal "den einen richtigen Weg" etwas zu tun nicht gibt und man erst im Vorlauf der Ereignisse dazulernt.
    • bonpris 17.04.2020 14:20
      Highlight Highlight Nichts hätte diese Epidemie aufhalten können.
      Das Konzept der Quarantäne funktioniert für die Besatzung eines Schiffes, das in einem Hafen einläuft. Aber das Konzept der Quarantäne funktioniert nicht für ein ganzes Land.

      Weil eine ganze Stadt problemlos die Matrosen in Quarantäne halten und durchfüttern kann.

      Mit einem ganzen Land kann das nicht funktionieren. Es müssten Dutzende umliegende Länder dasselbe leisten, wie die Stadt den Matrosen. Das ist utopisch.

      Dann ist die einzig sinnvolle Strategie die Durchseuchung.
  • psychoaktivist 17.04.2020 10:10
    Highlight Highlight 1. Warum wurden die Testkriterien nicht gelockert?
    2. Warum spricht niemand vom contact tracing app?
    3. Warum spricht niemand von den mögliche Langzeitschäden der Lunge, Niere und Herz aufgrund einer Corona virus Erkrankung?
  • Defekte Demokratie 17.04.2020 10:10
    Highlight Highlight Ich vermisse innovative Denkansätze und kann den Unmut des Gewerbeverbands verstehen. Von allen wird Rücksicht, Solidarität und Toleranz gegenüber den Risikogruppen verlangt, was ich voll und ganz unterstütze (ich gehöre selbst der Risikogruppe an). Ich bin aber der Meinung, dass auch die Risikogruppe ihren Teil beisteuern muss, und jetzt ist der Zeitpunkt da, wo sie dies mit Verzicht tun kann. Darum mein kontroverser Vorschlag: Risikogruppen erhalten Restriktionen, wie/wo/wann sie sich im öffentlichen Raum bewegen dürfen, dafür können alle Geschäfte öffnen. Dies löst viele wirtsch. Probleme.
  • PlayaGua 17.04.2020 10:07
    Highlight Highlight Grundsätzlich gute Entscheide mit teils unverständlichen Mängeln. Tattoostudios dürfen öffnen, während Hundeschulen sogar Einzelstunden bis zum 8. Juni untersagt sind und man weiterhin nicht Tennis spielen darf?
  • Anti Sin 17.04.2020 10:04
    Highlight Highlight Solange es keine Impfung gibt, wird sehr vieles nicht mehr so sein, wie es war. Ich denke, darüber muss man sich nun einfach im Klaren sein. Daher finde ich die Strategie des BR nachvollziehbar.
    • bonpris 17.04.2020 14:23
      Highlight Highlight Das ist überhaupt keine schlüssige Aussage. Dass vieles nicht so sein wird, wie es war, macht die Strategie des BR keineswegs nachvollziehbar.
      Das eine hat überhaupt nichts mit dem anderen zu tun.
  • Dr. Unwichtig 17.04.2020 10:01
    Highlight Highlight Ein spannender Aspekt der Corona-Krise ist die sehr schnelle, narrative Gleichschaltung der grossen Medien. Abweichenden Meinungen über das Gefährdungspotential von SARS-CoV-2 werden - wenn überhaupt - nur mit vorgehaltenem Zeigefinger publiziert. In Schweden wird auf die "extrem hohe Todesrate" hingewiesen und dabei ausser Acht gelassen, dass die Anzahl an Todesfälle praktisch der der Schweiz entspricht - bei vergleichbarer Grösse. Und Frankreich weisst wesentlich mehr Todesfälle aus, als die ach-so-sorglosen Briten. Solidarität ist ohne Zweifel wichtig - kritischer Journalismus aber auch..
    • Amadeus 17.04.2020 11:10
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Wenn man verschiedene Medien aus verschiedenen Ländern konsumiert, bekommt man durchaus ein augewogenes Bild mit abweichenden Meinungen.
    • Mutzli 17.04.2020 13:59
      Highlight Highlight @Dr. Unwichtig
      Dafür lassen Sie ausser Acht, dass Schweden die praktisch gleich grosse Anzahl an Toten wie wir in der Schweiz haben, obwohl

      A) dort die Epidemie später ausbrach

      B) es nicht neben einem frühen Hotspot wie Italien liegt

      C) Bereits vor Corona ca. 40% der Arbeiterschaft in Schweden im Home Office arbeiteten und, am wichtigsten:

      D) Gleich viele Tote wie wir, bei der halben Anzahl an Infizierten! Ja, das is ne massiv höhere Todesrate.

