Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frauen-Slalom in Lienz

1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:48.89

2. Petra Vlhova (SLK) +0.61

3. Michelle Gisin (SUI) +1.72

7. Aline Danioth (SUI) +2.47

DSQ Wendy Holdener (SUI)

DNF Mélanie Meillard (SUI)

Switzerland's Michelle Gisin reacts after completing an alpine ski, women's World Cup slalom, in Lienz, Austria, Sunday Dec. 29, 2019. (AP Photo/Marco Trovati)

Gisins Freude über den ersten Slalom-Podestplatz ihrer Karriere. Bild: AP

Gisin rast bei Shiffrin-Triumph erstmals aufs Slalom-Podest: «Das ist absolut verrückt»

Podestpremiere für Michelle Gisin im Slalom: Die 26-jährige Obwaldnerin wird beim Weltcup-Slalom im österreichischen Lienz Dritte. Sie erbte den Rang von Wendy Holdnener, die wegen eines Einfädlers disqualifiziert wurde.



Michelle Gisin durfte sich beim Slalom im österreichischen Lienz über ihren ersten Weltcup-Podestplatz in dieser Disziplin freuen. Die 26-jährige Obwaldnerin belegte den 3. Platz hinter der amerikanischen Dominatorin Mikaela Shiffrin, die tags zuvor auch schon den Riesenslalom für sich entschieden hatte, und der Slowakin Petra Vlhova.

Gisin, nach dem ersten Lauf Achte, gelang in Lienz am Nachmittag eine Verbesserung um fünf Positionen. Auf die überlegene Siegerin büsste die Engelbergerin, deren Slalom-Bestresultat zuvor ein 5. Platz gewesen war (im November 2018 in Killington), 1,72 Sekunden ein. Shiffrin sicherten sich ihren 64. Weltcupsieg, den 43. in einem Slalom, mit 61 Hundertsteln Vorsprung vor Vlhova.

Gisin nach dem Rennen:

«Es ist absolut verrückt und überwältigend, als hätte ich mich verlaufen. Wir haben in den letzten Monaten so viel an der Technik gearbeitet und wir wussten, dass es irgendwann aufgehen muss. Dass Wendy eingefädelt hat, war natürlich Pech. Es tut mir sehr leid für sie. Das Glück war heute definitiv auf meiner Seite.»

Die Podestfahrt von Gisin. Video: SRF

Aline Danioth machte im zweiten Durchgang ebenfalls fünf Plätze gut und wurde mit 2,47 Sekunden Rückstand Siebente. Damit erreichte die zweifache Junioren-Weltmeisterin in der Kombination (2016, 2018) ihr bestes Ergebnis im Weltcup. Die 21-jährige Urnerin war Anfang Januar in Flachau Zehnte geworden.

Holdeners ärgerlicher Einfädler

Hingegen für Wendy Holdener gab es in ihrer Spezialdisziplin den zweiten Nuller in Folge. Die Schwyzerin, zur Halbzeit unmittelbar vor Teamkollegin Gisin Siebente, fädelte wie zuletzt Anfang Dezember in Killington im zweiten Lauf ein. Ohne das Malheur wäre Holdener, die ihre Fahrt bis ins Ziel fortsetzte, vor Gisin Dritte geworden.

Der Einfädler von Holdener kurz vor dem Ziel. Video: SRF

Mélanie Meillard schied bei ihrem Comeback nach 23 Fahrsekunden aus. Die 21-jährige Walliserin hatte zuvor wegen einer Knieverletzung seit Ende Januar 2018 kein Rennen mehr bestreiten können. Elena Stoffel und Charlotte Chable – sie nach einem grossen Fehler kurz vor dem Ziel – verpassten den Vorstoss in den Finaldurchgang. (pre/sda)

Der Liveticker:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

5. Januar 2002: Didier Cuche gewinnt in Adelboden überraschend den Riesenslalom am Chuenisbärgli. Im Ziel feiert der Schweizer den Triumph mit einem – noch nie gesehenen – Ski-Salto. Die Fans sind begeistert, der Trick wird zu seinem Markenzeichen. Doch eigentlich war das gar nicht so geplant.

Wenn wir heute Didier Cuche hören, denken wir sofort an seinen Ski-Salto. Immer, wenn ihm eine besonders gute Fahrt gelingt, zeigte der Neuenburger seinen Jubel: Bindung des rechten Skis hinten lösen und dann mit Schwung das Sportgerät in die Höhe wirbeln. Genau so, dass dieses sich um die eigene Achse dreht und dann in Cuches rechter Hand landet.

Entstanden ist der Trick 2002 in Adelboden. Aus Zufall. Cuche näherte sich über die Saison hin dem Sieg im Riesenslalom. Nach einem Rang 17 in …

Artikel lesen
Link zum Artikel