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epa04835230 German club Borussia Dortmund's goalkeeper Roman Buerki saves a shot by Japanese club Kawasaki Frontale's forward Yakayuki Funayama (R) during a friendly match of Borussia Dortmund's Asian tour in Kawasaki, south of Tokyo, Japan, 07 July 2015. Julian Weigl is in center.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Roman Bürki feiert mit Dortmund einen 6:0-Sieg über Kawasaki Frontale.  Bild: KIMIMASA MAYAMA/EPA/KEYSTONE

Fünf Tage, drei Länder: Roman Bürki befindet sich mit dem BVB auf einem irren Marketing-Trip durch Asien

Borussia Dortmund klappert innert fünf Tagen halb Asien ab. Aus sportlicher Sicht sicherlich keine optimale Saisonvorbereitung, doch der Markt ist attraktiv – und alleine ist der BVB mit seinem Kurztrip nicht. 



Wer kennt sie nicht? Die asiatischen Touristen, welche dieser Tage wieder auf der Luzerner Kapellbrücke, im Zürcher Niederdorf oder auf dem Jungfraujoch unterwegs sind. Morgen dann Paris, übermorgen London und am Wochenende noch ein Kurzstopp in Rom, bevor es dann mit unzähligen Selfies und Videos im Gepäck wieder zurück in die Heimat geht.

Einen ähnlich irren Trip unternimmt zurzeit Borussia Dortmund – einfach in die andere Richtung. Vom 6. bis zum 10. Juli macht der Bundesligist Halt in Japan, Singapur und Malaysia. Jedem halbwegs nachhaltig reisenden Backpacker würden ob diesem wahnwitzigen Zeitplan die Tofu-Nudeln hochkommen.

Neben zwei Freundschaftsspielen und einem öffentlichen Training haben die Fussball-Cracks vor allem einen Autogrammstunden-Marathon zu absolvieren. Sinn und Zweck der Reise ist klar: Borussia Dortmund ist börsennotiert und muss neue Märkte erschliessen. Und dies scheint sich zu lohnen: Bei der öffentlichen Trainings-Session vom Dienstag waren in Tokio 5000 Fans im Stadion, beim Testspiel von gestern Mittwoch gegen Kawasaki Frontale aus der J-League war das Stadion mit 24'500 Zuschauern ausverkauft. 

Laut Vereinsangaben soll es in Japan sieben Millionen BVB-Fans geben. Woher die grosse Beliebtheit? «Zum einen haben wir das sicher Shinji Kagawa zu verdanken, zum anderen den guten Leistungen der letzten Jahre», meint Captain Mats Hummels gegenüber dem ZDF. 

Die Mannschaft des neuen Coachs Thomas Tuchel blieb ihrem fernöstlichen Anhang dann auch nichts schuldig: Gleich mit 6:0 fegten sie ihren japanischen Kontrahenten vom Platz. Mittendrin Roman Bürki, welcher in der ersten Halbzeit den Kasten der Schwarz-Gelben hüten durfte und ihn auch sauber hielt.

Auch wenn sich ein 6:0-Sieg schön anhört, aus sportlicher Sicht würde eine eine optimale Saisonvorbereitung natürlich anders aussehen – Jetlag, Klimaanlage und Reisestress lassen grüssen. Doch die Bundesliga startet erst Mitte August, da können zugunsten der Vereinskasse auch mal ein paar Abstriche gemacht werden. 

Roman Bürki inmitten der BVB-Bande.

Die Reisen von Liverpool, Bayern und Co.

Dortmund ist mit seiner Asientour nicht alleine: Bei Ligakonkurrent Bayern München steht vom 16.–24. Juli beispielsweise die «Audi Sommer Tour» nach China auf dem Programm. 

Reise-Champion der Premier League ist in diesem Sommer der FC Liverpool. Die Reds legen in der zweiten Julihälfte ganze 38'000 Kilometer in der Luft zurück: Thailand, Australien, Malaysia und Finnland heissen die diesjährigen Sommer-Destinationen der Engländer.

Den spanischen Meister Barcelona zieht es derweil in die andere Richtung. Die Katalanen bestreiten vom 21. bis zum 28. Juli gegen LA Galaxy, Manchester United und Chelsea drei Testspiele in den USA. Erzrivale Real Madrid fliegt innerhalb weniger Tage nach Australien, China und Norwegen. 

Und plötzlich hat man das Gefühl: Kapellbrücke, Eiffelturm, Big Ben und Kolosseum in einer Woche, das ist doch eigentlich ganz gut machbar. 

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