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epa08097923 An Arsenal fan arrives at the Emirates Stadium ahead of the English Premier League soccer match Arsenal vs Manchester United in London, Britain, 01 January 2020.  EPA/ANDY RAIN EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Bei dem Schal hätten wir jetzt eher einen Tottenham-Pulli erwartet. Vom Schal verdeckt: Die Chelsea-Mütze. Bild: EPA

«Premflix» vor der Tür – Premier League plant eigenen Streaming-Dienst



Seit der Einführung von Sport-Streamingdiensten wie DAZN hat sich für die Fans einiges verändert. Mittlerweile ist die sportliche Streamingwelt ein Flickenteppich aus verschiedenen Anbietern, die alle unterschiedliche Ligen, Spiele und sogar Sportarten übertragen.

Die englische Premier League will nun exklusiv ihre Spiele streamen. Wie der «Guardian» berichtete, plant die Premier League die Einführung eines eigenen Streaming-Anbieters, der im Stile von Netflix gegen eine monatliche Zahlung die Übertragung von Premier-League-Spielen bieten soll. Britische Medien bezeichnen die Idee als «Premflix».

Potenzial ausserhalb der Insel

Der Geschäftsführer der Premier League, Richard Masters, erklärte, dass es schon für die Saisons zwischen 2019 und 2022 den Plan für eine eigene Streaming-Plattform gegeben habe. Sie solle jetzt aber doch erst für die Spielzeiten 2022 bis 2025 Realität werden. Ziel der Plattform sei es, die Einnahmen direkt vom Zuschauer zu generieren, anstatt die Rechte an dritte Anbieter zu verkaufen.

In England selbst ist man noch skeptisch, was den Erfolg einer solchen Plattform betrifft. Denn das Marktmonopol halten in England nach wie vor Sky Sports und BT Sports. Masters sieht vielmehr Potenzial auf internationalen Märkten.

Die Premier League ist im weltweiten Vergleich die Liga mit der höchsten Aufmerksamkeit, in 188 Ländern wird sie live übertragen. Für TV-Übertragungsrechte erzielt sie pro Saison Lizenzeinnahmen in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro, davon 1,7 Milliarden aus dem Ausland. (as/vdv, watson.de)

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