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epa08518716 (FILE) - Leroy Sane of Manchester City who came on from the bench during the English Premier League match between Manchester City and Burnley in Manchester, Britain, 22 June 2020 (re-issued 30 June 2020). According to media reports on 30 June 2020, Bayern Munich have agreed to buy the  winger for a fee of around ?45 million plus add-ons to sign a five-year deal.  EPA/Michael Regan/NMC/Pool EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Nach fast 11 Monaten Verletzungspause gab Leroy Sané am 22. Juni sein Comeback. Bild: keystone

Bayern holen Sané zum Schnäppchen-Preis – so viel kostet er, so viel verdient er



Der Wechsel von Leroy Sané zu Bayern München ist offenbar perfekt. Wie die «Bild»-Zeitung und der englische «Guardian» berichten, sollen sich der 24-jährige Flügelstürmer und der deutsche Rekordmeister auf einen Vertrag bis 2025 geeinigt haben. Die Ablösesumme liegt überraschend tief – unter der 50-Millionen-Euro-Grenze.

Die BBC rechnet vor, dass die Bayern für den deutschen Nationalspieler 44,7 Millionen Pfund (49 Millionen Euro) plus Boni an Manchester City überweisen müssen. Mit den Boni könnte sich die Ablöse demnach auf rund 60 Millionen Euro erhöhen. Für einen Spieler wie Sané trotz sinkender Marktwerte zu Corona-Zeiten immer noch ein moderater Preis.

Bereits vor einem Jahr arbeiteten die Bayern an der Verpflichtung von Sané, im vergangenen Sommer stand allerdings eine Ablöse von mehr als 100 Millionen Euro zur Debatte. Da sich Sané aber Anfang August 2019 einen Kreuzbandriss zuzog, zerschlug sich eine Verpflichtung zunächst.

Zweimal «nur» die Nummer 2

Nun haben die Bayern zum Billig-Tarif zugeschlagen. Wegen der Corona-Pandemie und der geringen Restlaufzeit seines Vertrags in Manchester (noch ein Jahr) ist Sané nun deutlich günstiger als vor einem Jahr. Trotzdem wird der Neuzugang mit dem 49-Millionen-Preisschild zum zweitteuersten Einkauf der Bundesliga-Geschichte. Nur sein künftiger Klubkollege Lucas Hernandez war bei seinem Wechsel im Vorjahr zu den Bayern mit rund 80 Millionen Euro deutlich teurer.

Laut «Bild» soll Sané auch nicht zum Top-Verdiener im Bayern-Kader aufsteigen. Er soll Verständnis für die wegen der Corona-Pandemie angespannte Lage gezeigt haben und deutlich unter den 20 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die vor einigen Monaten noch als Forderung im Raum standen. «Sky» berichtet, dass Sané bei den Bayern rund 17 Millionen Euro im Jahr verdienen wird. Immer noch ein fürstliches Gehalt. Spitzenverdiener bleibt Torschützenkönig Robert Lewandowski, der pro Jahr 20 Millionen Euro kassiert.

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Nach dpa-Informationen wurde Sané-Berater Damir Smoljan gestern Dienstag in München gesehen. Er soll zu Gesprächen mit den Bayern in der Stadt gewesen sein. City-Trainer Pep Guardiola hatte am vergangenen Freitag bestätigt, dass der deutsche Flügelstürmer ein neues Vertragsangebot der «Citizens» abgelehnt habe und den Verein verlassen wolle.

Flügelzange komplett

Sané wird bei den Bayern neben Kingsley Coman und Serge Gnabry zum dritten Flügelflitzer auf der Aussenbahn. Damit hat Trainer Hansi Flick mehr Spielraum, falls einer der drei verletzt ausfallen sollte. Die Lücke, die Arjen Robben und Franck Ribéry vor einem Jahr mit ihrem Abgang hinterlassen haben, wurde damit im Eiltempo komplett geschlossen.

Bayern's Robert Lewandowski, from left, David Alaba, Serge Gnabry, Kingsley Coman and Jerome Boateng warm up for a training session in Munich, Germany, Tuesday, Dec. 10, 2019 prior to the Champions League group B soccer match between Bayern Munich and Tottenham Hotspur. Bayern will face Tottenham on Wednesday. (AP Photo/Matthias Schrader)

Sané streitet sich mit Gnabry und Coman um die zwei Plätze auf der Aussenbahn. Bild: AP

Vermutlich wird Sané bereits im August zur Mannschaft stossen. ManCity soll kein grosses Interesse daran haben, dass Sané noch die restliche Champions-League-Saison bestreitet. Für die Bayern wäre er aber erst in der neuen Saison spielberechtigt.

