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epa08150727 Beat Feuz of Switzerland in action during a training run for the men's Downhill race of the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 22 January 2020.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Schnell, aber noch nicht am Limit: Beat Feuz im ersten Training auf der Streif. Bild: EPA

Feuz: «Bin überzeugt, dass Paris in alter Stärke zurückkommen wird»

Nach dem grandiosen Lauberhorn-Triumph von Beat Feuz ist der Skizirkus weiter nach Kitzbühel gezogen. Grosses Gesprächsthema am Fusse der Streif war am ersten Trainingstag das verletzungsbedingte Saisonende des italienischen Abfahrers Dominik Paris.



Carlo Janka war im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kitzbühel der bestklassierte Schweizer. Der Bündner wurde Vierter und brummelte in gewohnter Manier in die Mikrofone: «Das Ergebnis ist wie immer in den Trainings schwierig einzuordnen.»

1. Training, die Top Ten:

Bild

rangliste: fis

Gemächlicher liess es, wie meist im Training, Beat Feuz angehen. «In Kitzbühel kann man nicht am ersten Tag bereits wieder mit Hundert fahren», sagte Feuz zur «Kronen-Zeitung». Der mit Nummer 1 gestartete Emmentaler war bei der Rückkehr auf die Strecke, auf der ihm der Sieg noch fehlt, 2,38 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste, der Norweger Kjetil Jansrud.

«Bei Feuz sieht man, der schaut wieder, dass er 50. wird und sich komplett aus jedem Geplänkel raushält.»

Matthias Mayer, zweifacher Olympiasieger krone

SMS von Feuz an Paris

Ausführlicher als zu seiner Fahrt äusserte sich Feuz über Dominik Paris, der gestern im Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hat. «Er ist einer der Heros im Weltcup, einer, der die Geschichte prägt. Solche Athleten sind doppelt wichtig. Deshalb ist es auch doppelt bitter, wenn er jetzt nicht mehr mittun kann.»

Gesprochen hat Feuz mit Paris, mit dem er befreundet ist, seit dessen folgenschwerem Sturz noch nicht. «Ich habe ihm ein SMS geschrieben und ihm gute Besserung gewünscht.» Feuz zweifelt nicht daran, dass die Verletzung das Leistungsvermögen von Paris in Zukunft einschränken wird. «Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich überzeugt sei, dass er in alter Stärke zurückkommen wird.»

epa08150752 Vincent Kriechmayr of Austria in action during a training run for the men's Downhill race of the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 22 January 2020.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Zwei Zuschauer beobachten die Fahrt von Vincent Kriechmayr. Bild: EPA

«Du musst eine wilde Sau sein»

Mit Kumpel Paris verlor Feuz seinen grössten Rivalen. Die Abfahrts-Wertung führt er mit 16 Punkten Vorsprung vor dem Südtiroler an. Der drittplatzierte Deutsche Thomas Dressen, auch Dritter in Wengen, liegt schon 199 Punkte zurück.

Die Fahrer lobten die Piste nach dem ersten Training. «Es war geil. Ich komme gern her und fahre gern runter», sagte der Österreicher Daniel Danklmaier. «Du musst eine wilde Sau sein und den Ski gehen lassen.» Sein Landsmann Otmar Striedinger bemängelte, dass die Sprünge weit gewesen waren. «Sie müssen da schon was tun und die Kante am Hausberg abnehmen. Im Renntempo geht der Sprung sicher zu weit.» (ram/sda)

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