DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Demichelis' Auferstehung von den Toten – oder wie Schiedsrichter mit Simulanten umgehen müssen



Das Manchester-Derby zwischen United und City (4:2) ist intensiv und hart umkämpft. So richtig hitzig wird es aber selten. Das ist auch der Verdienst von Mark Clattenburg. Der FIFA-Schiedsrichter hatte die Partie jederzeit im Griff.

So auch in der 53. Minute, als Uniteds Marouane Fellaini bei einem Luftkampf Citys Martin Demichelis mit dem Ellbogen trifft. Der Argentinier geht sofort zu Boden und hält sich das Gesicht. Dabei hatte ihn der Belgier nur leicht touchiert.

BildBild

Der Zweikampf zwischen Fallaini und Demichelis. gif: youtube/footballdaily

Das sieht auch Schiedsrichter Clattenburg so, der zunächst weiterlaufen lässt, die Partie dann aber doch unterbricht. Erst jetzt bemerkt Demichelis, dass sein übermässiges Simulieren nichts genützt hat und wir erleben eine wahrhaftige Auferstehung von den Toten: Urplötzlich sind die Schmerzen bei Demichelis wie weggeblasen. Wie eine Furie steht der Argentinier auf, um dem Ref gehörig die Meinung zu geigen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Demichelis ist aber fix wieder auf den Beinen. gif: gfycat

Doch der Unparteiische hat für die plötzliche Wiedergeburt wenig Verständnis. Kopfschüttelnd dreht er sich ab und lässt Demichelis einfach stehen. Ruhig und bestimmt erklärt er dem Argentinier danach, wie er die Szene gesehen hat. Well done, Mr. Clattenburg! (pre)

Die komplette Szene im Video

abspielen

video: youtube/FootballDaily

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt

12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.

1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.

10'000 Pfund beträgt die Siegerprämie, welcher der Sponsor des Liga-Cups ausgelobt hat, das entspricht damals rund 25'000 Franken. Viel Geld selbst für Erstliga-Profis und erst recht für einen Akteur aus den drei unteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel