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Switzerland's soccer national team goalkeeper Yvon Mvogo answers to TV interview after a virtual press conference on the eve of an international friendly soccer match between Belgium and Switzerland, in Brussels, Belgium, Tuesday, November 10, 2020. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Yvon Mvogo steht vor seinem dritten Länderspiel-Einsatz, dem ersten seit zwei Jahren. Bild: keystone

Belgien schont seine Topstars – die Chance für die Schweiz



Die Schweiz spielt in Leuven gegen die Besten der Welt. Doch nur auf dem Papier. Denn wie SFV-Coach Vladimir Petkovic wird auch sein Kollege Roberto Martinez im Testspiel morgen auf einige Leistungsträger verzichten.

Torhüter Thibaut Courtois, Verteidiger Toby Alderweireld, der Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne oder die Stürmer Romelu Lukaku und Dries Mertens dürften nicht zum Einsatz kommen. Sie stossen erst im Verlaufe des Mittwochs zum Team. Real Madrids Offensivstar Eden Hazard steht wegen eines positiven Corona-Tests nicht im Aufgebot.

epa08736376 Kevin de Bruyne of Belgium in action during the UEFA Nations League match between England and Belgium in London, Britain, 11 October 2020.  EPA/Ian Walton / POOL

Schneller als der Fotograf: Kevin de Bruyne. Bild: keystone

So schlecht wie zuletzt 1998?

Gewinnt die Schweiz auch gegen Belgien und Spanien nicht, wäre sie erstmals seit der Jahrtausendwende sieben Spiele in Folge sieglos. Eine solche Negativserie hatte die Schweiz letztmals 1998 unter Gilbert Gress aufgestellt. Schon jetzt sind fünf Spiele ohne Sieg ein Novum für Petkovic als Nationalcoach. Trotzdem gibt er der zweiten Garde eine Chance, so hütet etwa Yvon Mvogo das Tor und nicht Stammgoalie Yann Sommer. Er soll gegen Belgien geschont werden, damit er dann bereit ist, wenn es wirklich zählt.

Auch die Belgier legen ihren Fokus auf den Abschluss der Nations League. Nach der Niederlage im Oktober gegen England (1:2), der ersten Pleite seit dem 2:5 vor zwei Jahren in Luzern gegen die Schweiz und den darauffolgenden zwölf Siegen in Serie mit 47:4 Toren, muss der WM-Dritte von 2018 um die Teilnahme am Finalturnier bangen. Mit neun Punkten aus vier Spielen liegt Belgien nur zwei Zähler vor den beiden letzten Gegnern England und Dänemark.

Die drei Heimspiele zum Abschluss des Länderspieljahres 2020 finden alle in der flämischen Kleinstadt Leuven statt. In der 30 km entfernten Hauptstadt Brüssel, wo Belgien normalerweise seine Heimspiele austrägt, gilt wie in Wallonien ein strikteres Corona-Regime als in Flandern. In Brüssel wurde vor zwei Wochen die Ausgangssperre auf die Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr ausgedehnt.

Die möglichen Aufstellungen

Belgien: Mignolet; Bornauw, Boyata, Mechele; Chadli, Praet, Dendoncker, Kayembe-Ditu; Lukebakio, Thorgan Hazard; Batshuayi.
Schweiz: Mvogo; Cömert, Akanji, Omeragic; Edimilson Fernandes, Xhaka, Sow, Benito; Steffen, Gavranovic, Mehmedi.
Bemerkungen: Belgien ohne Hazard (positiv auf das Coronavirus getestet), Schweiz ohne Omlin (verletzt), Zakaria und Mbabu (rekonvaleszent) sowie Lotomba (positiv auf das Coronavirus getestet). (ram/sda)

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One-Kick-Wonder: Schweizer Nationalspieler mit einem einzigen Länderspiel

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quelle: keystone / laurent gillieron
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