      Bzgl. UK: Späterer Ausbruch und, Stand heute, schlechtere Todesrate als Frankreich. Auch hier wird man sehen wies am Ende aussieht...
    • cal1ban 17.04.2020 14:03
      Highlight Highlight Um sich gut zu informieren empfehle ich swprs.org Fakten zu Covid-19. Beschreibung: Von Fachleuten präsentierte, vollständig referenzierte Fakten zu Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung ermöglichen sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 17.04.2020 09:54
    Highlight Highlight Ein Selbstständiger macht 4 Wochen Ferien. Seine 5 Angestellten werden durch die Kurzarbeitsregelung bezahlt. Eigentlich verliert der Selbstständige nicht mehr, als ein Angestellter. Wenn er Ferien macht, trägt er nichts zum Betriebsvermögen bei. Genau wie die Angestellten auch. Nur, dass ihm seine Angestellten nicht durch ihre Arbeit seine Ferien bezahlen.
    • bonpris 17.04.2020 14:24
      Highlight Highlight 2,3,4,5,6 Monate Ferien, gell?
    • Kritisch Hinterfragen 17.04.2020 15:12
      Highlight Highlight Die Anzahl der Selbständigen, welche seit Jahren nie 4 Wochen Ferien machen, die ist hoch. Die Aussage ist weit von der Realität vieler Selbständigkeiten entfernt.

      Und ich rede aus Erfahrung
    • Gubbe 17.04.2020 15:57
      Highlight Highlight Wer nicht genug verdient als Selbstständiger, sollte es sein lassen.. Ich nenne auch ein KMU mein Kind, auf dem technischen Sektor mit Konstruktionen und Beratung. Es gibt 3 Ingenieure mit einem Verantwortlichen und 2+2 Konstrukteuren/innen. selbst bin ich seit 8 Jahren nur noch sporadisch dabei, nur bei grossen und wichtigen Kunden. Es läuft ohne mich und es geht mir gut.
  • papperlapapp 17.04.2020 09:50
    Highlight Highlight Es war zu erwarten dass der BR weiterhin dan verängstigten Hasen spielt. Das Grundproblem wird nicht angepackt, und sträflich verschoben. Beda Stadler und Eichenberger haben da schon konkretere Ideen geliefert wie ein 2. Lockdown verhindert werden kann und das Desaster beendet werden kann. Wir sehen hier ein Regierungsversagen, nicht nur bei uns. Weltweit. Wissenschaft wird nur dort zu rate gezogen wo es grad in die eigene Idee passt... Erbärmlich
    • Amadeus 17.04.2020 11:16
      Highlight Highlight @papperlapapp
      Von Regierungsversagen sind wir meiner Meinung nach weit entfernt. Viele Regierungen gehen gut mit dieser neuen und bisher einmaligen Situation um. Und niemand - wahrscheinlich auch Sie nicht - will einen zweiten lockdown riskieren. Beda Stadlers Herdenimmunität mag langfristig sinnvoll sein, aber dabei muss immer beachtet werden, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.
    • papperlapapp 17.04.2020 12:02
      Highlight Highlight @Amadeus.. Schon mal überlegt dass man die eigene Existenz überlasteten kann? Wir haben kein Gefahrenmanagent, wir haben Angsthasen, ohne Strategie für den echten Scope der Geschichte. Die Regierungsarbeit wirst du im Geschichtsbuch nachlesen können, unter dem Kapitel Hysterie 2020. Mit 1Mio Tote vom Virus und 50Mio der übertriebenen Massnahmen...
    • Amadeus 17.04.2020 14:09
      Highlight Highlight @papperlapapp
      Sie scheinen ja jetzt schon die Zukunft voraussehen zu können. Respekt. Die Fähigkeit habe ich leider nicht. Ich warte einfach ab, bleibe zu Hause solange ich muss, und kaufe mir dann das Geschichtsbuch wenns erscheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holzkopf 17.04.2020 09:21
    Highlight Highlight Naja, da ist der unfertige Kommentar schon weg...

