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Switzerland's Roger Federer receives treatment from a trainer during his quarterfinal against Tennys Sandgren of the U.S. at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Tuesday, Jan. 28, 2020. (AP Photo/Andy Wong)
Roger Federer

Beim hart umkämpften Sieg gegen Tennys Sandgren musste sich Roger Federer an der Leiste behandeln lassen. Bild: AP

Bangen um Federer – Trainer Lüthi: «Ich hoffe, Roger fühlt sich morgen besser»

Roger Federer trainierte am Tag nach seinem Viertelfinal-Sieg bei den Australian Open, bei dem er sich eine Verletzung zugezogen hatte, nicht. Noch ist offen, ob er morgen zum Halbfinal gegen Novak Djokovic antreten kann.

Simon Häring, Melbourne / CH Media



Am Tag nach seinem Viertelfinal-Sieg bei den Australian Open, bei dem er sieben Matchbälle abgewehrt und sich wohl in der Leistengegend verletzt hatte, trainierte Roger Federer wie geplant nicht. Stattdessen liess sich der 38-jährige Baselbieter von Physiotherapeut Daniel Troxler behandeln und versuchte, sich von den Strapazen der fünf ersten Spiele zu erholen, bei denen er über 12 Stunden auf dem Tennisplatz gestanden hatte.

Sein Trainer, Severin Lüthi, sagt auf Anfrage: «Ich hoffe, Roger fühlt sich morgen besser.» Heisst: Das Hoffen und Bangen geht weiter.

epa07949010 Roger Federer (L) of Switzerland talks to his coach Severin Luethi during a training session at the Swiss Indoors tennis tournament in Basel, Switzerland, 25 October 2019.  EPA/ALEXANDRA WEY

Auf ein Training verzichteten Federer und Trainer Lüthi (rechts) heute. Bild: EPA

Federer hatte sich im Viertelfinal gegen den Amerikaner Tennys Sandgren Mitte des zweiten Satzes eine Blessur zugezogen. Kurz nach dem Spiel, und noch vor der Konsultation eines Arztes, hatte er gesagt, er könne noch nicht sagen, ob und wie schwer er sich verletzt habe. Er sei indes guten Mutes, dass er zu seinem Halbfinal gegen Novak Djokovic antreten könne, sagte Federer, der Schmerzmittel zu sich genommen hatte, um die Partie beenden zu können. «Wenn das Turnier mit diesem Spiel für mich zu Ende ist, war es ein guter Start ins Jahr», sagte Federer.

3000 Dollar Busse

Federer wurde für seine verbale Entgleisung während des Viertelfinals gegen Sandgren von den Organisatoren mit 3000 Dollar gebüsst. Er hatte beim Stand von 0:2 im dritten Satz nach einem vergebenen Breakball geflucht, worauf er von der Schiedsrichterin verwarnt wurde. Er sei wütend darüber gewesen, wie er sich gefühlt habe, sagte Federer, der sich kurz nach dem Zwischenfall wegen Problemen mit den Adduktoren vom Physiotherapeuten behandeln liess. (ram/sda)

Jubiläum gegen den «Djoker»

In den Halbfinals der Australian Open trifft er morgen ab 9.30 Uhr zum 50. Mal auf seinen Rivalen, Novak Djokovic. Drei Mal verlor Federer bei einem Grand-Slam-Turnier gegen den Serben noch ein Spiel, in dem er zwei Matchbälle hatte – 2010 und 2011 in den Halbfinals der US Open, und im letzten Jahr im Wimbledon-Final.

Federers Bilanz gegen Djokovic steht bei 23:26. Seit den US Open 2010 verlor er neun der elf Duelle bei Grand-Slam-Turnieren, vier Mal in einem Final. Zehn von 16 Spielen gewann der Serbe, darunter die letzten fünf. Federers letzter Sieg datiert vom 6. Juli 2012, dem Wimbledon-Halbfinal.

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