Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 4. Runde

Basel – Servette 3:1 (2:1)

St.Gallen – Young Boys 2:3 (1:2)

YBs Nicolas Moumi Ngamaleu, links, und Jean-Pierre Nsame, rechts, bejubeln dessen Tor zum 0-1, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und den BSC Young Boys Bern, am Samstag, 10. August 2019, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Jean-Pierre Nsame lässt die Young Boys weiterhin jubeln. Bild: KEYSTONE

YB siegt dank Geschenken der St.Galler Abwehr – Basel schlägt Aufsteiger Servette



Basel – Servette 3:1

Dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und einer noch viel deutlicheren Steigerung im Vergleich zum Match gegen Linz fuhr der FC Basel verdientermassen den ersten Heimsieg der Meisterschaft ein. Der kurz zuvor eingewechselte Kevin Bua stellte in der 81. Minute den Erfolg sicher.

Die 2:1-Führung in der Pause war für den FCB allerdings glücklich gewesen. Die besten zwei Chancen – zwei sehr gute – nebst den Toren hatte Servettes ivorischer Stürmer Koro Koné beim Stand von 1:1. Basel hatte auch insofern Glück, als Schiedsrichter Alessandro Dudic nach einer halben Stunde eine Tätlichkeit von Taulant Xhaka an Servettes neuem Offensivspieler Varol Tasar nicht mit einer Roten Karte ahndete. Xhaka wurde nicht einmal verwarnt. Etwas Glück durften die Basler auch beim frühen Führungstor für sich beanspruchen. Vincent Sasso wehrt den Ball vor der Torlinie ab und traf aus kurzer Distanz den Kopf seiner Verteidiger-Kollegen Steve Rouiller, der keine Möglichkeit hatte zu reagieren und auszuweichen.

Die Servettiens wirkten im Unterschied zu ihren ersten drei Super-League-Spielen in der Defensive anfällig. Auf diese Weise kassierte die Mannschaft von Trainer Alain Geiger erstmals mehr als ein Tor.

Basel's Kemal Ademi, links, jubelt mit Trainer Marcel Koller, rechts, nach seinem Tor zum 2-1beim Meisterschaftsspiel der Super League FC Basel gegen den Servette FC im St. Jakob Park in Basel am Samstag, 10. August 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

St.Gallen – Young Boys 2:3

Der im Abschluss effizientere Meister lenkt die animierte Partie frühzeitig in die eigene Bahn, muss aber heftig kämpfen, um die aufsässigen und erstaunlich spielstarken St. Galler in die Knie zu zwingen. Die Einheimischen, ohne den angeschlagenen und abwanderungswilligen Dereck Kutesa angetreten, glichen einen 0:2-Rückstand nach 31 Minuten durch Jordi Quintillà und Cédric Itten aus und setzten den Bernern heftig zu.

Nach einem Tempovorstoss über die rechte Flanke und einer meisterhaften Kombination über Saidy Janko und Nicolas Moumi Ngamaleu brauchte Nsame in der 12. Minute nur noch einzuschieben. St. Gallen, einsatzvoll und unerschrocken, reagierte mit einer herrlichen Direktabnahme von Cédric Itten nach einer getimten Hefti-Flanke. Doch die nächste Nachlässigkeit der jungen St. Galler Abwehr bestrafte YB postwendend. Ein Zuspiel des 17-jährigen Leonidas Stergiou, der sonst abgeklärt wirkt, fand den Adressaten nicht. Jetzt ging es schnell. Nsame, Aebischer – und der aufgerückte Ulisses Garcia baute auf 2:0 aus.