    Ich hoffe, als allererstes wird die Sistierung des Arbeitsrechtes in Spitälern beendet und somit die unsäglichen 12h Schichten mit 30 Min. Pause auf den Intensivstationen wieder abgeschafft.
  • Holzkopf 17.04.2020 09:18
    Highlight Highlight Wann wird das Arbeitsrecht in den Spitälern wieder
  • MasterPain 17.04.2020 09:13
    Highlight Highlight «Kritik gibts von Branchen, die weiter warten müssen.»

    Wasser ist nass.
  • Inri 17.04.2020 09:06
    Highlight Highlight Wir haben keinen Lockdown in der Schweiz.
    • bonpris 17.04.2020 14:34
      Highlight Highlight Sag das den 30 %, die ohne Arbeit zu Hause ausharren.
  • Peter R. 17.04.2020 09:02
    Highlight Highlight Tatoo-Studios, Kosmetiksalons, Solarien als erstes zu öffnen ist einfach lächerlich. Das bringt doch der angeschlagenen Wirtschaft nichts. Alle Läden sowie obligatorische Schulen am 27. April zu öffnen, wäre wirklich sinnvoller und gescheiter gewesen.
    Ich habe die Entscheidungen des BR bis jetzt akzeptiert - die gestrigen Lockerungen zeigen nicht viel Mut und Visionen - auch alles über einen Leist zu schlagen ist phantasielos. Die Lockerungen im Tessin und im Jura sollten verschieden sein.
    • dorfne 17.04.2020 10:32
      Highlight Highlight Muss Ihnen Recht geben. Dass Grossveranstaltungen wo hunderte, tausende Menschen dicht an dicht sitzen und stehen weiterhin verboten sind ist vernünftig. Alle übrigen Betriebe müsste man unter strengen Auflagen per 27.4. wieder öffnen dürfen. Unter strengen Auflagen für Alle, auch für Gastro, meine ich.
    • NewOrder 17.04.2020 12:42
      Highlight Highlight Es ist offensichtlich, dass die hauptbetroffenen vier Kantone anders behandelt gehörten.
  • Dr. Unwichtig 17.04.2020 08:45
    Highlight Highlight Tja - das klassische Corona-Dilemma: Wenn das Virus als echte Bedrohung empfunden wird, sind die Massnahmen des BR absolut angemessen und nachvollziehbar. Wird das Virus nicht als massive Bedrohung erachtet, ist ein Teil der Massnahmen unfair, übertrieben und unnötig. Dann gibt es ohnehin nur den Weg, mit dem Virus und der daraus folgenden Gefährdung der Risikogruppen leben zu lernen - so wie wir es jeden Winter mit den Influenzaviren tun. Die Gefährlichkeit des Virus (angeblich) zu akzeptieren und gleichzeitig die Massnahmen des BR zu kritisieren ist hingegen im höchsten Masse unredlich.
    • dorfne 17.04.2020 10:41
      Highlight Highlight Massgeblich ist ja nicht unser Empfinden, sondern das Verhalten des Virus. Es überträgt sich über feinste Tröpfchen. Die Übertragung wird durch konsequentes Abstandhalten stark gebremst. Masken geben zusätzliche Sicherheit. Und nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Wären diese Massnahmen schon ab dem ersten Corona-Fall in Italien befohlen und durchgesetzt worden hätte es von Anfang an keine Ladenschliessungen gebraucht. Gastro hingegen und Grossveranstaltungen hätten allerdings geschlossen, bzw. abgesagt werden müssen. Dieser Teil-Entscheid war richtig.


