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Die «Penis-Polizei» an der Tour de France macht genau das, was du denkst



Was für ein Job! Weil die Strecke der Tour de France jeweils Wochen im Voraus bekannt ist und es überall «Künstler» gibt, die ihre Werke der Weltöffentlichkeit zeigen möchten, hat «Amaury Sport Organisation», einer der Hauptorganisatoren der Tour, ein Duo angestellt, das nur einen Job hat: Die Strecke der jeweiligen Etappe im Voraus abfahren und eventuelle Penisse übermalen.

Der niederländische TV-Sender NOS begleitete die «Penis-Polizei» einen Tag lang und veröffentlichte ein Video, das einen Einblick in die Arbeit ermöglicht. «Da, da, da! Ein Geschlechtsteil!» ruft einer der beiden, als sie ein Gemächt entdecken. Mit Farbrollern verwandeln sie die Penisse in abstrakte Figuren, Fahrräder oder auch mal eine Eule. Bis am Sonntag die Tour in Paris zu Ende geht, hat die Penis-Polizei noch einige Kilometer abzufahren. (abu)

16. Etappe: Caleb Ewan sprintet zum zweiten Tour-Etappensieg – Fuglsang muss aufgeben

Die 16. Etappe der Tour de France endet nach 177 Kilometern in Nîmes wie erwartet mit einem Massensprint. Als Erster wuchtet der Australier Caleb Ewan das Rad über die Ziellinie. Der Tour-Debütant, der bereits die 11. Etappe in Toulouse für sich entschieden hatte, setzte sich vor dem Italiener Elia Viviani und dem Niederländer Dylan Groenewegen durch.

Julian Alaphilippe verbrachte im «Maillot jaune» trotz der hohen Temperaturen einen verhältnismässig ruhigen Tag. Der Franzose führt in der Gesamtwertung weiterhin 1:35 Minuten vor Geraint Thomas, dem Vorjahressieger aus Grossbritannien, und 1:47 vor dem Niederländer Steven Kruijswijk.

Nach einem Sturz knapp 30 Kilometer vor dem Ziel musste der Gesamtneunte Jakob Fuglsang die Rundfahrt verletzt aufgeben. Der Däne hatte nach einem überaus erfolgreichen Frühling und dem Gewinn der Dauphiné-Rundfahrt zu den Favoriten auf den Gesamtsieg gezählt. (sda)

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