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Tiger Woods verhaftet – der Golf-Star schiebt die Schuld auf seine Medikamente



Nach seiner Festnahme wegen Autofahrens unter mutmasslichem Rauschmitteleinfluss hat sich der frühere Golf-Superstar Tiger Woods öffentlich zu Wort gemeldet. Er bestreitet jeglichen Alkoholkonsum.«Was geschehen ist, ist eine unerwartete Reaktion auf verschriebene Medikamente. Mir war nicht klar, dass der Mix aus Arzneimitteln mich so stark beeinflusst hat», heisst es in einer Stellungnahme des 41-Jährigen.

Wenige Stunden zuvor hatte das Büro des Sheriffs in Palm Beach County die kurzzeitige Inhaftierung Woods' bestätigt. Zur Begründung hiess es, er werde verdächtigt, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren zu sein. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.«Ich verstehe das Ausmass dessen, was ich getan habe, und ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln», teilte Woods mit.

 «Ich möchte mich von ganzem Herzen bei meiner Familie, meinen Freunden und den Fans entschuldigen. Auch ich selbst erwarte mehr von mir. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um sicherzustellen, dass das nicht noch einmal passiert.»

Erneut Schlagzeilen abseits der Golfplätze

Woods ist einer der erfolgreichsten Golfer der Geschichte und einer der bestverdienenden Sportler der Welt. Sein Karriereende schien zuletzt immer näher zu rücken, er sagte bei mehreren Turnieren Starts ab. Woods hat gravierende Rückenprobleme. Wegen zwei Operationen konnte der ehemalige Weltranglisten-Erste zwischen August 2015 und Dezember 2016 kein einziges Turnier bestreiten.Nicht zum ersten Mal sorgt Woods abseits der Golfplätze für Schlagzeilen. Ende 2009 wurden verschiedene aussereheliche Beziehung bekannt, was schliesslich zum Ende seiner Ehe mit der Schwedin Elin Nordegren führte. Kurz nach den Enthüllungen war Woods in einen seltsamen Autounfall in unmittelbarer Nähe seines Hauses in Florida involviert. Woods legte danach eine mehrmonatige Pause ein, während der zahlreiche Details seiner Affären bekannt wurden.

Woods musste sich im April seiner vierten Operation am Rücken unterziehen. Dabei wurden Wirbel versteift. Letzte Woche erklärte der 41-Jährige, er sei jetzt schmerzfrei und fühle sich so gut wie seit Jahren nicht mehr. Er denke nicht an Rücktritt. Den letzten seiner 14 Major-Siege errang Woods 2008 am US Open. Nach einem Zwischenhoch in den Jahren 2012 und 2013 mit acht Turniersiegen wurde der Amerikaner durch diverse Verletzungen zurückgeworfen.

(sda)

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