    • papperlapapp 17.04.2020 12:50
      Highlight Highlight @dorfne, richtig erkannt das es nicht um Empfinden geht sondern um machen und erkennen. Die Regierungsarbeit widerspiegelt aber empfinden(Angst Vorsicht usw) und nicht erkennen und Massnahmen. Alle heutigen Massnahmen sind rein angstgetrieben. Wissenschaftliche Daten (richtige nicht YT Inszenierer) weisen schon lange auf starke Korrelation hin dass das Virus bei 95% der Bevölkerung unproblematisch ist. Ausgerechnet von denendie Zukunft abhängt und welche zuständig sind für funktionierendes Gesamtsystem. Diese einzusperren ist völlig verrückt. Die Regierungsarbeit ist Management by Hasenjagt..
    • Shlomo 17.04.2020 15:47
      Highlight Highlight Erstens Masken nützen nichts. Wer dies immer noch nicht begriffen hat, kann entweder die Fachliteratur nicht lesen oder ist ignorant. Zweitens ist der Unterschied zur herkömmlichen Influenza, das es hierfür eine Impfung gibt und die Ansteckungsrate bei Influenza um einiges tiefer ist.
  • echter Züricher 17.04.2020 08:42
    Highlight Highlight Schweden beweist, das der Lockdown von Anfang an unnötig war und ist.
    • gringo1000 17.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Bin gespannt, ob du das in zwei Wochen auch noch schreiben kannst?!
    • Special K 17.04.2020 10:01
    • Dynamischer-Muzzi 17.04.2020 10:30
      Highlight Highlight Bei einer Sterbensrate von 10% beweisst uns Schweden gerade, das der Lockdown genau richtig war. Auf die am 15. April bestätigten 11.927 Infektionsfälle kamen 1203 Verstorbene. Das heißt: Jeder zehnte an Covid-19 erkrankte Schwede stirbt. Aber ja, Schwedens Weg war der richtige. You made my day @Karl Max!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mehmed 17.04.2020 08:39
    Highlight Highlight Ich warte nur auf die gierige Immobilien-Lobby, dass sie sich meldet und Mietpreiserhöhungen ankündigt, weil jetzt ja wieder geöffnet werden kann.
    • dorfne 17.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Leider hat dich das einheimische Gewerbe nie gegen dieses Absaugen von Kaufkraft durch die Immo-Branche gewehrt. Aus rein ideologischen Gründen und zum eigenen Schaden.
  • Scaros_2 17.04.2020 08:36
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehen kann ist weshalb der Bund keine generelle Konzepte vorlegen kann.

    Social Distancing. Ein Mensch braucht in Zeiten von Social Distancing eine permanente Kreisfläche von r=1m als "Nutzfläche"

    Ein Laden hat eine Fläche von Xm2. Ergo kann man einfach einschätzen wie viele Menschen sich in einem Laden befinden dürfen. Weil man Ecken etc. nicht gut einrechnen kann, kann man das resultat noch um 0.8 kürzen und du hast einen plausiblen Wert.

    Aber auch sonst. Der BR hat in vielen Bereichen keine Vorschläge. Kolleg arbeitet in einem Restaurant - keine Perspektive derzeit.
    • Dynamischer-Muzzi 17.04.2020 09:01
      Highlight Highlight Wie sehen denn Deine Vorschläge für all die nict sofort bevorzugten Gewerbe aus? Zeig uns diese doch bitte mal auf, aber mit dem Konzept dahinter, was eine 2. Welle zu verhindern weiss!

