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Der Davoser Enzo Corvi, links, prueft Fribourgs Torhueter Reto Berra und Marc Abplanalphes, rechts versucht zu verteidigen, im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron, am Sonntag, 13. Dezember 2020, im Eisstadion Davos in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

HCD-Corvi prüft Fribourg-Keeper Berra, Abplanalp kommt zu spät. Bild: keystone

Auswärtssiege für Fribourg in Davos und die Tigers in Ambri



Davos – Fribourg 2:5

Fribourg-Gottéron legte in Davos mit drei Toren im ersten Drittel die Basis zum ersten Auswärtssieg nach fünf Niederlagen – das Endresultat lautete 5:2. Einerseits agierten die Gäste in den ersten 20 Minuten sehr effizient, andererseits halfen die Bündner auch gütig mit. Matthias Rossi profitierte beim 1:0 (9.) von einer ungenügenden Abwehr von HCD-Keeper Sandro Aeschlimann, dem 2:0 von Killian Mottet (16.) ging ein haarsträubender Fehlpass des Davoser Routiniers Andres Ambühl voraus. In der 19. Minute nutzte Viktor Stalberg die erste Strafe gegen das Heimteam zum 3:0.

Zwar kamen die Davoser nach der ersten Pause entschlossen aus der Kabine und verkürzten dank Teemu Turunen auf 1:3 (25.), doch brachten Mottet (32.) und Rossi in Überzahl (44.) mit ihren jeweils zweiten Toren an diesem Sonntag die Freiburger mit 5:1 in Führung. Rossi war schon am Freitag gegen die SCL Tigers (4:1) ein Doppelpack gelungen.

Der Davoser Chris Egli versucht es alleine gegen Fribourgs Torhueter Reto Berra, im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron, am Sonntag, 13. Dezember 2020, im Eisstadion Davos in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Bild: keystone

Die Davoser verloren zum dritten Mal in den letzten vier Partien. Es gelingt ihnen nicht, die defensiven Mängel zu beheben. Sie haben in nunmehr 14 Meisterschaftspartien in dieser Saison nicht weniger als 56 Gegentreffer kassiert – so viele wie keine andere Mannschaft der Liga. Auch das Unterzahlspiel war ein weiteres Mal ungenügend. (sda)

Davos - Fribourg-Gottéron 2:5 (0:3, 1:1, 1:1) 0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Nikolic (AUT), Altmann/Dreyfus.
Tore: 9. Rossi (Walser, Jörg) 0:1. 16. Mottet 0:2. 19. Stalberg (Bykov, Rossi/Powerplaytor) 0:3. 25. Turunen (Palushaj, Lindgren) 1:3. 32. Mottet 1:4. 44. Rossi (Aebischer, Herren/Powerplaytor) 1:5. 48. Herzog (Corvi) 2:5.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; Stalberg.
Davos: Sandro Aeschlimann (21. Mayer); Nygren, Guerra; Heinen, Paschoud; Stoop, Barandun; Marc Aeschlimann; Frehner, Egli, Herzog; Ambühl, Corvi, Turunen; Marc Wieser, Lindgren, Baumgartner; Palushaj, Thornton, Hischier.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Sutter, Jecker; Bougro, Kamerzin; Stalberg, Desharnais, Mottet; DiDomenico, Schmid, Herren; Sprunger, Bykow, Marchon; Rossi, Walser, Jörg.
Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Jung, Kienzle, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Canova (krank), Fribourg-Gottéron ohne Furrer (verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer). Davos von 58:08 bis 58:48 ohne Torhüter.

Ambri – SCL Tigers 1:3

Ben Maxwell (41.) und Benjamin Neukom mit seinem ersten Saisontreffer (42.) brachten die SCL Tigers bei Ambri-Piotta zu Beginn des letzten Drittels mit einem Doppelschlag innert 34 Sekunden 3:0 in Führung, mehr als das 1:3 durch Marco Müller (57.) gelang den Leventinern in der Folge nicht mehr.

Das 1:0 der Gäste war in der 28. Minute entgegen dem Spielverlauf gefallen – Pascal Berger lenkte im Powerplay einen Schuss von Yannick Blaser ab. Es war für die Emmentaler erst der sechste Überzahltreffer in der laufenden Meisterschaft, der zweite auf fremdem Eis.

Tiger's player Pascal Gerber, center, scores the 0-1 goal against Ambri's goalkeeper Damiano Ciaccio, during the match of National League A (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Ambri Piotta and SCL Tigers at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Sunday, December 13, 2020.(KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Langnaus Berger trifft zum 1:0 für die Gäste. Bild: keystone

Ambri-Piotta verzeichnete zwar deutlich mehr Torschüsse (48:20), war jedoch insgesamt zu wenig zwingend, um Ivars Punnenovs mehr als einmal zu bezwingen. Zuvor hatten die Tessiner dreimal hintereinander gewonnen, zu Hause gar viermal in Serie. Die Tigers hatten schon das erste Saisonduell gegen Ambri (3:2 n.V.) für sich entschieden. Somit feierten sie zwei ihrer vier Saisonsiege gegen die Biancoblu.

Die Langnauer liegen zwar weiterhin am Tabellenende, der Rückstand auf Biel (10.) und Bern (11.) beträgt aber nur noch einen Punkt. Seit dem Ende der zweiten Quarantäne haben die Emmentaler zwei von drei Partien gewonnen.

Ambri-Piotta - SCL Tigers 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) 0 Zuschauer. - SR Stricker/Hürlimann, Schlegel/Steenstra (CAN).
Tore: 28. Berger (Blaser, Flavio Schmutz/Powerplaytor) 0:1. 41. (40:32) Maxwell (Nilsson, Blaser) 0:2. 42. (41:06) Neukom (Lardi) 0:3. 57. Müller (Nättinen, Fora/Powerplaytor) 1:3 (ohne Torhüter).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 plus 10 Minuten (Schilt) gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Nättinen; Maxwell.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Ngoy, Pinana; Del Ponte; Nättinen, Müller, Zwerger; Kneubuehler, Flynn, Horansky; Rohrbach, Novotny, Dal Pian; Trisconi, Kostner, Grassi; Goi.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Grossniklaus; Blaser, Schilt; Huguenin, Lardi; Bircher; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Earl, Melnalksnis, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Rüegsegger, Maxwell, Andersons; Petrini.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Zaccheo Dotti, Fohrler und Incir (alle verletzt), SCL Tigers ohne Erni, Leeger, Weibel, Zaetta (alle krank), Diem und Kuonen (beide verletzt). Ambri-Piotta von 56:05 bis 56:12 und ab 56:35 ohne Torhüter.

(rst/bal/sda)

Die Tabelle

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