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«Barassla» feiert, Neymar auch – so geht die Champions League weiter



Barassla feiert

Trotz einer 0:2-Niederlage bei Real Madrid steht Borussia Mönchengladbach in den Achtelfinals. Der Einzug wird zur Zitterpartie, weil Inter im Parallelspiel gegen Schachtar Donezk auf gar keinen Fall ein Tor erzielen oder erhalten darf. Gut, dass der Schweizer Nationalspieler Breel Embolo sein Smartphone dabeihat: Auf diesem schauen die Gladbacher die letzten Minuten der Partie in Mailand.

Inter gelingt gegen die Ukrainer kein Treffer mehr, es bleibt beim torlosen Unentschieden. Und so jubelt Borussia Mönchengladbach.

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Inter-Goalgetter Lukaku hilft Schachtars Abwehr: Er klärt in der 89. Minute gegen Alexis Sánchez. Video: streamable

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Die letzten Sekunden in Mailand und Mönchengladbachs Jubel trotz Niederlage in Madrid. Video: streamable

Aus Schweizer Sicht verdient nicht nur Embolos Handy-Einsatz Erwähnung, sondern auch Gladbachs Goalie. Yann Sommer lässt mit einer grandiosen Parade einmal mehr Sergio Ramos verzweifeln. Jenen Ramos, der mit Spanien zuletzt im Nations-League-Spiel gegen die Schweiz zwei Penaltys von Sommer abgewehrt sah.

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Sommer mit einer herrlichen Flugeinlage. Video: streamable

Die weisse Weste des weissen Balletts

Real Madrid hat den Kopf also noch einmal aus der Schlinge ziehen können. Die Bilanz der Königlichen ist nicht zu toppen: Sie sind nun bei der 29. Teilnahme an einer Gruppenphase der Champions League zum 29. Mal weitergekommen. Der französische Stürmer Karim Benzema stieg zudem in einen erlauchten Kreis auf:

Trainer Zinédine Zidane könnte sich am Samstag weiter aus der Schusslinie nehmen, wenn Real in der Liga den Tabellenführer und Stadtrivalen Atlético Madrid schlägt.

Koumetiohafter Aufstieg

Manchmal geht's verdammt schnell. Eben noch war Billy Koumetio ein Balljunge bei einem der legendärsten Liverpool-Spiele der jüngeren Vergangenheit. Es ist erst 19 Monate her, als die «Reds» nach einer 0:3-Niederlage in Barcelona das Rückspiel an der Anfield Road 4:0 gewannen. Und nun stand der 1,95 m lange Verteidiger selber auf dem Platz, Koumetio kam kurz nach seinem 18. Geburtstag zu seinem Debüt in der Champions League.

Superstar Neymar

Der Brasilianer Neymar hat in der Schweiz ja nicht den besten Ruf, seit er im WM-Spiel 2018 im Duell mit Valon Behrami etwas gar oft den sterbenden Schwan mimte. Doch er gilt zu Recht als einer der besten Fussballer der Gegenwart. Das zeigt Neymar beim 5:1-Sieg von Paris Saint-Germain gegen Basaksehir Istanbul mit drei Treffern, und besonders bei seinem ersten Tor:

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Das geht den Türken ein bisschen zu schnell. Video: streamable

Neymar hat mit der Triplette auch einen neuen Rekord aufgestellt. Er ist nun der erste Fussballer überhaupt, der in der Geschichte der Champions League und ihres Vorgängers, des Meistercups, für zwei Klubs mindestens 20 Tore geschossen hat. Der PSG-Star schaffte das auch im Dress des FC Barcelona.

Mbappé knackt Messi-Marke

Auch Neymars Mitspieler Kylian Mbappé stellt eine Bestmarke auf. Der französische Weltmeister hat als jüngster Spieler die Marke von 20 Toren in der Champions League erreicht. Er ist 21 Jahre und 11 Monate alt, der bisherige Rekordinhaber Lionel Messi war 22 Jahre und 8 Monate alt, als er sein 20. Tor in der «Königsklasse» schoss.

Die Grossen dominieren

Vollkommen überraschend Erwartungsgemäss haben sich die Favoriten fast durchs Band durchgesetzt. 14 der 16 Achtelfinalisten kommen aus den vier grössten Ligen, aus der Premier League (3 Teams), der Bundesliga (4), der Primera División (4) und der Serie A (3). Einzig das Starensemble des französischen Serienmeisters PSG und der FC Porto sind in anderen Ligen beheimatet.

Die grösste Enttäuschung der Gruppenphase ist wohl Inter, das als Letzter das «Überleben» in der Europa League verpasst hat. In dieser geht die internationale Saison für Manchester United weiter, das in der «Todesgruppe» H gegen PSG und Leipzig den Kürzeren zog.

Die möglichen Achtelfinals

Die Auslosung findet am Montag statt. Dabei wird es einige Auflagen geben. Ein Gruppensieger trifft auf einen -zweiten. Es dürfen keine Teams aus dem gleichen Land aufeinandertreffen. Auch erneute Duelle zweier Teams, die sich soeben in der Gruppenphase begegneten, sind ausgeschlossen. Das führt zu folgenden Wahrscheinlichkeiten:

Real Madrid beispielsweise hat nur vier mögliche Gegner für die Achtelfinals, weil die drei anderen spanischen Teams ebenso nicht in Frage kommen wie Gladbach, das in der gleichen Gruppe spielte. So gibt es zu 31 Prozent eine Begegnung mit Leipzig.

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