      Danke im Voraus!
    • Nerd077 17.04.2020 09:04
      Highlight Highlight Weil ein solches Konzept extrem schwierig umzusetzen wäre? Klar kann man sagen, jeder Laden muss eine Nutzfläche von 5 m2 / Person einrechnen und entsprechend ihre Läden so konzipieren. Was machst du dann aber mit den öV, wenn in Zürich auf einmal die gesamte Bahnhofstrasse unter Einhaltung dieser Massnahmen wieder öffnet? Hat dann jeder SBB Zug x-Mitarbeiter im Zug, die dort für die Einhaltung dieser Nutzflächen-Regel überwacht? Dann dürfte auf einmal jemand auf der Zuglinie Rappi > Zürich z.B. in Meilen nicht mehr in den Zug, weil sonst zu viele Menschen / m2 sind?
  • Hades69 17.04.2020 08:31
    Highlight Highlight Welche Normalität? Und welche Normalität wollen wir eigentlich wieder zurück? Wobei schon das Wort “Zurück”, das falsche Wort ist. Genauer müsste man fragen: Zu welcher Normalität wollen wir eigentlich hin?
    • bonpris 17.04.2020 14:37
      Highlight Highlight Zu der von vorher.
    • Hades69 17.04.2020 16:37
      Highlight Highlight Wo die wahren Helden dieser Krise immer noch unterbezahlt sind? Wo Konzerne reicher und groesser werden, unser Planet weiter ausgebeutet wird, wir auf Kosten armer Laender konsumieren? Wo man all den Wahnsinn fuer normal haelt?
  • Amadeus 17.04.2020 08:21
    Highlight Highlight Es kommt wie erwartet. Jede Branche will sobald wie möglich zur Normalität zurück und ist enttäuscht. Und alle haben natürlich gute Gründe, warum sie bei den ersten sein müssen, die öffnen dürfen. Ich finde aber, wir sollten bedenken, dass die schrittweise Öffnung wahrscheinlich der schnellstmögliche Weg zurüch zur Normalität ist. Niemand will einen zweiten lockdown. Das würde die Wirtschaft mehr treffen, als noch ein bisschen zu warten.
    • bonpris 17.04.2020 13:56
      Highlight Highlight Der Fehler des Bundesrates ist, dass er keine allgemeingültige medizinische oder hygienische Kriterien festlegte und stattdessen sowjetisch anmutende Planwirtschaft macht.

      Das ist nicht nachvollziehbar, nicht gerecht, nicht zielführend, nicht wissenschaftlich.
    • bonpris 17.04.2020 14:40
      Highlight Highlight Die Anzahl Lpckdowns ist unerheblich. Es geht nur um die Kosten und darum wie viele Kapitalreserven diesen Kosten gegenüber stehen.
      Das heisst, dass die Gesamtdauer des Lockdowns massgebend ist.

      Der Schweizerische Lockdown dauert eindeutig unnöti lange. Die Spitäler sind so sehr wenig ausgelastet, dass sie ihre Angestellten in Kurzarbeit schickten. Die Coronabetten sind weitestgehend leer. Die Todesfälle sind weniger als bei einer gewöhnlichen Grippewelle. Man hätte schon vor 10 Tagen die Massnahmen vollständig aufheben sollen.
    • Amadeus 17.04.2020 17:15
      Highlight Highlight @bonpris
      Da operieren sie aber mit jeder Menge Halbwahrheiten, Verallgemeinerungen und Schlagwörtern. Da reicht der Platz hier nicht aus um das alles zu diskutieren.

      Nur soviel...es bringt nix, Corona und Grippetote zu vergleichen. Die Grippe-Todesfälle gibt es sowieso. Corona kommt aber noch neu dazu.

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  • Super8 17.04.2020 08:21
    Highlight Highlight Solange Migros und Coop offen haben können kann man auch alles andere ausser natürlich Bars, Discos und Veranstaltungen öffnen.
    Migros und Coop weiss weiss nicht wer bei ihnen einkaufen geht, bei kleinen Läden und Restis kann man das viel einfacher kontrollieren. Eigentlich sollte nun Migros und Coop mal ein paar Wochen zu machen müssen, denn diese sind die grössere Gefahr als Virenschleudern.
  • Noblesse 17.04.2020 08:16
    Highlight Highlight Gastrobranche: Ihr habt direkt Hilfe erhalten. Alle Freiberufler bis gestern nicht mal einen Hinweis! Nähe in Bar usw geht jetzt nicht! Diese Pandemie ist noch lange nicht weg. Daher helft mit bis Medi und Impfstoff kommen. Oder z.B. BCG Indirekt-Impfung für Spitalpersonal und Risikogrupoen. Siehe Max Planck! BAG bitte differenziertere Kommunikation zu App, Masken, Faktor 1, Medi usw.
    • NewOrder 17.04.2020 17:32
      Highlight Highlight Noblesse: Wir warten immer noch auf die Kurzarbeitsentschädigung und der 2. Monatslohn zum bereits bezahlten 1. Monatslohn steht an. Noch spielen wir die Bank. Soviel zu den Direkthilfen.
  • Bee89 17.04.2020 08:15
    Highlight Highlight Ich finde den Lockerungsplan sehr gut. Wir müssen uns langsam wieder an die Normalität tasten. Die Ansteckungen haben abgenommen, weil die Massnahmen funktionieren. Dass sich gewisse benachteiligt fühlen ist doch klar. Wenn andere Betriebe hätten öffnen können, wäre jemand anderes beleidigt gewesen. Aber es muss halt schrittweise passieren.

