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YBs Jean-Pierre Nsame, links, und Basels Ricky van Wolfswinkel in Aktion, im Fussball Schweizer Cup Final zwischen dem FC Basel 1893 und dem BSC Young Boys im Wankdorf Stadion in Bern, am Sonntag, 30. August 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Jean-Pierre Nsame (hier gegen Ricky van Wolfswinkel) erwies sich in den letzten Jahren als äusserst treffsicher gegen den FCB. Bild: keystone

FCB gegen YB: Der grosse Kampf um die Vorherrschaft im Schweizer Fussball

Am Samstag trifft der FC Basel auf den amtierenden Meister aus Bern. Die Young Boys konnten sich die letzten drei Saison mit dem Meistertitel schmücken und unterbrachen damit auch die Serie des FCB von acht Meisterschaften in Folge. Aber nicht nur deswegen ist diese Duell hochspannend.

Jakob Weber / ch media



Ein elfjähriges Kind kennt in der Schweiz nur zwei Fussballmeister: FCB und YB. Die beiden aktuell stärksten Klubs sind dem Rest der Liga seit 2009 stetig weiter enteilt. Zunächst der FCB mit acht Meistertiteln in Serie und zahlreichen internationalen Sternstunden. Dann YB, dass vor drei Jahren aus dem Basler Windschatten gebraust ist und bisher nicht wieder eingeholt wurde.

Der Meister hat den Vorteil, dass er international spielt. Dort kassiert er Uefa-Prämien und steigert den Marktwert seiner Spieler. Ab dieser Saison hat in der Schweiz nur noch der Meister eine Chance auf die Teilnahme an der Champions League. Der Zweite, der Dritte und der Cupsieger spielen wenn überhaupt nur noch in der drittklassigen Conference League. Wie viel Geld es dort zu gewinnen gibt, hat die Uefa noch nicht verkündet. Doch es wird deutlich weniger sein und der Wettbewerb wird für die teilnehmenden Spieler auch deutlich weniger marktwertsteigernd sein wie die Champions League.

Die Schweizer Zukunft im Europacup

Aktuell steht die Schweiz auf Rang 17 der UEFA-Fünfjahreswertung. Solange sie nicht auf Platz 15 oder besser klassiert ist, hat nur noch der Schweizer Meister Chancen auf die Champions- oder Europa League. Die weiteren drei Schweizer Europacupteilnehmer steigen in der zweiten Runde der Qualifikation für die ab der Saison 2021/22 startende Conference League ein. (jaw)

Das bedeutet, dass die Kluft zwischen dem Schweizer Meister und dem Rest der Liga in den nächsten Jahren noch grösser werden wird. Vor allem dann, wenn es ein Verein mehrmals in Folge schaffen sollte, den Titel zu holen und von den angesprochenen Vorteilen zu profitieren. Auch darum bläst der FCB in dieser Saison besonders vehement zum Angriff auf YB. Und die Berner sind bemüht, diesen zu parieren.

Die beiden besten Schweizer Teams im Vergleich:

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Das Abschlussranking

YB stieg erst 2001 in die Super League auf. 2009 waren sie im Meisterjahr des FCZ kurz vor dem FCB. Ansonsten war Rotblau grundsätzlich besser als die Berner. Doch seit 2017 hat sich das Blatt gewendet.

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Die Zuschauerzahlen

Auch hier hat YB in den letzten zwei Jahren den FC Basel überholt. Der FCB hatte in den letzten Jahren immer grössere Probleme, das Joggeli voll zu bekommen. Bei beiden zeigt sich aber klar, wie stark sich Corona auf die Saison 2019/20 ausgewirkt hat.

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Der Kader-Marktwert

Nur zwei Mal können die Berner Young Boys einen wertvolleren Kader als der FCB vorweisen: In diesem Jahr und in der Saison 2918/19. Während der Marktwert bei den Bernern aber stetig mit dem Erfolg steigt, geht es beim FCB in den letzten Jahren in die andere Richtung. In dieser Kategorie spielt es eine wichtige Rolle, ob die Mannschaft international spielt oder nicht.

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Europapokal-Bilanz

während der FCB über die Jahre auf europäischer Ebene regelmässig ein Wörtchen mitzureden hat, beginnt dsa internationale Abenteuer für YB erst im Jahr 2008. Seit dem sind aber auch die Berner regelmässig dabei und können dem FCB in der Saison 2017/18 sogar das erste Mal den Rang ablaufen. Und auch in dieser Saison ist YB vor den Baslern, weil sie aktuell in der Endrunde der Europa League mitspielen, während der FCB zuschauen muss.

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Die Titel

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Die Gesamtbilanz (200 Spiele)

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Top-5 Torjäger des Duells

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