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Switzerland's Xherdan Shaqiri, left, celebrates with teammates Goekhan Inler, right, and Fabian Schaer after scoring the 2-0 during the international friendly soccer match between Switzerland and Peru at the Swissporarena in Lucerne, Switzerland, Tuesday, June 3, 2014. Switzerland is preparing for the upcoming FIFA soccer World Cup in Brazil starting on 12 June. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Hart erkämpfter 2:0-Sieg gegen Peru

Wieder so ein Geknorze – diesmal erlösen Lichtsteiner und Shaqiri die Schweizer Nati

Die Schweizer Nati reist mit drei Siegen aus der Vorbereitung an die WM nach Brasilien. Den letzten WM-Test gegen Peru gewinnt die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld dank Toren von Stephan Lichtsteiner und Xherdan Shaqiri mit 2:0.



Am Ende zählt im Fussball nur das Resultat. Und das ist nach dem 1:0 gegen Jamaika auch gegen im letzten WM-Test gegen Peru positiv ausgefallen. Dank zwei späten Toren von Stephan Lichtsteiner und Xherdan Shaqiri gewinnt die Schweizer Nati mit 2:0.

Wer das ganze Spiel im Detail nachlesen will, hier geht es zum Liveticker.

Telegramm:

Schweiz – Peru 2:0 (0:0)
Swissporarena, Luzern. - 15'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stefanski (Pol).
Tore: 78. Lichtsteiner (Flanke Rodriguez) 1:0. 84. Shaqiri (Inler) 2:0.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner (92. Lang), Schär, von Bergen, Ricardo Rodriguez; Behrami (46. Dzemaili), Inler; Stocker (72. Barnetta), Xhaka (64. Shaqiri), Mehmedi (87. Gavranovic); Drmic (64. Seferovic).
Peru: Forsyth; Advincula, Alberto Rodriguez (60. Ramos), Callens, Yotun; Ballon; Hurtado (65. Gambetta), Ramirez, Cruzado (83. Deza), Carrillo (83. Ruidiaz); Benavente (53. Gonzales).
Bemerkungen: Schweiz komplett. Ersatzspieler: Sommer, Bürki, Ziegler, Senderos, Fernandes, Djourou. Verwarnungen: 33. Behrami und Ramirez. 44. Hurtado (alle wegen Unsportlichkeit). 

Hier geht es zu den Stimmen der Beteiligten

Hitzfeld schickte mit Ausnahme des bis zur 64. Minute geschonten Shaqiri die Mannschaft auf den Platz, die er wohl auch für den WM-Start am 15. Juni im Kopf hat. Also erneut mit Granit Xhaka in der zentralen Position im offensiven Mittelfeld sowie diesmal mit Fabian Schär und Steve von Bergen in der Innenverteidigung. Im Vergleich zum Test gegen Jamaika standen auch Ricardo Rodriguez, Gökhan Inler, Valentin Stocker und Josip Drmic wieder in der Startformation.

Eine Glanzleistung zeigten die Mannen von Ottmar Hitzfeld aber wie schon gegen Jamaika nicht. Die Schweiz, die zunächst auf die Dienste von Xherdan Shaqiri verzichtete, tat sich im Spielaufbau von Beginn an schwer und kam kaum zu Chancen. Die beste Möglichkeit zur 1:0-Führung hatte Granit Xhaka. Aus kurzer Distanz trifft er aber den Ball nicht richtig. Typisch für seine derzeitige Verfassung.

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Xhakas Grosschance. Gif: SRF

Im Gegenzug liessen die Schweizer aber auch fast keine Chancen zu. Kurz vor der Pause spekulierte Valon Behrami, dass Fabian Schär aus der Innenverteidigung aufrücken würde. Paolo Hurtado tauchte so alleine vor Torhüter Diego Benaglio auf, der den Ball mit einer Glanzparade aber noch um den Pfosten lenken konnte.

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Benaglio muss retten. Gif: SRF

Der vorläufige Höhepunkt dann in der Pause. Xherdan Shaqiri zeigte während der Pausenanalyse von SRF-Moderator Matthias Hüppi und Experte Alain Sutter im Hintergrund ein gelungenes Trickchen. 

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Das Pausentrickchen von Xherdan Shaqiri. Gif: SRF

Die Tore fielen in der Schlussviertelstunde. Nach einem öffnenden Pass vom eingewechselten Xherdan Shaqiri kam Ricardo Rodriguez auf dem linken Flügel völlig frei zum Flanken, Stephan Lichtsteiner springt in der Mitte am höchsten und nickt zum 1:0 ein.

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Flanke Rodriguez, Tor Lichtsteiner. Gif: SRF

Shaqiri zeigte sechs Minuten vor Schluss, wie wichtig er für diese Mannschaft ist. Nach einem weiten Pass von Gökhan Inler konnte er alleine aufs Peru-Tor laufen. Mit all seiner Cleverness schob er den Ball zum 2:0 ein.

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Shaqiri krönt seine Leistung. Gif: SRF

Die Schweiz darf also voller Zuversicht nach Brasilien reisen. Auch wenn noch nicht alles perfekt läuft. Wie vier Tage zuvor gegen Jamaika gab es Unzulänglichkeiten in der Präzision, das hemmte den Spielfluss. Immerhin darf vermeldet werden: Alle Mann an Bord, keine Verletzten. Ottmar Hitzfeld steht vor dem WM-Auftaktspiel am 15. Juni gegen Ecuador aber noch viel Arbeit bevor.

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