    Bester Spruch, den ich dazu gelesen habe: Man hört ja auch nicht auf zu verhüten, weil man bisher noch nicht schwanger geworden ist ;)
    • bonpris 17.04.2020 13:54
      Highlight Highlight Gemäss ETH haben die Ansteckungen schon vor in Kraftsetzung der Massnahmen abgenommen.

      Zudem zeigt der direkte Vergleich mit Schweden, wie herzlich wenig die Massnahmen nützen, aber viel kaputt machen.

      Am schlimmsten ist, dass viele Epidemiologen und Virologen genau dies vorausgesagt haben. Aber auf die wollte man nicht hören.
  • Unbeugsamer 17.04.2020 07:37
    Highlight Highlight Der Bundesrat will uns also weiter hinhalten und das vom Notrecht abgewürgte öffentliche Leben nur häppchenweise freigeben. Mit diesem Entscheid habe ich nun noch weniger Respekt vor den Bundesmachthaber bekommen - ich bin nun noch weniger gewillt mich freiwillig zuhause einsperren zu lassen und mich dieser Virenhysterie zu unterwerfen. Wie sieht das bei euch aus, werdet ihr euch auch alle brav solange unter Stubenarrest stellen bis der Staat wieder Erlaubnis gibt rausgehen zu dürfen? Ich jedenfalls sage nein zu dieser Gängelei und Bevormundung und lasse mir meine Freiheit erst nicht nehmen!
    • Magnum 17.04.2020 10:29
      Highlight Highlight Vorschlag: Mach einen Videochat auf mit anderen Rebellen wie dem Erick Kartmann. Der ist auch so einer. Aber immer schön sauber und auf Distanz bleiben, mkey?
    • Magnum 17.04.2020 10:31
      Highlight Highlight Es gibt KEINEN Hausarrest und KEINE Ausgangssperre in der Schweiz. Ich selbst verlege mein Home Office, so es das Wetter erlaubt, gerne vom Balkon ins Grüne. Selbstverständlich unter Beachtung vom Distanzgebot.

      Ich empfehle auch Dir, die bestehenden Freiheiten mit der angezeigten Verantwortung zu nutzen, statt hier online den harten Rebellen zu markieren.
    • dorfne 17.04.2020 10:51
      Highlight Highlight Ich befinde mich seit bald 5 Wochen in Hausarrest. 1 Std. spazieren pro Tag. Meine Einkäufe macht eine Freiwillige, der ich dankbar bin. Ich halte mich an die Empfehlungen des Bundes, hab Respekt vor dem Virus. Die Massnahmen des Bundes kritisiere ich trotzdem. Hätte man früher auf Corona reagiert, wäre ein Teil des
      Lockdown nicht nötig gewesen. Unter diesem Versäumnis werden noch jene zu leiden haben, die heute geboren werden.