Eine bittere Pille für die gefällig kombinierenden St. Galler, denen nur die letzte Entschlossenheit und der genaue letzte Pass zu Erfolgen fehlten. Sie wurden allerdings vor der Pause belohnt. Regisseur Jordi Quintilla schoss einen 22-m-Freistoss herrlich ins Lattenkreuz. Kurz nach der Pause glich Cédric Itten mittels Foulpenalty zum aus. Jetzt wogte der Kampf hin und her – mit Torszenen auf beiden Seiten. YB setzte nochmals zu, und Nsame entschied nach einem weiteren «Bock» von Stergiou das Spiel zu Gunsten der reiferen Berner.

YBs Nicolas Moumi Ngamaleu, links, gegen St. Gallens Jeremy Guillemenot, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und den BSC Young Boys Bern, am Samstag, 10. August 2019, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Bild

Bild: watson

Die Telegramme

Basel - Servette 3:1 (2:1)
21'532 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 4. Rouiller (Eigentor) 1:0. 19. Wüthrich (Tasar) 1:1. 41. Ademi (Stocker) 2:1. 81. Bua (Campo) 3:1.
Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta (77. Zuffi); Balanta, Xhaka (46. Frei); Okafor (70. Bua), Campo, Stocker; Ademi.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Severin; Cognat, Cespedes; Stevanovic, Wüthrich (76. Imeri), Tasar (46. Schalk); Koné (67. Chagas).
Bemerkungen: Basel ohne Van Wolfswinkel und Kuzmanovic (beide verletzt). Servette ohne Iapichino, Ondoua, Lang, Busset, Mfuyi (alle verletzt) und Maccoppi (nicht im Aufgebot).
Verwarnungen: 32. Ademi (Foul), 44. Tasar (Foul), 87. Imeri (Foul).

St. Gallen - Young Boys 2:3 (1:2)
12'594 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 12. Nsame (Moumi Ngamaleu) 0:1. 31. Garcia (Aebischer) 0:2. 45. Quintillà (Freistoss) 1:2. 51. Itten (Foulpenalty) 2:2. 81. Nsame (Moumi Ngamaleu) 2:3.
St.Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Quintilla; Görtler, Ruiz (85. Kräuchi); Babic (66. Costanzo), Itten, Guillemenot (63. Campos).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Lustenberger, Zesiger, Garcia; Sierro, Martins; Aebischer (78. Gaudino); Assalé, (72. Spielmann), Nsame, Moumi Ngamaleu (91. Lotomba).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Bakayoko, Kutesa, Nuhu, Lüchinger, Vilotic (alle verletzt) und Wiss (Comeback bei U21 nach Kreuzbandriss). Young Boys ohne Petignat (gesperrt), Camara, Fassnacht, Hoarau, Sulejmani und Lauper (alle verletzt). 46. Tor von Itten wegen Offside aberkannt.
Verwarnungen: 28. Martins (Foul), 75. Moumi Ngamaleu (Foul), 76. Ruiz (Foul), 78. Sierro (Foul), 87. Görtler (Foul). (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

Schiedsrichter testen Videoassistenten VAR in der Praxis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Nun fliesst Steuergeld – aber die Klubs müssen die «Hosen herunterlassen»

Auch Profiklubs im Fussball und Hockey bekommen nun Steuergelder geschenkt. Aber die Vorgaben sind rigoros. Die Spielerverträge müssen offengelegt werden und Lohnkürzungen sind notwendig. Da wartet viel Schreibarbeit auf das Klub-Büropersonal und Staats-Juristinnen und -Juristen.

Wer Geld vom Staat will, der muss sich vom Staat dreinreden lassen. Klubgeneräle, die mit den Begleitmassnahmen nicht zufrieden sind, sollten mal einen Landwirt fragen, der sich mit den verschiedensten Vögten auseinanderzusetzen hat und für das korrekte Ausfüllen der Formulare fast nicht mehr ohne Jus-Studium auskommt.

Nun liegen also die Ausführungsbestimmungen für die Auszahlung der Hilfsgelder vor. Sie gelten für die Klubs der beiden höchsten Spielklassen im Fussball und Hockey, der …

Artikel lesen
Link zum Artikel