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epa07966352 Belinda Bencic of Switzerland reacts during her semifinal match against Elina Svitolina of Ukraine at the WTA Finals 2019 tournament in Shenzhen, China, 02 November 2019.  EPA/ALEX PLAVEVSKI

Den ersten Satz hatte Belinda Bencic noch dominiert und verdient gewonnen. Bild: EPA

Ganz bitter! Belinda Bencic muss im Halbfinal der WTA-Finals verletzungsbedingt aufgeben

Pech für Belinda Bencic: Die Schweizerin muss an den WTA Finals in Shenzhen im Halbfinal gegen Titelverteidigerin Jelina Switolina beim Stand von 7:5, 3:6, 1:4 wegen Oberschenkelproblemen aufgeben.



Belinda Bencic versuchte alles und biss auf die Zähne. Doch als sie auch im dritten Satz sofort ein Break kassierte und sich sichtlich gehandicapt auf dem Platz bewegte, brach sie das Unterfangen ab und gratulierte ihrer Gegnerin zum Finaleinzug.

Erstmals waren die Probleme im neunten Game offensichtlich geworden, als Bencic sich mehrmals an den hinteren rechten Oberschenkel fasste und beim folgenden Seitenwechsel versuchte, die Stelle mit einem Tennisball zu massieren. Zwei Games später liess sie sich erstmals von der Physiotherapeutin behandeln.

Bencic bewies aber Kampfgeist, gewann dank einem starken Return-Game verdient den ersten Satz. Doch die gesundheitlichen Probleme wurden mit Fortdauer der Partie nicht besser - im Gegenteil. Immer wieder musste sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, bis es keinen Sinn mehr machte.

Die Aufgabe war das bittere Ende eine herausragenden Jahres von Bencic, in dem sie die Turniere in Dubai und Moskau gewann, am US Open erstmals einen Grand-Slam-Halbfinal erreichte und wieder in die Top Ten zurückkehrte. Auf den letzten Drücker qualifizierte sie sich als erste Schweizerin seit Martina Hingis für das Saisonfinale der besten acht.

Elina Svitolina of Ukraine reacts as she plays against Belinda Bencic of Switzerland during the WTA Finals Tennis Tournament at the Shenzhen Bay Sports Center in Shenzhen, China's Guangdong province, Saturday, Nov. 2, 2019. (AP Photo/Andy Wong)
Elina Svitolina

Elina Switolina steht im Final der WTA-Finals. Bild: AP

Auch in Shenzhen stellte die 22-Jährige aus Wollerau ihre Qualitäten unter Beweis, liess sich von der Niederlage und den Fussproblemen in der Startpartie gegen Ashleigh Barty nicht entmutigen und zog dank zwei Siegen in der Round Robin bei ihrer Premiere gleich in die Halbfinals ein –wie Martina Hingis 1996, als sie in New York erst im Final an Steffi Graf scheiterte.

Switolina kassierte zwar ihren ersten Satzverlust in dieser Woche, verlängerte mit dem Sieg aber ihre Serie an den WTA Finals auf zehn Siege. Im Final trifft sie am Sonntag auf Ashleigh Barty. (sda/bal)

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