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Sieben Mal Sieger, dann verstossen – jetzt steht Lance Armstrong vor einer Rückkehr an die Tour de France



Yellow jersey, leader of the US Postal Service team, US Lance Armstrong, breaks away during the 12th stage of the 89th Tour de France between Lannemezan and Plateau-de-Beille. Armstrong retains his yellow jersey.  (KEYSTONE/EPA PHOTO/AFP/Franck Fife)

Gedopt wie fast alle anderen, schneller als alle anderen: Lance Armstrong in Gelb, ein gewohntes Bild an der Tour de France. Bild: AFP

Der lebenslang gesperrte Lance Armstrong kehrt angeblich zur Tour de France zurück – zu wohltätigen Zwecken. Um Geld für Krebs-Patienten zu sammeln, will der Amerikaner wieder in die Pedalen treten. Wie die «Daily Mail» berichtet, soll der frühere englische Fussball-Profi Geoff Thomas, der einst ebenfalls an Krebs erkrankt war, Armstrong zur Teilnahme an seiner Charity-Aktion überredet haben.

Thomas fährt mit weiteren Fahrern jeweils einen Tag vor den Radprofis die Etappen der Tour de France ab und will dabei Geld für seine Stiftung generieren. Bei einem Besuch in Austin soll ihm Armstrong zugesagt haben, einige Etappen mitzufahren. Der 43-jährige Amerikaner hatte von 1999 bis 2005 siebenmal in Folge die Tour de France gewonnen. Diese Titel waren ihm 2012 aberkannt worden, nachdem ihm die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA jahrelange Doping-Praktiken nachgewiesen hatte. Der frühere Weltmeister hatte daraufhin ein Geständnis abgelegt. (ram/si)

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Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – sein Name wird für immer zu einem Mahnmal

13. Juli 1967: «Es ist wie bei einem Autorennen, es geht weiter.» So wird ein Tour-Organisator zitiert, der gerade über den Tod eines Menschen spricht. Tom Simpson kollabiert am Mont Ventoux. Seit dem Tod des Briten wird der Missbrauch von Doping stärker verfolgt.

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