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ATP & WTA in Madrid

Federer – Monfils 6:0, 4:6, 7:6

Wawrinka – Nishikori 6.3, 7:6

Bencic – Osaka 3:6, 6:2, 7:5

epa07558405 Roger Federer of Switzerland in action against Gael Monfils of France during their third round match of the Mutua Madrid Open tennis tournament at the Caja Magica complex in Madrid, Spain, 09 May 2019.  EPA/FERNANDO VILLAR

Bild: EPA/EFE

Federer schlägt Monfils nach hartem Kampf – auch Wawrinka und Bencic weiter

Roger Federer besteht in Madrid seinen ersten Härtetest. Er schlägt im Achtelfinal den Franzosen Gaël Monfils nach zwei abgewehrten Matchbällen. Auch Stan Wawrinka und Belinda Bencic sind eine Runde weiter.



Federer übersprang mit dem hart umkämpften 6:0, 4:6, 7:6 (7:3) gegen Monfils bei seiner Rückkehr nach drei Jahren auf den Sand auch die zweite Hürde.

Der Matchball im Video.

Im ersten Satz, den er in lediglich 19 Minuten für sich entschieden hatte, knüpfte Federer nahtlos an die Vorstellung zwei Tage zuvor an, als er Monfils' Landsmann Richard Gasquet klar in zwei Sätzen bezwungen hatte. Doch mit der krassen Überlegenheit wars danach vorbei. Aus dem vermeintlich neuerlichen Spaziergang wurde ein echter Härtetest, den Federer nur mit viel Mühe bestand.

Monfils fand nach dem klaren Verdikt im ersten Durchgang immer besser ins Spiel. Zudem unterliefen Federer zu viele unerzwungene Fehler, um das Geschehen auf dem Court gegen den Franzosen weiter zu dominieren. Doch als vieles für Monfils sprach, als er im dritten Satz mit Break 4:1 vorne lag, vermochte sich Federer wie schon so oft in einer heiklen Situation nochmals zu steigern. Nach zwei abgewehrten Matchbällen beim Stand von 5:6 behielt er im Tiebreak das bessere Ende für sich.

Im Viertelfinal trifft Federer am Freitag auf den Österreicher Dominic Thiem. Gegen die Nummer 5 der Weltrangliste hat Federer das letzte Duell Mitte März im Final in Indian Wells verloren. Thiem ist einer der wenigen Spieler, die gegen Federer eine positive Bilanz vorweisen können. In den Direktvergleichen führt er mit 3:2 Siegen.

Wawrina ohne Mühe gegen Nishikori

Wawrinka hatte gegen Nishikori weit weniger Mühe. Der Waadtländer schlug den Weltranglisten-Siebten 6:3, 7:5 (7:3). Nächster Gegner von Wawrinka ist entweder der Spanier Rafael Nadal oder der junge Amerikaner Frances Tiafoe.

Wawrinka schlug Nishikori zum zweiten Mal in Folge. Schon im Februar im Halbfinal des Turniers in Rotterdam hatte er den Japaner bezwungen.

Bencic bezwingt die Nummer 1

Der zweite Sieg in Folge gegen Naomi Osaka kam einer bestandenen Reifeprüfung gleich. Belinda Bencic bewies, dass sie nicht nur ihre körperliche Fitness auf dieses Jahr verbessert, sondern auch an mentaler Stärke dazugewonnen hat. Diese Steigerung erlaubte ihr, auf schwächere Phasen reagieren zu können – so auf den verlorenen ersten Satz, in dem sie die Entscheidung zu ihren Ungunsten mit einem Doppelfehler und dem damit verbundenen Serviceverlust zum 3:5 einleitete. So auch im zweiten Durchgang, als sie die Ruhe bewahrte, nachdem sie einen ersten Break-Vorsprung nochmals preisgegeben hatte. Und vor allem gegen Ende der Partie, als sie den Ausgleich zum 5:5 schaffte, nachdem Naomi Osaka zum Sieg aufgeschlagen hatte.

Der Matchball im Video.

Naomi Osaka hatte sich Belinda Bencic schon Mitte März in Indian Wells geschlagen geben müssen. In der kalifornischen Wüste verlor sie den Achtelfinal gleich 3:6, 1:6. Die Japanerin, die Gewinnerin der letzten zwei Grand-Slam-Turniere in Flushing Meadows und Melbourne, muss nach dieser erneuten Niederlage gegen die Ostschweizerin um die Führung im Ranking bangen. Gewinnt Simona Halep das Turnier in Madrid, wird sie am Montag wieder als Nummer 1 geführt werden.

Das sagt Bencic nach dem Spiel.

Dieses Szenario könnte Belinda Bencic allerdings verhindern. Die Rumänin ist am Freitag Halbfinal-Gegnerin der Schweizerin. Im Direktvergleich mit Naomi Osakas Vorgängerin als Weltranglisten-Führende führt Belinda Bencic mit 2:1 Siegen. (abu/sda)

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