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Das 107-Sekunden-Tiki-Taka-Tor! Real ist plötzlich das bessere Barça



Real Madrid gewinnt in diesem Jahr einfach alles: Erst die Champions League, dann die spanische Meisterschaft, den UEFA-Supercup und schliesslich auch noch die Supercopa gegen Barça. Unter dem neuen Trainer Zinédine Zidane scheint das «Weisse Ballett» fast unbesiegbar geworden zu sein.

Das bereitet auch dem grossen Erzrivalen Barcelona Sorgen. «Zum ersten Mal in den neun Jahren, die ich nun in Barcelona bin, habe ich das Gefühl, dass wir Real unterlegen sind», sagte Barças Innenverteidiger Gerard Piqué nach der verlorenen Supercopa.

epa06147774 FC Barcelona's defender Gerard Pique during Spain's Super Cup second leg final match between Real Madrid and FC Barcelona at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, 16 August 2017.  EPA/Chema Moya

Piqué kriegt es mit der Angst zu tun. Zu Recht! Bild: EPA/EFE

Zum Saisonauftakt gegen La Coruña gaben die Königlichen erneut eine Kostprobe ihres Könnens ab. Beim Stand von 1:0 setzten sie in der 25. Minute zu einer atemberaubenden Ballstafette an, an deren Ende das 2:0 von Casemiro stehen sollte.

107 Sekunden lang passte sich fast die gesamte Mannschaft den Ball zu. Und es war keine brotlose Kunst, es waren nicht bloss harmlose Querpässe. Gleich mehrmals wurde der Ball in die Tiefe gespielt. Dann erhöhte Real das Tempo plötzlich noch einmal, Marcelo flankte von links flach auf seinen brasilianischen Landsmann Casemiro und Real führte 2:0.

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Das herrlich herausgespielte 2:0 durch Casemiro. Video: streamable

44 Real-Pässe gingen dem Traumtor voraus. Das hatte es in der Primera Division seit 11 Jahren nicht mehr gegeben. Nicht einmal zur Blütezeit des Tiki-Taka-Fussballs, als der FC Barcelona unter Pep Guardiola mit seinem Kurzpassspiel die Liga dominierte. 

«Für solche Tore trainieren wir jede Woche. Wir haben mit und ohne Ball ein sehr gutes Spiel gemacht», freute sich Marcelo über den Treffer. Und selbst Zidane schwärmte: «Das 2:0 war ein Tor, wie wir es wollen. Wenn solch ein Treffer gelingt, dürfen wir zufrieden sein.» Und wenn Real zufrieden ist, dann hat der FC Barcelona definitiv ein Problem. (pre)

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