DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 8. Runde

Thun – St.Gallen 1:2 (0:0)

Der Thuner Dennis Hediger, links,  im Duell mit St. Gallens Karim Haggui im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Thun und dem FC St. Gallen, am Dienstag, 20. September 2016, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Maskenmann Haggui im Zweikampf mit Thuns Hediger. Bild: KEYSTONE

Ajeti mit dem späten Lucky Punch: St.Gallen feiert wichtigen Auswärtssieg in Thun

Der FC St.Gallen verschafft sich im Kampf am Strich etwas Luft. Die Ostschweizer gewinnen zum Auftakt der 8. Runde der Super League das Kellerduell in Thun 2:1.



Thun – St.Gallen 1:2

– Thun und St.Gallen liefern sich von Anfang an ein flottes Duell auf Augenhöhe. Topchancen gibt es hüben wie drüben: In der 23. Minute scheitert Thun-Stürmer Simone Rapp am glänzend parierenden FCSG-Keeper Daniel Lopar, vier Minuten später entwischt Marco Aratore der Thuner Hintermannschaft, doch sein Heber fliegt deutlich übers Tor.

– Nach der Pause fallen dann auch die ersten Tore. In der 49. Minute bringt Ex-Nati-Stürmer Albert Bunjaku die St.Galler mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung in Führung, doch bereits eine Minute später fällt der Thuner Ausgleich. Ein abgefälschter Schuss von Joël Geissmann findet den Weg in den Kasten von Daniel Lopar.

– Thun ist in der Folge näher am Siegtreffer, doch Marco Bürki scheitert in der 64. Minute per Kopf am Pfosten und zwei Minuten später setzt auch Rapp seinen Flugkopfball aus bester Position übers Tor. Kurz vor Schluss bestraft Albian Ajeti dann die Thuner Nachlässigkeiten und schiesst St.Gallen mit dem 2:1 zum Sieg. Die Thuner Abwehr und auch Schlussmann Faivre sehen nicht gut aus. 

– St.Gallen kann sich dank dem ersten Auswärtssieg ins Mittelfeld absetzen. Die Berner Oberländer hingegen setzten ihre Negativserie fort. Das Team von Jeff Saibene gewann nur eines von acht Spielen und liegt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

Der Thuner Christian Fassnacht, oben, im Duell mit St. Gallens Goalie Daniel Lopar im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Thun und dem FC St. Gallen, am Dienstag, 21. September 2016, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Daniel Lopar riskiert gegen Christian Fassnacht Kopf und Kragen. Bild: KEYSTONE

Das Telegramm

Thun - St. Gallen 1:2 (0:0)
4677 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 48. Bunjaku (Wittwer) 0:1. 50. Geissmann (Fassnacht) 1:1. 83. Ajeti (Aratore) 1:2.
Thun: Faivre; Glarner, Lauper, Bürki, Facchinetti; Fassnacht, Hediger (87. Carlinhos), Geissmann, Bigler (79. Ferreira); Peyretti (60. Tosetti), Rapp.
St. Gallen: Lopar; Hefti, Haggui, Gelmi, Wittwer; Aratore, Gaudino, Toko, Tafer (69. Cueto); Buess (75. Ajeti), Bunjaku (92. Aleksic).
Bemerkungen: Thun ohne Dzonlagic, Schindelholz, Schirinzi und Zino (alle verletzt). St. Gallen ohne Schulz (gesperrt), Wiss, Albrecht, Herzog (alle verletzt) und Mutsch (nicht im Aufgebot). 64. Latten-Kopfball von Bürki. Verwarnungen: 34. Bunjaku. 45. Hediger (beide Foul). 92. Toko (Unsportlichkeit). (pre/sda)

Die Tabelle

Bild

Die teuersten Zu- und Abgänge der Super-League-Klubs

1 / 26
Die teuersten Zu- und Abgänge der Schweizer Top-Klubs
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

In Brasiliens erstem Länderspiel werden dem Superstar zwei Zähne ausgeschlagen

21. Juli 1914: In Rio de Janeiro beginnt die Geschichte der mit fünf WM-Titeln erfolgreichsten Fussballnation der Welt. Brasilien bestreitet gegen Exeter City sein erstes Länderspiel. Der grosse Star: Arthur Friedenreich.

Von Arthur Friedenreich wird gemeinhin behauptet, er sei einer der besten Fussballer aller Zeiten. Aber wer kann schon glaubwürdig mitdiskutieren? Schliesslich war Friedenreich vor hundert Jahren aktiv.

Unbestritten ist jedoch, dass «El Tigre» einer der besten Fussballspieler seiner Zeit ist. Und dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Stürmer im ersten Länderspiel in der Geschichte des brasilianischen Verbands dabei ist. Denn als Sohn eines deutschen Auswanderers und einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel