Sport
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Ski-WM in Are, Team-Event

1. Schweiz

2. Österreich

3. Italien

Gold medals, Andrea Ellenberger, Sandro Simonet, Aline Danioth, Ramon Zenhaeusern, Wendy Holdener and Daniel Yule of Switzerland, from left to right, celebrate during the medals ceremony after the Alpine Team Event at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Tuesday, February 12, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Goldmedaillen hängen um die Hälse von Ellenberger, Danioth, Holdener, Zenhäusern, Simonet und Yule. Bild: KEYSTONE

Zenhäusern und Holdener führen Schweiz zu Gold: «Auch dieser Titel ist birnenweich!»



Die Schweiz gewinnt an den Weltmeisterschaften in Are ihre bereits vierte Medaille, die zweite in Gold. Die Equipe um Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern wird erstmals Weltmeister im Team-Wettkampf.

«Auch dieser Titel ist birnenweich!»

Ramon Zenhäusern orf

Die Siegesfahrt und der grosse Jubel:

Wie schon im letzten Winter an den Olympischen Spielen traf die Schweiz im Final auf Österreich, und wieder setzte sich das Quartett von Swiss-Ski erfolgreich durch. Überragend fuhren insbesondere Holdener und Zenhäusern, die von der 1. Runde bis in den Final alle ihre Läufe gewannen.

Die Schweizer Bilanz an Weltmeisterschaften war bislang äusserst bescheiden. Seit der Einführung des Wettbewerbs 2005 hatte es nur eine einzige Medaille gegeben: Bronze 2007 ebenfalls in Are.

Die Stimmen zum Rennen:

Wendy Holdener (Schweiz):

«Wir haben nicht mehr an den Sieg in Pyeongchang gedacht. Wir wussten, dass vermutlich die Schweden warten, die extrem stark sind. Dort habe ich eine gute Laufzeit gezeigt. Es ist schön, dass wir es wieder geschafft haben. Ich mag das Duell Frau gegen Frau, weil ich sehr ehrgeizig bin. Im Ziel bin ich voll abgegangen, als die anderen gefahren sind. Ramon ist so genial gefahren! Ein richtig guter Job des ganzen Teams. Am Ende war es Nervenkitzel pur. Mit zwei Medaillen kann ich sehr ruhig an Riesenslalom und Slalom herangehen.»

Bild

bild: screenshot srf

Ramon Zenhäusern (Schweiz):

«In den letzten drei Läufen wusste ich, dass wir zurück liegen. Da musste ich alles auspacken, was ging. Der WM-Titel ist mega schön, er tut dem ganzen Team gut. Und natürlich hat die ganze Schweiz Freude. Grundsätzlich versuche ich mich beim Fahren jeweils nur auf mich zu konzentrieren. Das Röhren am Start habe ich heute sein lassen. Es hatte ja auch Frauen am Start und die hätten vielleicht Angst gekriegt.»

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bild: screenshot srf

Marco Schwarz (Österreich):

«Ich habe im Finale den Stock kurz zwischen die Beine gekriegt. Aber Ramon ist einfach stark – mit seinen langen Haxen. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Zweites Rennen, zweite Medaille – macht Lust auf mehr.

Zenhäusern und Holdener überragend

Wohl einem Team, welches in diesem Format auf eine Wendy Holdener und einen Ramon Zenhäusern bauen kann. Das Duo sicherte der Schweiz die Goldmedaille praktisch im Alleingang. Nach dem deutlichen 4:0 zum Auftakt gegen Belgien endeten die weiteren Duelle alle mit einem 2:2.

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Der Schweizer Weg zum WM-Titel. bild: screenshot srf

Sowohl im Viertelfinal gegen Schweden wie danach im Halbfinal gegen Deutschland und schliesslich im Final gegen Österreich entschieden deshalb die beiden besten Laufzeiten pro Geschlecht, und diesbezüglich kam niemand gegen Holdener und Zenhäusern an.

epa07364855 First placed Team Switzerland celebrates during the medal ceremony for the Team Event at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 12 February 2019.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Die Goldhelden waren mit dem Herzen dabei. Bild: EPA/EPA

Im letzten und entscheidenden Lauf realisierte Zenhäusern im Duell gegen den Österreicher Marco Schwarz souveräne Tagesbestzeit. Mit seiner Grösse ist der Doppelmeter aus dem Wallis in dieser Art Wettbewerb eine Klasse für sich. Zusammen mit Wendy Holdener, die in Are nach der Kombination eine weitere Goldmedaille gewann, schien die Schweiz schon fast unschlagbar.

Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Daniel Yule und Aline Danioth ab den Viertelfinals nur noch Niederlagen bezogen. Mit einer Goldmedaille abreisen dürfen zudem auch die Schweizer Ersatzfahrer Sandro Simonet und Andrea Ellenberger, wenngleich sie beide nicht zum Einsatz kamen. (pre/sda)

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