DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 12. Runde

YB – GC 4:0 (2:0)

Lausanne – Sion 0:2 (0:1)
Luzern – St.Gallen 3:0 (1:0)

Die Luzerner mit Tomislav Puljic, links, feiern das 2:0, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 23. Oktober 2016, in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Luzern feiert gegen St.Gallen einen wichtigen Heimsieg. Bild: KEYSTONE

Ziegler schiesst Sion zum Sieg im Verfolgerduell – Luzern mit Heimsieg

Die Young Boys haben den Schwung aus der Europa League mitgenommen und das Meisterschaftsheimspiel gegen GC gleich mit 4:0 gewinnen. Sion schlägt Lausanne auf der Pontaise souverän mit 2:0 und Luzern lässt St.Gallen überhaupt keine Chance.



Lausanne - Sion 0:2

– Für das Heimteam beginnt die Partie denkbar schlecht. Noch keine zehn Minuten sind gespielt, als Xavier Margaraiz einen Freistoss von Carlitos im eigenen Strafraum mit dem Arm ablenkt. Der Straftstoss für Sion verwertet Reto Ziegler dann souverän zur Führung. Danach kommt es noch zu einem Aufreger: Lausanne wird ein Tor nicht gegeben, obwohl der Ball über der Linie war, wie die Zeitlupe klar zeigt. 

abspielen

Das wäre der Ausgleich für Lausanne gewesen. Video: streamable

– In der zweiten Halbzeit können die Gäste ihre Führung schnell ausbauen. Ziegler krönt sich mit einem herrlichen Freistoss zum Doppeltorschützen.​

abspielen

Ziegler trifft genau ins hohe Eck. Video: streamable

– In der Schlussphase versucht Lausanne noch den Anschlusstreffer zu erzielen, ermöglicht so den Gästen aber auch Konterchancen. Tore fallen aber keine mehr und Sion feiert einen abgeklärten Auswärtssieg und sieht sich neu auf Rang 2 der Super-League-Tabelle.

Luzern - St.Gallen 3:0

– Das Heimteam steht nacht einer Negativserie unter Druck, allerdings will auch der FCSG weitere Punkte einfahren und sich mehr vom Tabellenende lösen. In der ersten Halbzeit zeigt aber nur der FCL viel Initiative und geht nach neun Minuten durch Tomi Juric in Führung. Danach powern die Innerschweizer weiter, haben viele gute Chancen. Sie gehen damit aber ein wenig fahrlässig um und treffen auch noch dreimal die Latte. 

– Nach der Pause sind es weiterhin die Luzerner die am Drücker sind. Marco Schneuwly trifft zuerst wiederum nur die Latte. Etwas später macht es Tomislav Puljic besser und erhöht für den FCL auf 2:0. 

Luzerns Tomislav Puljic, Mitte, schiesst das 2:0 vor St. Gallens Albian Ajeti, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 23. Oktober 2016, in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Hier sorgt Puljic mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Bild: KEYSTONE

– St.Gallen bleibt eine Reaktion schuldig und eine halbe Stunde vor Schluss erhöht Christian Schneuwly für die Babbel-Elf auf 3:0. Das Spiel ist nach diesem dritten Tor gelaufen. Luzern feiert einen wichtigen Heimsieg, St.Gallen bleibt das Schlusslicht in der Super League

abspielen

Der Schlusspunkt von Christian Schneuwly. video: streamable

Young Boys – Grasshoppers 4:0

YB erwischte nach dem 3:1-Sieg in der Europa League zurück auf dem Schweizer Parkett einen ausgezeichneten Start. Bereits nach fünf Minuten tanzte Kevin Mbabu die GC-Hintermannschaft schwindlig und holte einen Penalty heraus, welchen Yoric Ravet sicher verwertete. Bereits nach 21 Minuten stand es dann 2:0, als Yuya Kubo nach einem Abpraller am schnellsten reagierte.

– Die trägen Grasshoppers hatten nach der Pause ihre beste Phase, als sie YB-Goalie Yvon Mvogo wenigstens testen konnten. Die Berner waren aber weiter kaltblütiger und machten mit einem Doppelschlag durch Denis Zakaria (59.) und Michael Frey (65.) alles klar. Und: Erst nach dem 4:0 wurde der wiedergenesene Guillaume Hoarau (für Ravet) eingewechselt. 

abspielen

Zakarias 3:0 im Anschluss an einen Caio-Patzer. Video: streamable

– Die triste Auswärtsbilanz der Zürcher bleibt bestehen: Sieben Spiele, null Punkte. Damit ist mehr als ein Platz im Mittelfeld schlicht nicht möglich. Interessanterweise kommt es bereits kommenden Mittwoch zur Revanche, im Cup-Achtelfinal treffen die Teams erneut aufeinander, wieder in Bern. YB steht nach dem Sieg auf dem dritten Tabellenrang.

