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Tom Lüthis WM-Traum platzt nach erneutem Sturz – die drei weiteren Schweizer erben Punkte

Tom Lüthi kann den Traum von seinem 2. WM-Titel nach seinem 2. Sturz in Serie endgültig abschreiben. Jesko Raffin, Dominique Aegerter und Robin Mulhauser erben im Regenrennen auf dem Sachsenring WM-Punkte.



Lüthi, 2005 in der 125er-Klasse Weltmeister, holte wie schon zuletzt nach dem Sturz in Assen keine WM-Punkte. Der Rückstand auf Weltmeister und WM-Leader Johann Zarco beträgt für den 29-jährigen Emmentaler bei WM-Halbzeit bereits 58 Punkte. Einen Tag nach seinem 26. Geburtstag feiert der Franzose im GP von Deutschland seinen 13. Sieg, fünf Hundertstel vor dem Deutschen Jonas Folger. Der Dritte, Julian Simon, der Weltmeister in der 125er-Klasse von 2009, verlor in diesem Regenrennen bereits über 20 Sekunden.

Für Lüthi war das Rennen nach 17 von 29 Runden zu Ende. An 8. Stelle liegend, obwohl er nach Startplatz 12 zu Beginn des Rennens lange Zeit ausserhalb der WM-Punkte fuhr. Lüthi, der nach einem Fieberschub in der Nacht auf Samstag wenig essen konnte und kräftemässig nicht hundertprozentig fit war, ereilte das gleiche Schicksal wie vielen seiner Rennfahrer-Kollegen.

Bild

Tom Lüthi rutschte in der 17. Runde von der Piste.

Bestes Karriere-Resultat für Raffin

Stürze verzeichneten auch Pole-Mann Takaaki Nakagami (wurde noch 11.), der WM-Zweite Alex Rins, der WM-Dritte Sam Lowes, Franco Morbidelli (in Führung liegend), Alex Marquez, Simone Corsi, Vorjahressieger Xavier Simeon, Marcel Schrötter und Miguel Oliveira. Nur 15 Fahrer beendeten das Rennen.

epa05292840 Swiss Moto 2 rider Jesko Raffin of Sports Millions EMWE SAG during the free practice session of the French motorcycling Grand Prix at Le Mans race track, Le Mans, France, 07 May 2016.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Jesko Raffin machte Werbung in eigener Sache.
Bild: EDDY LEMAISTRE/EPA/KEYSTONE

Dank des Sturzfestivals erbten die drei anderen Schweizer Moto2-Fahrer allesamt WM-Punkte. Jesko Raffin feierte mit Platz 8 sein bestes Karriere-Ergebnis und machte damit Werbung für eine Vertragsverlängerung, Dominique Aegerter wurde Zehnter, konnte sich damit aber nicht aus der Krise fahren, und Robin Mulhauser klassierte sich mit über einer Minute Rückstand im 13. Rang. (sda/drd)

Die Schweizer Moto2-Piloten 2016

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