Sport
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Abfahrt in Beaver Creek

1. Beat Feuz (SUI) 1:13.59

2. Mauro Caviezel (SUI) +0.07

3. Aksel Svindal (NOR) +0.08

11. Carlo Janka (SUI) +0.61

17. Patrick Küng (SUI) +0.92

19. Marc Gisin (SUI) +0.93

25. Gilles Roulin (SUI) +1.09

25. Urs Kryenbühl (SUI) +1.09

31. Niels Hintermann (SUI) +1.19

Bild

Beat Feuz und Mauro Caviezel zittern zusammen in der Leaderbox. bild: screenshot srf

Schweizer Doppelsieg! Feuz triumphiert in Beaver Creek vor Caviezel

Die Schweizer Abfahrer sorgten in Beaver Creek für den ersten doppelten Schweizer Weltcup-Erfolg seit 2011. Beat Feuz gewann das Rennen knapp vor Mauro Caviezel.



Der Saisonauftakt vor einer Woche in Lake Louise war den Schweizer Abfahrern nicht wie gewünscht geglückt, doch in Beaver Creek schlugen sie zu: Beat Feuz errang erstmals auf der «Birds of Prey» den Sieg, und hinter ihm reihte sich mit dem Bündner Mauro Caviezel gleich noch ein zweiter Schweizer ein.

«Richtig cool! Damit habe ich nicht gerechnet.»

Beat Feuz

Die Siegesfahrt von Feuz:

Wegen des schlechten Wetters war auf einer verkürzten Strecke gefahren worden. Das rund ein halbe Minute dauernde Gleitstück im obersten Teil entfiel, was für Techniker Feuz gewiss kein Nachteil war. 7 Hundertstel nahm der Berner Teamkollege Caviezel ab, womit er sich den 11. Weltcupsieg gutschreiben lassen durfte, den 8. in der Abfahrt.

Drei Mal war Feuz in der Vergangenheit schon Zweiter einer Abfahrt in Beaver Creek geworden: 2011 hinter Bode Miller, 2014 hinter Kjetil Jansrud und letztes Jahr hinter Svindal. Abfahrts-Dritter war der 31-jährige Emmentaler zudem 2015 an der gleichenorts ausgetragenen WM geworden. Doch diesmal liess er sich den Sieg nicht nehmen. Vor allem dank einem grossartigen Finish setzte sich Feuz letztlich an die Spitze. Der letzte Schweizer Abfahrtssieger in der Station in den Rocky Mountains war übrigens Carlo Janka, der 2009 triumphiert hatte.

«Es war ein grosses Ziel von mir, in der Abfahrt einmal auf dem Podest zu stehen. Ich bin froh, dass es so aufgegangen ist.»

Mauro Caviezel

Janka schaffte es diesmal auf Platz 11, für ihn ein gutes Ergebnis angesichts der schlechten Sicht. Patrick Küng, der 2015 auf dieser Strecke Weltmeister geworden war, belegte den 17. Rang. Die Österreicher, die Wochenfrist mit Max Franz den Sieger gestellt hatten, brachten diesmal ihren besten Mann, Vincent Kriechmayr, auf Platz 5.

Böser Sturz von Dressen

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Thomas Dressen. Der Kitzbühel-Sieger der letzten Saison knallte nach einem Verschneider vor der zweiten Zwischenzeit in die Fangnetze und musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Der Deutsche hat sich wohl am Knie verletzt und wurde umgehend ins Spital gebracht.

abspielen

Der Sturz von Thomas Dressen. Video: streamja

Dressen hatte in der Vorwoche in Lake Louise in der ersten Abfahrt des alpinen Winters Platz 7 belegt. Im vergangenen Jahr hatte er das berühmte Rennen auf der Kitzbüheler Streif gewonnen. 2017 belegte Dressen auf der «Birds of Prey» in Beaver Creek Platz 3. (pre/sda)

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