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  • Thomas G. 17.04.2020 07:33
    Highlight Highlight Herr Bigler vom Gewerbeverband hat immer noch nicht kapiert dass Tote keine Kunden sind. Er würde seine Mitglieder besser beraten die Krise innovativ anzugehen anstatt darauf zu beharren dass wegen des Coronaviruns überholte Geschäftsmodelle erhalten bleiben. Jeder kann alles produzieren und anbieten wenn er will, nur nicht in einem Verkaufslokal. Tipp an Herrn Bigler: Online & Logistik sind die Wundermittel
    • dorfne 17.04.2020 10:59
      Highlight Highlight Herr Bigler (mit dem ich sonst nie einverstanden bin) weiss offenbar, dass Abstandhalten und andere Schutzmassnahmen Erkrankungen verhindern. Wir sollten uns fragen, warum es überhaupt noch Neuinfektionen gibt und was die Infizierten gemacht oder nicht gemacht haben, um das Virus anzulocken. Ich selber beobachte da Einiges. Da hilft auch kein Lockdown, solang es Leute gibt, die sich nicht fügen und zu Virenschleudern werden.
    • Woichbinistvorne 17.04.2020 11:28
      Highlight Highlight Selbstverständlich sind Tote auch Kunden. Sie brauchen einen Sarg oder eine Urne, Bekanntmachung, eine Messe, die Bestattung, Totenfeier, Grabstein, Blumenkränze, Grabpflege usw. Da hängen einige Branchen dran, die mit dem Tod gute Umsätze machen.
    • NewOrder 17.04.2020 12:44
      Highlight Highlight " Jeder kann alles produzieren und anbieten wenn er will, nur nicht in einem Verkaufslokal. Tipp an Herrn Bigler: Online & Logistik sind die Wundermittel."

      Ja: Die Wundermittel für Amazon, Galaxus und co. Kopf -> Tischplatte.
  • Lümmel 17.04.2020 07:18
    Highlight Highlight Manchmal könnte man wirklich den Eindruck gewinnen dass es sich nur um eine Wirtschaftskrise und nicht um eine Pandemie, die Leben bedroht, handelt.
    • bonpris 17.04.2020 17:58
      Highlight Highlight Die Pandemie ist Pipipfax im Vergleich zur Wirtschaftsdepression.
      Informiere Dich was bei der grossen Wirtschatsdepresseion ab 1929 passierte.

      Der IWF prognostiziert eine mindest so schlimme Depression, nicht wegen des Virus, sondern wegen der Massnahmen dagegen.
  • Bav 17.04.2020 07:17
    Highlight Highlight Hat Herr Platzer die Pressekonferenz gesehen? Es ging sehr wohl auch um das Gastrogewerbe. „Mit keinem Wort“ ist also definitiv falsch. Auch Herr Bigler wird nicht weit kommen: für nicht Lebensnotwendige Güter soll man momentan eben NICHT aus dem Haus. Unser Land befindet sich in der grössten Krise seit dem 2. Weltkrieg. Jeder muss abstriche machen. Nicht alles ist fair. Man darf und soll sich äussern, jedoch nicht auf solche dramatisierende, selbstgefällige Weise. Es geht hier immerhin um das Überleben von Menschen. Bravo Bundesrat für den gangbaren Weg und danke.
    • bonpris 17.04.2020 18:01
      Highlight Highlight @Bav
      Anders als im Krieg gibt es gegenwärtig keinen vernünftigen Grund Abstriche zu machen.

      Die Epidemiemassnahmen haben noch nicht einmal das Ziel Coronatote zu vermeiden. Sie sollen nur schön einer nach dem anderen sterben - flatten the curve!
  • LikeOrDislikeisthebigQuestion 17.04.2020 07:16
    Highlight Highlight Einfach Mal am BR DANKE sagen, dass er bis Heute einen kühlen Kopf bewahrt, obwohl man weiss, man kann es nicht Allen immer recht machen.
  • Nerd077 17.04.2020 07:13
    Highlight Highlight Kann ja verstehen, dass gewisse Leute/Branchen enttäuscht sind, dass sie noch keine Antwort erhalten haben. Aber Neid, respektive Unverständnis gegenüber anderen Branchen ist absolut unangebracht. Wer sich die Pressekonferenz gestern angeschaut hat, hat die (wirklich guten) Argumente von Herrn Berset mitbekommen. Es geht darum die Ansteckungsrate unter 1 zu bringen um dann die Ansteckungswege wieder verfolgen zu können. Beim Coiffeur möglich, beim Kleiderladen nicht.
    • Thomas G. 17.04.2020 07:31
      Highlight Highlight Genau! Und im Restaurant bzw. in Bars völlig unmöglich. Zudem: es gibt von der Anzahl her extrem viel mehr Restaurants, Bars, Lädeli als es von den nun geöffneten gibt. Dies verursacht mehr Verkehr. Social Distancing ist unmöglich wenn die Busse, Züge und Trams propenvoll sind.



