Sport
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Super League, 4. Runde

Lugano – Sion 0:1 (0:0)

Luzern – Thun 0:2 (0:1)

Zürich – Xamax 2:2 (1:0)

Der FCZ jubelt nach dem 1-0beim Fussballspiel der Super League FC Zuerich gegen Neuchatel Xamax FCS im Stadion Letzigrund in Zuerich am Sonntag, 11. August 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Zürcher gratulieren Torschütze Marco Schönbächler. Bild: KEYSTONE

Wahnsinn! Karlen verhindert den ersten FCZ-Saisonsieg mit Fallrückzieher nach 94 Minuten



Zürich – Xamax 2:2

Wie schon beim 1:3 in Sitten bekommt der FCZ auch gegen Xamax nach 70 Minuten einen Penalty zugesprochen und kann ab dort in Überzahl spielen. Wieder reicht es nicht zum Sieg. Es wird ein 2:2. Gaëtan Karlen, nicht der Torschütze vom Dienst, verunmöglichte dem FCZ in der 94. Minute den ersten Saisonsieg – mit einem fabelhaften Fallrückzieher. Die Neuenburger haben den Punkt nicht gestohlen, dennoch war dieser glücklich. Nach einem brutalen Foul von Pietro Di Nardo spielten die Neuenburger ab der 70. Minute zu zehnt. Mimoun Mahi schoss einen Handspenalty an die Latte und schon in der Nachspielzeit, traf Lewan Charabadse den Pfosten.

Das zweite Saisontor schien für den FCZ eine erlösende Wirkung zu haben. Marco Schönbächler erzielte es kurz vor der Pause nach einem Durchspiel mit Toni Domgjoni. Bis dorthin machten die Zürcher einen ähnlichen eindruck wie bei der 1:3-Niederlage in Sion: Sie spielten gefällig und mit viel Aufwand und verbrachten die längste Zeit in der gegnerischen Platzhälfte. Aber die klar besten zwei Torchancen vor dem 1:0 hatten sich die ihrer Defensive vertrauenden Neuenburger verschafft. Schon in der 1. Minute verfehlte Charles-André Doudin das Tor mit einem Kopfball aus kurzer Distanz knapp. Nach 32 Minuten hatte Taulant Seferi die Neuenburger Führung auf dem Fuss, aber die Leihgabe der Young Boys verzog den Schuss aus bester Position.

Ein Pluspunkt im ganzen Zürcher Spiel war abermals der von Groningen gekommene Marokkaner Mimoun Mahi. Von ihm und von seiner linken Seite gingen die gefährlichsten FCZ-Angriffe aus, und mit einem satten Schlenzer von ausserhalb des Strafraums prüfte er dene Neuenburger Goalie Laurent Walthert.

Zuerich's Marco Schoenbaechler, rechts, bezwingt Xamax's Torhueter Laurent Walthert, links, zum 1-0 beim Fussballspiel der Super League FC Zuerich gegen Neuchatel Xamax FCS im Stadion Letzigrund in Zuerich am Sonntag, 11. August 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Marco Schönbächler trifft zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Zürich - Neuchâtel Xamax 2:2 (1:0)
9619 Zuschauer. - SR Jaccottet. -
Tore: 44. Schönbächler (Domgjoni) 1:0. 63. Oss (Corbaz) 1:1. 77. Ceesay (Mahi) 2:1. 94. Karlen (Fallrückzieher) 2:2.
Zürich: Brecher; Britto, Bangura, Mirlind Kryeziu, Charabadse; Domgjoni (78. Sohm), Popovic; Schönbächler, Marchesano (84. Nathan), Mahi; Kramer (64. Ceesay).
Neuchâtel Xamax:
Walthert; Neitzke, Oss, Djuric; Gomes, Corbaz (77. Ramizi), Di Nardo, Seydoux; Doudin (83. Haile-Selassie); Nuzzolo, Seferi (52. Karlen).
Bemerkungen: Zürich ohne Kololli, Hekuran Kryeziu, Winter und Rüegg (alle verletzt). Neuchâtel Xamax ohne Mveng, Kamber und Dugourd (alle verletzt). 73. Mahi schiesst Handspenalty an die Latte. 92. Pfostenschuss Charabadse. 69. Rote Karte gegen Di Nardo (Foul). Verwarnungen: 45. Gomes (Foul), 49. Schönbächler (Foul), 80. Popovic (Foul). Foul88. Ramizi (Foul), 89. Sohm (Foul).

Luzern – Thun 0:2

Der FC Luzern blieb in der Super League ein drittes Mal in Folge ohne Tor und kassierte eine 0:2-Heimniederlage gegen Thun. Für die Berner war es der erste Sieg in der laufenden Saison.

