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Jeder Zentimeter des Stadions wird von Zuschauern eingenommen.
bild: Olumide Iyanda

50'000 Fans in einem Stadion mit Platz für 25'000 – Ex-FCB-Star Salah zerstört Nigerias Party

In der Qualifikation für den Afrika-Cup empfängt Nigeria in einem Schlagerspiel Ägypten. Das Stadion ist übervoll, die ganze Stadt Kaduna scheint die Partie sehen zu wollen. Zwischenfälle sind nicht bekannt, dennoch drohen Sanktionen.



Nigeria führt in der Afrika-Cup-Qualifikation gegen Ägypten mit 1:0. Das Spiel ist gleich fertig – da tritt der Worst Case ein. In der 90. Minute gleicht Mohamed Salah, der frühere Starspieler des FC Basel, die Partie aus. Das Tor ist umstritten, der Ägypter steht knapp nicht im Abseits.

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Salahs Ausgleich zum 1:1-Endstand.
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Es ist ein Szenario wie gemacht für eine Stadionkatastrophe. Denn im Ahmadu Bello Stadium in der Stadt Kaduna befinden sich nicht bloss die 25'000 Menschen, für die es dort offiziell Platz hat. Die Rede ist von bis zu 50'000 Fussballfans, die sich in jeden Winkel des Stadions quetschen, um einen Blick vom Spiel zu erhaschen.

Zu einer Katastrophe kommt es aber glücklicherweise nicht. Vor, während und nach dem Spiel bleibt es ruhig.

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Bilder aus dem überfüllten Stadion.
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Gouverneur in Spendierlaune

Wie kommt es überhaupt dazu, dass doppelt so viele Menschen im Stadion sind als zugelassen? Der Ansturm ist dermassen gross, weil freier Eintritt gilt. Denn die Tickets übernimmt grosszügig der Gouverneur des Bundesstaats Kaduna, Mallam Nasiru El-Rufai.

Zwar dürfen nur Zuschauer mit einer gültigen Eintrittskarte ins Stadion. Doch am Eingang scheinen die Kontrolleure entweder einen schlechten Job zu machen – oder sie sind schlicht überfordert von der riesigen Menschenmenge, die hineindrängt.

Die massive Überschreitung der Zuschauerkapazität dürfte für den nigerianischen Verband Folgen haben. «In der Regel gibt es dafür eine Busse und eine Verwarnung», sagte ein nicht namentlich erwähnter Funktionär der Website QED.

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Auch die Anzeigetafel wird zur Tribüne.
bild: imgur

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