Sané wird Bayerns dritter Neuzugang für die kommende Saison. Zuvor hatte der frischgebackene Meister schon Torhüter Alexander Nübel von Schalke verpflichtet. Heute gaben die Bayern ausserdem den ablösefreien Transfer des 18-jährigen Abwehrjuwels Tanguy Kouassi von Paris St-Germain bekannt. (pre)

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    Alle Leser-Kommentare
  • champedissle 01.07.2020 15:49
    Highlight Highlight Der Fussball ist so krank wie vor Corona. Da kostet ein einzelner Spieler soviel wie das Gesamtbudget eines einzelnen SL Spitzenclubs. Absolut Unrealistisch und ausserirdisch.
    • BVB 01.07.2020 17:10
      Highlight Highlight Durch die stärkeren Mannschaften verdienen deutsche Klubs mehr.
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 01.07.2020 12:50
    Highlight Highlight Wenn doch andere Vereine nur die Winnermentalität hätten und sich ein bisschen mehr anstrengen würden....

    Benutzer Bild
    • Frank Grimes 01.07.2020 13:08
      Highlight Highlight ja, wenn sich die anderen mehr anstrengen würden, könnten sie auch solche Löhne zahlen😉
    • greeZH 01.07.2020 13:08
      Highlight Highlight Stimmt schon. Trotzdem sollte Bayern nicht 8 in Folge gewinnen. Den finanziellen Vorsprung hatten sie in den 2000ern auch. Trotzdem gab es da noch Bremen, Stuttgart, Wolfsburg und Dortmund die Meister wurden.
    • Amboss 01.07.2020 14:04
      Highlight Highlight @maxi: Sorry, aber auch die Bayern stehen nur mit 11 Spielern auf dem Feld...
      Aus meiner Sicht ist alles eine Kopffrage.
      Der BVB ist immer am tiefstapeln.
      Gladbach dreht schier am Rad vor lauter Glück, wenn sie die CL-Quali (Platz 4, wow) schaffen.
      Leipzig gibt sich immer noch diesen "wir sind noch neu hier"-Malus.
      Leverkusen hat auch immer noch das Vizekusen im Kopf.
      Wolfsburg ist halt Wolfsburg.

      Und die Bayern: Halten unbeirrt, auch wenns mal nicht so läuft, an ihrer "wir sind die geilsten, die besten"-Mentalität fest, was ihnen am Schluss die entscheidenden Punkte gibt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Albert 01.07.2020 12:10
    Highlight Highlight Boni werden in solchen Verträgen eigentlich immer erreicht, dazu kommen Handgelder, Berater-Provisionen etc. Wir bewegen uns dann, ohne seinen Lohn wohlgemerkt, irgendwo bei 80 Mio Euro. Das ist dann eher marktüblich und kein Schnäppchen.
    • R10 01.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Doch ist es. Bei den marktüblichen Ablösen kommen nämlich genau die gleichen Provisionen und Handgelder dazu. Da kostet ein offizieller 100 Mio Transfer dann halt einfach 140 Mio.
    • Peter Stifter 01.07.2020 12:57
      Highlight Highlight Es wäre noch interessant woher sie ihr Wissen zu diesem Transfer nehmen. Bis jetzt ist er weder bestätigt noch vollzogen. Sie beziehen sich auf eine Meldung aus dem Boulevard. Also hat kein Klub offiziell etwas gesagt, was in Abrede gestellt werden kann. Deshalb einfach mal abwarten und ihre bessere Quellen nennen. Ich gehe ja mal davon aus, dass sie nicht in der Bayernzentrale oder im FIFA Haus sitzen und den eingereichten oder vereinbarten Vertrag abtippen.
  • Bieler95 01.07.2020 11:02
    Highlight Highlight Woow wie Sozial von Sané nur 17 millionen Gehalten zu nehmen anstatt 20.. 🙄🙄
    • tinu77 01.07.2020 12:35
      Highlight Highlight Immerhin 15% Lohnverzicht. Hättest Du das auch getan mal unabhängig davon wie viel Du verdienst?
    • banda69 01.07.2020 12:56
      Highlight Highlight Mit einem Jahresgehalt von CHF 100'000.- verdient man in 44 Jahren Arbeitszeit CHF 4.4 Mio.

      Sané arbeitet dafür ungefähr 1/4 Jahr. Und kriegt Applaus weil er auf 15% seines Lohnes verzichtet.

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