Sport
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Gröden, Abfahrt der Männer

Marc Gisin stürzt in Gröden schwer ++ Zustand stabil ++ Feuz wird 3.



Bei der Männerabfahrt in Gröden ist der als 18. gestartete Schweizer Marc Gisin bei hohem Tempo schwer gestürzt. Das Rennen wurde in der Folge unterbrochen und erst nach rund 25 Minuten Pause wieder aufgenommen. Gemäss seiner Schwester Michelle sei Marc Gisins Zustand stabil. Ihr Bruder sei wieder wach, nachdem er lange bewusstlos gewesen war.

Der Horrorsturz im Video

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Video: YouTube/Toy Nerd

Gisin kam nach einem Verschneider kurz vor einem Sprung zu Fall, wurde danach hoch durch die Luft geschleudert und schlug mit dem Rücken und dem Kopf heftig auf der harten Piste auf. Gisin wurde nach der Erstversorgung auf der Strecke mit dem Helikopter ins nächstgelegene Spital geflogen. 

A rescue helicopter leaves with on board Switzerland's Marc Gisin after he crashed on the course during a men's World Cup downhill, in Val Gardena, Italy, Saturday, Dec. 15, 2018. (AP Photo/Marco Trovati)

Marc Gisin wird per Helikopter abtransportiert. Bild: AP/AP

Der Sturz erinnert an jenen von Kitzbühel vor knapp vier Jahren, im Januar 2015. Gisin war in jenem Super-G an der Hausbergkante gestürzt und hatte sich dabei ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Beat Feuz sichert sich erstmals einen Podestplatz in der Abfahrt in Val Gardena. Er wird in dem vom Norweger Aleksander Kilde gewonnenen Rennen Dritter.

Den Super-G auf der Saslong hatte Feuz vor sieben Jahren gewonnen, in der Abfahrt wies er zweimal den 8. Rang in den Jahren 2014 und 2017 als Bestwert aus. Mit dem 3. Platz sorgte der Emmentaler zudem für die erste Podest-Klassierung eines Schweizers in der Abfahrt in Val Gardena seit acht Jahren und dem überraschenden Sieg von Silvan Zurbriggen.

Feuz büsste auf den zweitplatzierten Österreicher Max Franz, der nach den Eindrücken in den beiden Trainings einer der ersten Sieganwärter war, lediglich sechs Hundertstel ein. Im Vergleich mit Kilde blieb aber auch er ohne Chance. Der Norweger distanzierte die Konkurrenz um mindestens 86 Hundertstel und feierte so überlegen seinen dritten Sieg im Weltcup – auf jener Strecke, auf der er vor drei Jahren als Dritter im Super-G im Weltcup zum ersten Mal unter die ersten drei gefahren war.

Genesungswünsche von Shiffrin

Jenes Ergebnis beflügelte Kilde zusätzlich. Einen guten Monat später feierte er in der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen seine Siegpremiere und weitere vier Wochen danach doppelte er im Super-G in Hinterstoder nach. Es war Kildes bisher erfolgreichster Winter, dem er mit dem Sieg in der Super-G-Wertung die Krone aufsetzte.

Nur zwei Zehntel langsamer in der dritten Weltcup-Abfahrt des Winters war Mauro Caviezel. Wegen den geringen Zeitabständen hinter Kilde reichte dies dem Bündner noch zu Platz 8. (cbe/sda)

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