    • -thomi- 17.04.2020 08:24
      Highlight Highlight Ach bleiben Sie mir weg mit der Ansteckungsrate. War gestern auf Watson zu lesen, dass die Intensivbetten mehrheitlich leer sind. Das mag so sein, weil wir alle die Massnahmen befolgt haben. Aber die Frage, ob wir nicht überreagiert haben, darf durchaus gestellt werden. Grüsse, ein Lädelibetreiber, der jetzt halt verschuldet bis am 11.5. warten muss...
    • NurEineMeinung 17.04.2020 08:57
      Highlight Highlight Ich schliesse mich dieser Sicht der Dinge voll an. Es ist nicht leicht für den Bundesrat, aber es hat das Bestmögliche getan! Oder wann habt ihr das letzte Mal soviele Bundesräte in einer so hohen Kadenz so gut vorbereitet und bis Ins Detail sattelfest argumentieren sehen? Bravo! Es gilt hat das alte Stichwort. Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann! Und für die Unzufriedenen: Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 17.04.2020 07:07
    Highlight Highlight Je länger je deutlicher wird ersichtlich wo das Problem liegt, in Italien wie bei uns und sehr warscheinlich überall: die Infizierung in den Pflegeheimen. 40% haben keine Symptome und es gibt in diesen Einrichtungen keine flächendeckenden Tests. Dann wundert man sich warum "so viele" sterben, man groundet die Volkswirtschaften und verursacht unendlich grossen Schaden. Komplett am Ziel vorbei geschossen.
    • Burkis 17.04.2020 10:57
      Highlight Highlight Elco der Experte. Kann man dich in irgend einer Art für ein wichtiges Amt wählen? Ich meine alle Länder tun mehr oder weniger das Gleiche aber DU hast die Lösung und keiner fragt dich. Das geht doch nicht.
    • Kritisch Hinterfragen 17.04.2020 15:27
      Highlight Highlight @burkis: dein Kommentar ist sinnlos. Wieso nicht auf eine Aussage eingehen, sie kommentieren und den eigenen Kommentar mit Fakten und Meinungen unterlegen?
  • TBD 17.04.2020 07:07
    Highlight Highlight Warum redet niemand über das Thema Schulen?

    Soweit mit bekannt ist, können auch Kinder Träger und Überträger der Krankheit sein. Warum dürfen dann die Schulen ab 11. Mai wieder "Grossveranstaltungen" durchführen?
    • Schlüsselblüemli 17.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Gemäss Hern Koch sind Kinder keine Überträger..
    • nur Ich 17.04.2020 11:35
      Highlight Highlight Fände ich auch gut, wenn die Informationen (wissenschaftlichen Studien) auf denen die Erkenntnisse beruhen, dass Kinder den Virus nicht gross übertragen, noch nachgeliefert würden. Wäre schon interessant zu wissen, wie genau das nun aussieht.
      Schulen mit Grossveranstaltung gleichzusetzen, ist aber etwas weit hergeholt.
    • TBD 17.04.2020 14:20
      Highlight Highlight @Schlüsselblüemli
      Hat nicht sogar jemand währen der PK "immun" gesagt?

      @nur Ich
      Ja, mich würde auch interessieren, worauf diese Erkenntnisse beruhen.
      Der vergleich mit Grossveranstaltungen ist in der Tat etwas übertrieben, sorry dafür... Aber trotzdem, je nach Schule sind da ja >100 Kinder auf den Gängen und dem Pausenplatz.
  • GstOf 17.04.2020 06:48
    Highlight Highlight Ich freue mich, dass die Schweiz jetzt schrittweise aus dem Krisenmodus herauskommen kann und dass wir von der absoluten Katastrophe verschont geblieben sind.

    Dass die Spitäler nicht an den Anschlag gekommen sind, ist ein riesiger Erfolg. Aber wir müssen die Vorgaben weiter strikt befolgen.

    Dies verdanken wir der klugen Führung durch den Bundesrat und dem disziplinierten und solidarischen Verhalten der Bevölkerung.

    Das Entsetzen von Blocher & Co ist nicht nachvollziehbar und zeigt wie arm im Geiste die Führung der SVP ist.

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