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Liverpool's South African-born goalkeeper Bruce Grobbelaar stretches to take the ball away from Everton striker Graeme Sharp during the FA Cup Final, at Wembley Stadium, London, on May 20, 1989. Liverpool's Ronnie Whelan, right, and next to him is Everton's Pat Nevin. Liverpool won the match 3-2. (AP Photo/White)

Liverpool-Torhüter Bruce Grobbelaar 1989 während des FA-Cup-Finals. Bild: AP

Weil diese Goalie-Legende an die Pfosten seichte, ist Liverpools Meisterfluch beendet



Seit 1990 hat es bei Liverpool nicht mehr geklappt mit dem Meistertitel. Damals hütete Bruce Grobbelaar das Tor der Reds. Der Simbabwer machte von 1980 bis 1994 628 Spiele für Liverpool und holte sechs Meistertitel. Und dank einer Aktion von ihm holen die «Reds» auch den Titel in der aktuellen Saison – Grobbelaar hat sie nämlich von einem Fluch befreit, wie er als Gast bei «BT Sport» enthüllte.

«Wenn der Dschungel-Mann Bruce Grobbelaar nicht hier ist, gewinnst du den Titel nicht.»

Ein Medizinmann hat Liverpool verflucht.

«Ich hatte 1992 ein Testimonial, ich war gesponsert von Zambezi Lager (Biermarke aus Südafrika, die Red.) und sie haben einen Medizinmann mitgeschickt. Er lief mit seinem Ziegenschwanz und Wasser um das Tor, nahm das Mikrofon und sagte: ‹Wenn der Dschungel-Mann Bruce Grobbelaar nicht hier ist, gewinnst du den Titel nicht.›»

«Wisst ihr noch, als Steven Gerrard gegen Chelsea ausrutschte? In dieser Saison ging ich nach einem Spiel zum unteren Ende von ‹The Kop› (Liverpool-Fankurve, die Red.) und urinierte an die Pfosten – doch ich wurde aus dem Stadion geworfen und konnte die Anfield Road (die Fankurve auf der anderen Seite) nicht erledigen. Wir wurden am Ende Zweiter.»

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Das war Bruce Grobbelaar bei Liverpool. Video: YouTube/MerseyGoals

Das war 2014, doch nun hat Grobbelaar Verpasstes nachgeholt. «Ich hatte Ende letzte Saison ein Firmenspiel hier, wir waren in der Kabine und ein Kumpel sagte mir: ‹Du musst das heute erledigen.› Also nahm ich eine Wasserflasche, leerte sie aus und pinkelte rein. Die erste Halbzeit war ich im Tor beim ‹Kop› und leerte den Inhalt an beide Pfosten. In der zweiten Halbzeit tat ich auf der Seite der Anfield Road dasselbe.»

Der Fluch scheint nun tatsächlich beendet. Liverpool führt die Premier League mit 16 Siegen aus 17 Spielen souverän an und hat 49 von 51 möglichen Punkten geholt.

(zap)

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