Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
From left: Switzerland's Stephan Lichtsteiner, Ricardo Rodriguez, Valon Behrami and Haris Seferovic pose on the beach after a media conference of the Swiss national soccer team in Porto Seguro, Brazil, Tuesday, June 17, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Medientermin mal anders

Ein Strandausflug mit Hindernissen



Für das Quartett war es nur ein «Katzensprung», den Weg sind sich Stephan Lichtsteiner, Ricardo Rodriguez, Valon Behrami und Haris Seferovic nach anderthalb Wochen im «La Torre Resort» in Porto Seguro längst gewohnt. Wann immer sie sich am Strand die Beine vertreten gehen oder ein Bad im angenehm warmen Meer nehmen wollen, müssen sie einfach die Strasse überqueren.

Switzerland's defender Stephan Lichtsteiner (2L) poses with fans on the beach at Porto Seguro on June 17, 2014, during the 2014 FIFA World Cup football tournament in Brazil. AFP PHOTO / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Stephan Lichtsteiner posiert geduldig mit Touristen für ein Erinnerungsfoto.  Bild: AFP

Dort, wo sich im brasilianischen Hochsommer im Dezember und Januar Heerscharen von vorwiegend argentinischen Touristen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und wilde Partys feiern, hat die Mannschaft quasi vor den Toren des Hotels eine eigene, kilometerlange Flaniermeile aus Sand.

Grillparty mit der Nati

Bild

Bild: Facebook/LichtsteinerOfficial

Unter den schattenspendenden Dächern der Strandbar wurden Lichtsteiner und Co. zu allen möglichen Themen befragt. Seferovic musste abermals sein Tor gegen Ecuador beschreiben, Valon Behrami wurde zu seinem Weltklasse-Tackling vor Seferovics 2:1 oder seiner Rolle als «kosovarisches Vorbild im Schweizer Nationalteam» befragt, Ricardo Rodriguez verlor die stoische Ruhe auch hinter den Mikrofonen nie und Lichtsteiner gab gewohnt mehrsprachig und abseits des Platzes völlig unaufgeregt Auskunft. Die Atmosphäre war in etwa gleich entspannt wie Rodriguez' offensichtlich permanenter Gemütszustand.

Journalisten aus der ganzen Welt

Im Gegensatz zum Vorgang der Auftaktpartie gegen Ecuador interessierten sich diesmal wesentlich mehr Medienschaffende für alles Mögliche rund um die SFV-Auswahl. Reporter aus Israel tauchten am Strand auf, die Schreibenden der französischen Sportzeitung «L'Equipe» gehörten sowieso dazu.

Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich vom Freitag in Salvador bot der Termin die einzige Möglichkeit, an einem runden Tisch mit dem Schweizer Spielern ins Gespräch zu kommen.

From right: Switzerland's Valon Behrami, Ricardo Rodriguez, and Haris Seferovic walk on the beach after a media conference of the Swiss national soccer team in Porto Seguro, Brazil, Tuesday, June 17, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Nati-Stars werden auf Schritt und Tritt begleitet. Bild: KEYSTONE

Selfie-Marathon zurück ins Hotel

Kurzzeitige Hektik löste eigentlich nur die Foto-Session aus. Als das Quartett für Bilder am Strand posierte, bemerkten auch die Touristen, wen die Profi-Fotografen vor der Linse hatten. Die Folge davon war, dass die Schweizer Spieler für den kurzen Weg zurück zum Hotel gut zehn Minuten benötigten - Erinnerungsbildern und «Selfies» sei Dank. Auch hier bewiesen sie das, was sie gegen Ecuador ausgezeichnet hatte: Geduld. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel