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Super League, 30. Runde

FC Luzern – FC Basel 1:2 (0:1)

Die Spieler des FC Basel mit Basels Renato Steffen, Mitte, jubeln nach dem Tor zum 0:2 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel 1893 in der Swisspor Arena in Luzern, am Freitag, 28. April 2017. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Da waren alle Fragen definitiv beantwortet: Renato Steffen traf traumhaft zum 2:0. Bild: KEYSTONE

Basel ist zum 20. Mal Meister! – «Nun gibt es ein zweites Ziel: Den Cup»

Was alle längst nur noch erwartet haben, ist jetzt definitiv: Der FC Basel ist zum achten Mal in Serie Schweizer Meister! Überraschend ist eher was anderes: In der 88. Minute musste der FCB eine Premiere in dieser Saison zulassen.



«Die erste Emotion ist das Gefühl einer riesigen Dankbarkeit. Für diesen Trainerstab, für diese Mannschaft.»

FCB-Präsident Bernhard Heusler

Das überragende Schweizer Team der letzten Jahre setzt sich erneut die Krone auf. Der achte Titel und der 20. insgesamt war für den FCB längst nur noch Formsache. Mit dem 2:1 in Luzern wurden auch die letzten theoretischen Fragezeichen ausradiert.

Der FC Basel ebnete sich den Weg zum achten Meistertitel in Folge in Luzern bereits früh. Nach 150 Sekunden lagen die Basler beim 2:1-Sieg bereits in Front.

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Die frühe Führung für den FC Basel durch Doumbia. Video: streamable

Nachdem zur Begrüssung der Spieler die Basler Fans vor dem Anpfiff ein blau-rotes Feuerwerk abgelassen hatten, taten es ihnen die Spieler auf dem Feld gleich. Mohamed Elyounoussi brachte in der 3. Minute mit einem Pass in die Schnittstelle auf Seydou Doumbia die Luzerner Abwehr aus dem Konzept, und Doumbia den FCB auf die Siegesstrasse.

Der FC Basel ist zum 20. Mal Schweizer Meister

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Der FC Basel holt den 20. Meistertitel
quelle: keystone / alexandra wey
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In der 71. Minute machte Renato Steffen mit einem sehenswerten Schlenzer aus rund 20 Metern zum 2:0 alles klar. Urs Fischer lobte danach: «Ich will ihn jetzt nicht mit Robben vergleichen, aber das hatte schon was in die Richtung.»

«Die Spieler und der Trainer sollen jetzt im Vordergrund stehen und nicht irgendwelche Leute, die abtreten.»

Der scheidende Sportchef Georg Heitz

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Renato Steffens 2:0 ist traumhaft. Video: streamable

Auch Marco Schneuwlys Anschlusstreffer in der 89. Minute änderte nichts mehr an der Feierlaune der Basler. Damit schaffte der Luzerner immerhin grad noch eine Premiere: Als erster Spieler traf er in dieser Saison in den letzten zehn Spielminuten gegen Basel.

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Schneuwlys Anschlusstor ist letztendlich wertlos. Video: streamable

Der zweite Stern ist Tatsache.

Jetzt der Cup, dann die Champions League

Der scheidende Präsident Bernhard Heusler zeigte sich nach der Partie gegenüber dem Teleclub glücklich: «Die erste Emotion ist ein Gefühl von riesiger Dankbarkeit. Für die Trainer und das Team. Die Mannschaft hat das einfach durchgezogen. Es war natürlich keine Finalissima, aber die Erleichterung ist schon gross.» Heusler blickte auch voraus: «Wir haben das wichtigste Ziel der Saison so früh erreicht. Nun gibt es mit dem Cupfinal noch ein zweites.»

«Die Erleichterung ist schon gross.»

FCB-Präsident Bernhard Heusler

Ebenfalls in Feierlaune war der abtretende Sportchef Georg Heitz: «Trotz allem war in der Schlussphase noch Nervosität vorhanden. Man sollte nie zu früh jubeln. Es ist eine seriöse Mannschaft. Wenn man sich so viele Punkte erspielt hat, dann hat man es sehr gut gemacht.» Schon den sechsten Titel mit Basel feiert Matias Delgado: «Die Freude ist gleich gross wie beim ersten Titel. Heute ist mir auch das kalte Wetter egal. Jetzt wird gefeiert.»

Die Basler mit Seydou Doumbia, 3. von links, feiern das 0:1 fuer Basel beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel vom Freitag 28. April 2017 in Luzern.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Da freut er sich, der Seydou Doumbia: Endlich mal wieder von Beginn an, nach drei Minuten ein Tor und am Ende des Abends erstmals Meister. Bild: KEYSTONE

Wichtige Vollzugsmeldung auch noch für Basel: Das Team ist für die Gruppenphase der Champions League in der neuen Spielzeit qualifiziert.

Die Konkurrenz hatte schon vor dem heutigen Spiel längst resigniert und Ursachenforschung betrieben:

«Wir haben für diese 2 Sterne die ganze Saison gearbeitet. Letzte Woche haben wir es verpasst, den Sack zuzumachen, heute in Luzern haben wir es endlich geschafft.»

FCB-Torschütze Renato Steffen

Für Basel – das in der 30. Runde so früh wie nie Meister wurde – geht es in der restlichen Saison jetzt noch darum, den einen oder anderen Rekord zu knacken. Es gibt davon doch einige, die bereit liegen:

(fox/rst/sda)

Die Tabelle

Bild

Das Telegramm

Luzern - Basel 1:2 (0:1)
14'823 Zuschauer. - SR San.
Tore: 3. 3. Doumbia (Elyounoussi) 0:1. 70. Steffen 0:2. 89. Marco Schneuwly 1:2.
Luzern: Omlin; Grether, Costa, Knezevic, Christian Schneuwly; Kryeziu, Affolter (67. Rodriguez), Neumayr (42. Haas); Itten, Schürpf (74. Marco Schneuwly); Juric.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Traoré; Serey Die, Xhaka; Elyounoussi, Delgado (74. Zuffi), Steffen (89. Calla); Doumbia (74. Sporar).
Bemerkungen: Luzern ohne Lucas, Basel ohne Bua (beide verletzt). Verwarnungen: 36. Traoré (Foul), 41. Costa (Foul). 76. Suchy (Foul). 90. Haas (Foul).

Wenn wir schon dabei sind: Kennst du eigentlich diese Basler Meisterspieler?

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