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Chelsea's Andriy Shevchenko reacts during the match with FC Porto for their Champions League first knockout round, first leg soccer match at the Dragao Stadium in Porto, northern Portugal, Wednesday Feb. 21, 2007.(AP Photo/Paulo Duarte)

Bei der AC Milan ein Superstar, bei Chelsea eine herbe Enttäuschung: Andrij Schewtschenko. Bild: AP

In Zeiten, in denen die Premier League mit Millionen um sich schmeisst: Diese 5 Mega-Transfers waren so richtige Flops

Wegen der immensen TV-Einnahmen rührt die Premier League, was Transfers anbelangt, mit der ganz grossen Kelle an. In diesen fünf Fällen hätte man sich die Millionen jedoch lieber gespart.



Andrij Schewtschenko

epa02672681 Dynamo player Andriy Shevchenko during their training session in Kiev, Ukraine, 6 April 2011 one day ahead of the UEFA Europa League quarter-final soccer match FC Dynamo Kiev vs SC Braga on 7 April.  EPA/SERGEY DOLZHENKO

Schewtschenko wurde bei Chelsea nie glücklich. Bild: SERGEY DOLZHENKO/EPA/KEYSTONE

Der Ukrainer hat bei Dynamo Kiew und der AC Milan alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. «Sheva» räumte zwischen 1994 und 2006 insgesamt sechs Meistertitel und fünf Pokalsiege ab. Er schnappte sich mit den Italienern zudem die Champions League und den UEFA Super Cup. In der ewigen Torjägerliste der Champions League liegt Schewtschenko mit 48 Toren auf dem siebten Rang, in der Serie A wurde er zweimal Torschützenkönig.

Nach der Weltmeisterschaft 2006 folgte dann der Wechsel zum FC Chelsea. Die Londoner überwiesen der AC Milan 45 Millionen Euro. Bei den «Blues» kam der Ukrainer aber überhaupt nicht auf Touren, in der Premier League traf er in zwei Jahren nur neun Mal ins Schwarze. Er wurde zurück nach Milan ausgeliehen, löste später seinen Vertrag bei Chelsea auf und wechselte nach Hause zu Dynamo Kiew. 

Robinho

MANCHESTER, UNITED KINGDOM - MARCH 22:  Robinho of Manchester City looks on after he misses a penalty during the FA Barclays Premier League match between Manchester City and Sunderland at the City of Manchester Stadium on March 22, 2009 in Manchester, England.  (Photo by Jamie McDonald/Getty Images)

Bei City haute es für Robinho vielfach nicht hin. Bild: Getty Images Europe

Der Junior des FC Santos verbrachte von 2005 bis 2008 drei ganz ordentliche Jahre bei Real Madrid. In jedem vierten Spiel erzielte Robinho einen Treffer, in drei Vierteln der Partien stand er in der Startformation.

2008 wechselte Robinho für 43 Millionen Euro in die Premier League zu Manchester City. Anfänglich lief es für den Brasilianer ganz passabel, er traf regelmässig, doch bereits nach eineinhalb Jahren wurde er nach einer Reihe schwacher Auftritte ausgemustert. Heute spielt Robinho in China bei Guangzhou Evergrande.

Andy Carroll

epa02682814 Liverpool's Andy Carroll celebrates after scoring the opening goal during the English Premier League soccer match  between Liverpool and Manchester City in Liverpool, north west England, 11 April 2011.  EPA/ROBIN PARKER NO ONLINE OR INTERNET USE WITHOUT A LICENSE FROM THE FOOTBALL DATA CO. LTD.

Andy Carroll konnte bei Liverpool nur ganz selten jubeln. Bild: EPA/FOTOSPORTS

Kollege Sandro Zappella bringt es in seiner Geschichte auf den Punkt: Jedes Kind geht besser mit seinem Sackgeld um als Liverpool mit seinen Transfereinnahmen. 2011 kassierten die Engländer für Fernando Torres' Transfer zu Chelsea die Rekordsumme von 58 Millionen Euro, 41 davon wurden gleich wieder verbraten und zwar für Andy Carroll. 

Warum Liverpool für den Stürmer mit dem Rossschwanz eine solch hohe Summe ausgab, ist bis heute nicht geklärt. Fakt ist: Carroll schaffte es nicht ansatzweise, Superstar Torres zu ersetzen, in 35 Premier-League-Einsätzen schoss er lediglich vier Tore. Ironie der Geschichte: Auch Fernando Torres konnte bei Chelsea nie an seine sensationelle Liverpooler Torquote anknüpfen.

Juan Sebastián Verón

Argentina's Juan Sebastian Veron grimaces in pain during the World Cup group B soccer match between Greece and Argentina at Peter Mokaba Stadium in Polokwane, South Africa, Tuesday, June 22, 2010.  (AP Photo/Bernat Armangue)

Verón musste bei ManU und Chelsea regelmässig unten durch. Bild: AP

Juan Sebastián Verón schaffte das Kunststück, gleich bei zwei englischen Spitzenclubs als Transfer-Flop bezeichnet zu werden. Für damals sagenhafte 43 Millionen Euro wechselte der Argentinier 2001 von Lazio Rom zu Manchester United. «La Brujita», «die kleine Hexe», enttäuschte jedoch auf der ganzen Linie. 

Verón kam in der Premier League während zwei Saisons nur zu 51 Einsätzen, dabei erzielte der Spielmacher sieben Tore. 2003 folgte für 20 Millionen Euro der Wechsel zu Chelsea, aber auch dort wurde der Gaucho den hohen Erwartungen nicht gerecht. Die Bilanz seiner einzigen Spielzeit: sieben Einsätze, ein Tor.

José Antonio Reyes

Arsenal FC player Jose Antonio Reyes (C) fights for the ball with AFC Ajax Amsterdam player Nourdin Boukhari (L) during their UEFA Champions League Group B soccer match at Amsterdam arena stadium,Tuesday 27 September 2005  (KEYSTONE/EPA/OLIVIER HOSLET)

Reyes konnte bei Arsenal London nicht restlos überzeugen. Bild: EPA

2000 galt José Antonio Reyes als einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler im spanischen Fussball, bereits mit 16 Jahren debütierte er für den FC Sevilla in der Primera División. Im Winter 2004 wurde Reyes vom FC Arsenal verpflichtet, die Transfersumme betrug 20 Millionen Euro.

Reyes fasste in London schnell Fuss und zeigte zu Beginn gute Leistungen. Bald hatte der 1,75 Meter grosse Stürmer jedoch Mühe mit der rauen Premier League und musste mehr und mehr auf der Ersatzbank Platz nehmen, zudem klagte der Spanier über Heimweh. Im Sommer 2006, nach zweieinhalb unbefriedigenden Jahren, wurde Reyes zunächst an Real Madrid ausgeliehen, ein Jahr später wechselte er zu Stadtrivale Atlético Madrid.

Die schnellsten Fussballer der Welt

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