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EZB erhöht umstrittenen Strafzins auf Bankeneinlagen



ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE EZB DEN LEITZINS AUF NULL PROZENT HAELT, AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017 - epa04344153 This over-sized barbed wire is part of an installation in front of the European Central Bank (ECB) in Frankfurt Main, Germany, 07 August 2014. The European Central Bank left interest rates on hold despite the threat posed to the eurozone by falling inflation and the escalating crisis surrounding Ukraine. The ECB kept its benchmark refinancing rate at a record low of 0.15 per cent and its deposit rate below zero as it sized up the impact to the 18-member currency bloc of the slew of measures it announced in June aimed at heading off the threat of deflation and spurring bank lending.  EPA/BORIS ROESSLER

Bild: EPA

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Strafzinsen für Banken angehoben und nimmt ihre umstrittenen Anleihenkäufe wieder auf. Der sogenannte Einlagensatz sei auf minus 0,5 Prozent von minus 0,4 Prozent gesenkt worden.

Dies teilten die Euro-Wächter am Donnerstag in Frankfurt mit. Ein Minuszeichen beim Einlagenzins bedeutet, dass die Institute Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken. Der Satz ist bereits seit 2014 negativ.

Die EZB kündigte zudem an, die im Dezember 2018 beendeten Anleihenkäufe erneut aufzunehmen. Sie will ab dem 1. November monatlich Papiere für 20 Milliarden Euro erwerben.

Den Schlüsselzins zur Versorgung der Institute mit Geld beliess die EZB dagegen bei 0,0 Prozent. Bereits seit März 2016 liegt er auf diesem Rekordtief. (awp/sda/reu)

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