GCs Numa Lavanchy nach einer vergebenen Chance im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem Grasshopper Club Zuerich, am Sonntag, 23. Oktober 2016 im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Diese Gestik von Lavanchy passt ganz gut zum Auftritt von GC. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Lausanne-Sport - Sion 0:2 (0:1)
7790 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 8. Ziegler (Handspenalty/Margairaz) 0:1. 52. Ziegler (Freistoss) 0:2.
Lausanne-Sport: Martin; Diniz, Tejeda (74. Kololli), Araz; Margairaz (74. Torres); Lotomba, Campo (67. Dominguez), Pasche, Gétaz; Margiotta, Pak.
Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Ziegler, Pa Modou; Salatic; Karlen, Mveng (83. Sierro); Akolo (73. Assifuah), Konaté (72. Gekas), Carlitos.
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Blanco (verletzt), Custodio, Manière und Monteiro (alle gesperrt), Sion ohne Mboyo, Ndoye (beide verletzt) und Adão (gesperrt). 21. Lüchinger klärt auf (?) der Torlinie.
Verwarnungen: 45. Diniz. 52. Gétaz. 58. Margairaz. 61. Ziegler (alle wegen Fouls). (sda)

Luzern - St. Gallen 3:0 (1:0)
10'701 Zuschauer. - SR Schärer
Tore: 9. Juric (Neumayr) 1:0. 57. Puljic (Neumayr) 2:0. 69. Christian Schneuwly (Neumayr) 3:0.
Luzern: Zibung; Grether, Costa, Puljic (77. Affolter), Thiesson; Christian Schneuwly, Neumayr (71. Ugrinic), Kryeziu, Oliveira (62. Haas); Marco Schneuwly, Juric.
St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Haggui, Wittwer; Bunjaku (76. Gelmi), Toko, Gaudino (66. Aleksic), Aratore; Ajeti, Buess (55. Tafer).
Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger (gesperrt) und Hyka (abwesend). St. Gallen ohne Herzog und Lang (beide verletzt). 35. Lattenkopfball Puljic. 35. Lattenschuss Oliveira. 44. Lattenschuss Christian Schneuwly. 52. Lattenschuss Marco Schneuwly. 86. Lattenschuss Juric.
Verwarnungen: 10. Juric (Unsportlichkeit), 30. Thiesson (Foul), 63. Grether (Unsportlichkeit), 66. Aratore (Foul), 91. Wiss (Foul). (sda)

Young Boys - Grasshoppers 4:0 (2:0)
20'112 Zuschauer. - SR Amhof.
Tore: 6. Ravet (Foulpenalty/Rhyner an Mbabu) 1:0. 21. Kubo (Ravet) 2:0. 59. Zakaria (Schick) 3:0. 65. Frey (Kubo) 4:0.£
Young Boys: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Ravet (64. Hoarau), Zakaria (64. Sanogo), Bertone, Schick (71. Duah); Kubo, Frey.
Grasshoppers: Vasic; Basic, Pnishi, Rhyner; Lavanchy, Alpsoy (66. Gjorgjev), Andersen, Antonov (70. Gubari); Brahimi; Caio (81. Tabakovic), Munsy.
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Sulejmani und Wüthrich, Grasshoppers ohne Sigurjonsson (alle verletzt), Bamert, Källström, Zesiger sowie Trainer Tami (alle gesperrt). 35. Lupfer von Frey an den Pfosten. 87. Lattenschuss von Lavachy. Verwarnungen: 54. Mbabu (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 58. Rhyner (Foul). (sda)

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viel zu lange mussten Sie um Anerkennung kämpfen – ein offener Brief an Vladimir Petkovic

Der Trainer der Schweizer Nati steht vor einem Wechsel in die Ligue 1 in Frankreich. Nach sieben Jahren geht er beim SFV von Bord. Zeit für einen offenen Brief an den Mann, der die Schweiz sieben Jahre lang betreut und in den EM-Viertelfinal geführt hat.

Sehr geehrter Vladimir Petkovic,

Als Sie vor gut zwei Wochen aus St.Petersburg zurück nach Zürich reisten, sind die Schweizer Nati-Fans am Flughafen Kloten gestanden, haben gejubelt, um Autogramme und Selfies gebeten. Menschen haben sich umarmt, gelacht, waren euphorisch, so wie in den Tagen zuvor schon. Alles dank den Auftritten Ihrer Fussballer an dieser EM. Als Chef der Nati haben Sie die Schweiz mitgenommen auf eine besondere Reise. Die Bilder dieser Gesichter voller Emotionen sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel