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Christian Gross soll Schalke vor dem ersten Abstieg seit 1988 retten. bild: schalke04.de

Gross ist neuer Schalke-Trainer: «Will den Ehrgeiz der Spieler in jeder Sekunde spüren»



Jetzt ist es offiziell: Christian Gross ist neuer Trainer von Schalke. Der 66-jährige Zürcher erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Sein Grundgehalt ist gemäss «Kicker» ziemlich niedrig, dafür soll der «harte Hund», wie er in Deutschlang gerne beschrieben wird, eine Prämie im siebenstelligen Bereich erhalten, sollte er die «Königsblauen» vor dem Abstieg bewahren. Schon am 2. Januar gibt Gross sein Debüt auf der Bank im Auswärtsspiel bei Hertha BSC. Eine Woche später folgt die Heim-Premiere gegen Hoffenheim.

Gross ist bereits der vierte Trainer von Schalke in dieser Saison. Die Aufgabe auf ist schwer genug: In dieser Saison hat Schalke noch kein Spiel gewonnen und in 13 Runden nur vier Punkte geholt. Der Rückstand auf den Drittletzten der Liga, den Aufsteiger Arminia Bielefeld, der auf dem Barrage-Platz klassiert ist, beträgt sechs Punkte. Schalke hat saisonübergreifend seit 29 Spielen nicht mehr gewonnen. Der letzte Erfolg geht zurück auf den 17. Januar.

«Für Schalke 04 geht es in den nächsten fünf Monaten ausschliesslich darum, den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga zu schaffen. Christian Gross hat sowohl in Deutschland als auch in England bewiesen, dass er schwierige Missionen dieser Art erfolgreich gestalten kann», erklärte Sportvorstand Jochen Schneider in einer Medienmitteilung. «Christian Gross wird die Mannschaft mit klarer Linie und einer unmissverständlichen Erwartungshaltung auf den richtigen Weg bringen, davon sind wir überzeugt.»

Gross selbst hat eine klare Vorstellung, wie das Ziel Klassenerhalt realisiert werden soll: «Wir müssen ziel- und resultatorientiert arbeiten. Ich will den Ehrgeiz der Spieler in jeder Sekunde spüren. Wir brauchen in und um die Mannschaft herum eine positive Grundhaltung, um wieder erfolgreich zu sein. Ich werde alles dafür geben, damit wir unser Ziel gemeinsam erreichen werden.» Um 17.30 Uhr nimmt Gross an einer Pressekonferenz ausführlicher Stellung zu seinem neuen Job.

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Gross 2010 als Trainer des VfB Stuttgart. Bild: imago sportfotodienst

Für Gross ist es das zweite Engagement in der Bundesliga. In der Saison 2009/10 hatte er den VfB Stuttgart aus der Abstiegszone in die Europa League geführt, wurde dann aber nach einem schlechten Saisonstart im Herbst 2010 entlassen. Danach folgte 2011/12 die knapp neunmonatige Zeit bei den Young Boys, ehe der frühere Grasshoppers- und Basel-Meistertrainer Gross als Trainer Europa den Rücken kehrte und zwischen 2014 und 2020 in Saudi-Arabien und Ägypten tätig war. (pre/sda)

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