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Sergio Ramos landet nur auf Platz 7, Luis Suarez beisst sich ganz oben fest. bild: watson.de

Sergio Ramos nicht die Nummer 1 – Fans wählen die 10 grössten Bösewichte des Sports



Sport ist wohl die grösste Unterhaltungsmaschinerie der Welt. Wenn Boxer, Fussball-Profis oder Football-Stars sich duellieren, schauen selbst die «Game of Thrones»-Macher neidisch zu. Der Sport weckt mit seinen Dramen, Krimis und Happy-Ends noch immer mehr Emotionen als das beste Drehbuch der Welt. Denn wie auf der Leinwand hat der Fussball auch seine Bösewichte, die alles noch viel spannender machen.

Ramos wäre wohl gern ein «Stark»:

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Aber wer sind die grössten Bösewichte? Das wollte auch der Podcast «Head in the Game» des Sport-Portals ESPN wissen und rief seine Hörer dazu auf, die grössten Bösewichte des Sports zu nennen. Und die Fans haben gesprochen. Da weltweit tausende Hörer den englischsprachigen Podcast hören, ist die Auswahl sehr international. Erstes Fazit: Sergio Ramos, der Vorzeige-Bösewicht von Real Madrid, landete «nur» auf dem siebten Platz. Liegt auch daran, dass er so richtig böse Konkurrenz hatte.

Nummer 1 auf der Liste ist Luis Suarez. Und sind wir ehrlich: Dafür hat der uruguayische Stürmer des FC Barcelona jahrelang gearbeitet. Seine Liste an bösen Aktionen hat mehr Einträge als der Horrorfilm «Halloween» Fortsetzungen – und dabei sind seine Taten noch ein wenig böser.

2003 attackierte er als 16-jähriger Jugendspieler einen Schiedsrichter mit Kopfstoss. 2007 zettelte er eine Schlägerei mit einem Mitspieler bei Ajax Amsterdam an. Bei der WM 2010 verhinderte er ein sicheres Tor durch ein absichtliches Handspiel und verhinderte das Aus gegen Ghana. 2010 biss er einen Gegenspieler nach einem Wortgefecht in die Schulter. 2011 wurde er für acht Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 40'000 Pfund belegt, weil er den Franzosen Patrice Evra wegen seiner Hautfarbe mehrfach rassistisch beleidigte.

2013 kam es zur zweiten Beiss-Attacke: Diesmal biss er Branislav Ivanovic. Auch ein Jahr darauf biss er an der WM in Brasilien einen weiteren Gegenspieler: Der Italiener Giorgio Chiellini wurde von ihm abseits des Balls von hinten mit den Zähnen gepackt.

Auf dem zweiten Platz landete der englische Fussballprofi Joey Barton: Dessen Karriere ist durchzogen von zahlreichen Schlägereien und Eskapaden. So hatte er mal seinen Mitspieler Ousmane Dabo bei Manchester City krankenhausreif geschlagen oder drückte auf einer Weihnachtsfeier einem Jugendspieler eine Zigarre ins Auge.

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Das Auge von Bartons Zigarren-Opfer. bild: twitter

Neben zahlreichen Fussballern finden sich auch die beiden Boxer Mike Tyson und Floyd Mayweather. Der Drittplatzierte Tyson biss unter anderem seinem Gegner Holyfield während eines Kampfes ein Stück vom rechten Ohr ab. Mayweather wurde mehrfach wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin zu unterschiedlichen Strafen verurteilt. Der australische Cricket-Star David Warner wurde vergangenes Jahr weltbekannt, weil er Kopf des riesigen Manipulationsskandals im Cricket war.

Die 10 Bösewichte des Sports laut ESPN:

  1. Luis Suarez (Fussball)
  2. Joey Barton (Fussball)
  3. Mike Tyson (Boxen)
  4. Jose Mourinho (Fussball)
  5. Diego Costa (Fussball)
  6. Floyd Mayweather (Boxen)
  7. Sergio Ramos (Fussball)
  8. David Warner (Cricket)
  9. Diego Maradona (Fussball)
  10. Roy Keane (Fussball)
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(bn)

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