Auch wenn Thun seinen zweiten Treffer nach einem Konter in den Schlussminuten erzielte, so muss Luzerns Trainer Thomas Häberli die Gründe für die Niederlage in der ersten Halbzeit suchen. Die Innerschweizer spielten nach vorne zögerlich und waren in der Defensive anfällig. Das 1:0 von Nikki Havenaar ist das beste Beispiel für die fehlende Entschlossenheit und Konzentration der Gastgeber in den ersten 45 Minuten: Der Neuzugang aus Wil konnte die Flanke von Matteo Tosetti komplett freistehend aus bester Position mit dem Fuss ins Tor lenken.

Die Luzerner zeigten nach der Pause eine Steigerung. Sie brachten die Thuner Abwehr einige Male durcheinander und kamen zu der einen oder anderen Torchance: Francesco Margiotta kam dem Ausgleich zweimal nahe, Pascal Schürpf scheiterte mit einem Kopfball an Thuns Goalie Guillaume Faivre. Der dritte Treffer in der laufenden Super-League-Saison wollte aber nicht fallen. Seit nunmehr 270 Minuten und dem 2:0 im Startspiel in St. Gallen sind die Luzerner ohne Torerfolg. (zap/sda)

Jubel bei den Spielern des FC Thun nach dem Tor zum 0-2 beim Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 11. August 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Luzern - Thun 0:2 (0:1)
9639 Zuschauer. - SR Bieri. -
Tore: 33. Havenaar (Tosetti) 0:1. 91. Kablan (Salanovic) 0:2.
Luzern: Müller; Schwegler (80. Binous), Cirkovic, Lucas, Sidler; Voca, Ndenge; Demhasaj, Margiotta (73. Kakabadse), Ndiaye (55. Schürpf); Eleke.
Thun: Faivre; Glarner, Havenaar, Sutter, Joss; Tosetti (52. Salanovic), Gelmi (67. Fatkic), Stillhart, Hefti (78. Kablan); Castroman, Rapp.
Bemerkungen: Luzern ohne Grether (krank) und Schulz. Thun ohne Hediger, Karlen, Munsy, Bigler, Chihadeh, Ziswiler (alle verletzt) und Righetti (krank). Verwarnungen: 62. Gelmi (Foul). 89. Faivre (Unsportlichkeit). 92. Sidler (Foul).

Lugano – Sion 0:1

Der FC Lugano verliert gegen Sion ein Spiel, das er nach den Chancen deutlich gewinnen müsste. Aber es trifft nur der Brasilianer Itaitinga – nach 87 Minuten. Besonders in der zweiten Halbzeit war der Match im Cornaredo eine einseitige Sache. Die Tessiner trafen zweimal den Pfosten und vergaben weitere gute Möglichkeiten. Als es auf ein 0:0 hinauszulaufen schien, traf Itaitinga. Der FC Lugano, mit einem 4:0-Sieg beim FCZ in die Saison gestartet, ist nun seit drei Spielen ohne Torerfolg.

Sion enttäuschte trotz des Sieges. Den Wallisern und ihrem Trainer Stéphane Henchoz muss man jedoch zugute halten, dass sie kurz vor und kurz nach der Pause drei Spieler durch Verletzungen verloren und deshalb keine Möglichkeiten mehr für taktische Wechsel hatten. Die Verteidiger Mattias Andersson und Ermir Lenjani sowie Stürmer Yassin Fortune konnten aus verschiedenen Gründen nicht weiterspielen.

Luganos Trainer Fabio Celestini scheint sich noch nicht entschieden haben, welche beiden Spieler den besten Sturm bilden. Hatte er vorher Alexander Gerndt und Mattia Bottani bevorzugt, setzte er im Match gegen Sion auf Carlinhos und die Neuerwerbung Filip Holender. Diese beiden erarbeiteten die zwei besten Chancen der ersten Halbzeit. Der Brasilianer schoss aus bester Position daneben, der Ungar zwang Sions Goalie Kevin Fickentscher zu einer Glanzparade.

From left, Lugano's player Francisco Rodriguez and Sion's player Bastien Toma, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Sion, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday August 11, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: KEYSTONE

Lugano - Sion 0:1 (0:0)
4025 Zuschauer. SR Klossner. -
Tor: 87. Itaitinga (Grgic) 0:1.
Lugano: Baumann; Kecskes, Maric, Daprelà; Lavanchy, Custodio, Sabbatini, Rodriguez (70. Bottani), Aratore (70. Gerndt); Holender (80. Dalmonte), Carlinhos.
Sion: Fickentscher; Maçeiras, Kouassi, Andersson (53. Ndoye), Lenjani (55. Facchinetti); Toma, Zock; Kasami, Grgic, Fortune (40. Itaitinga); Uldrikis.
Bemerkungen: Lugano ohne Macek und Crnigoj (beide verletzt). Sion ohne Abdellaoui (gesperrt), Luan, Raphael und Ruiz (alle verletzt). Fortune, Andersson und Lenjani verletzt ausgeschieden. 69. Pfostenschuss Carlinhos. 84. Pfostenschuss Bottani. Verwarnungen: 14. Uldrikis (Foul), 39. Fortune (Foul), 56. Holender (Foul).

Die Tabelle

Bild

tabelle: watson

(zap/sda)

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