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epa08203711 Leverkusen's Lars Bender (L) celebrates after scoring the 4-3 lead during the German Bundesliga soccer match between Bayer Leverkusen and Borussia Dortmund at BayArena in Leverkusen, Germany, 08 February 2020.  EPA/SASCHA STEINBACH CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Lars Bender schiesst Leverkusen zum Sieg gegen Dortmund. Bild: EPA

Leverkusen gewinnt 7-Tore-Knüller gegen BVB – Schweizer retten Wolfsburg einen Punkt



Leverkusen – Dortmund 4:3

Leverkusen und Dortmund boten sich ein Duell, das praktisch ohne Verschnaufpausen über die Bühne ging. Sieben Tore, diverse Chancen und Leverkusens Comeback in den Schlussminuten standen in Zentrum dieses Spiels, das für den BVB schlecht begonnen hatte und ebenso endete. Nach der ersten Meisterschafts-Niederlage der Rückrunde droht das Team von Lucien Favre am Sonntag den Anschluss an die Bayern zu verlieren, die mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Leipzig auf sechs Punkte davonziehen könnten.

Zwanzig Minuten benötigte das Heimteam, um sich ein erstes Mal auf dem Matchblatt zu registrieren. Entgegen des Spielverlaufs und unter Mithilfe der beiden indisponierten Dortmunder Innenverteidiger Manuel Akanji und Mats Hummels erzielte Kevin Volland die erstmalige Führung Leverkusens, die allerdings nur kurz Bestand hatte. Nur zwei Minuten nach seinem Stellungsfehler glich Hummels per Kopf nach einem Corner für den BVB aus.

Noch besser kam es für Dortmund, das am Dienstag im Cup-Achtelfinal gegen Werder Bremen (2:3) nach schwacher erster Halbzeit überraschend gescheitert war, als der Winterzuzug und Ex-Leverkusner Emre Can nach einer halben Stunde aus gut 22 Metern den Ball sehenswert ins gegnerische Tor zirkelte. Auch vom neuerlichen Leverkusner Ausgleich durch Volland (43.) kurz vor der Pause liess sich der BVB vorderhand nicht aus der Ruhe bringen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit drückten die Gäste erneut auf das Tempo, was in der 65. Minute zum 3:2 durch Raphael Guerreiro führte.

Der Bruch im Spiel der Borussia kam mit dem Bestreben, die erarbeitete Führung nur noch zu verteidigen. Innerhalb von 80 Sekunden verpassten Leon Bailey (81.) und Captain Lars Bender (82.) der Partie eine weitere Wendung, die rund um den BVB Fragen aufwerfen wird, viele davon in Zusammenhang mit Trainer Favre. Der 62-Jährige war nach dem Ausscheiden aus dem Cup dafür kritisiert worden, dass er Erling Haaland zuerst nur auf der Bank gelassen hatte. Gegen Leverkusen kam der norwegische Youngster von Beginn weg zum Einsatz – und blieb erstmals ohne Tor.

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Das 1:0 für Leverkusen durch Volland. Video: streamja

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Das 1:1 für Dortmund durch Hummels. Video: streamja

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Das 1:2 für Dortmund – ein Traumtor von Emre Can. Video: streamja

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Das 2:2 für Leverkusen durch Volland. Video: streamja

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Havertz trifft nur den Pfosten (64.) Video: streamja

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Das 2:3 für den BVB durch Guerreiro. Video: streamja

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Das 3:3 für Leverkusen durch Bailey. Video: streamja

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Das 4:3 für Leverkusen durch Lars Bender. Video: streamja

Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund 4:3 (2:2)
30'210 Zuschauer.
Tore: 20. Volland 0:1. 22. Hummels 1:1. 33. Can 1:2. 43. Volland 2:2. 65. Guerreiro 2:3. 81. Bailey 3:3. 82. Lars Bender 4:3.
Bemerkungen: Borussia Dortmund mit Bürki und Akanji, ohne Hitz. 58. Hradecky (Leverkusen) lenkt Schuss an Pfosten. 64. Pfostenschuss Havertz (Leverkusen).

Wolfsburg – Düsseldorf 1:1

Wolfsburg kam gegen Düsseldorf zu zehnt zu einem Punkt. Die Wölfe gerieten früh in Rückstand, und mussten kurz nach der Pause auch noch einen Platzverweis hinnehmen (48. Pongracic). Doch das schien sie zu inspirieren. Wenig später war es eine Schweizer Co-Produktion, die zum Ausgleich führte.

Admir Mehmedi bediente vom Flügel aus Renato Steffen, der trotz seiner geringen Körpergrösse per Kopf traf.

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Mehmedi auf Steffen: Das 1:1 für Wolfsburg. Video: streamja

Wolfsburg - Düsseldorf 1:1 (0:1)
23'445 Zuschauer.
Tore: 13. Zimmermann 0:1. 50. Steffen 1:1.
Bemerkungen: Wolfsburg mit Mehmedi, Steffen (bis 74.) und Mbabu (ab 27.). 48. Rote Karte gegen Pongracic (Wolfsburg/Tätlichkeit).

Hertha – Mainz 1:3

In der Winterpause hatte Hertha Berlin vollmundig den Angriff auf die Bundesliga-Spitze ausgerufen. Nach vier absolvierten Rückrunden-Partien heisst die Berliner Realität aber Abstiegskampf, trotz der 77 Millionen Euro, die der «Big City Club» in neues Personal investiert hat. Bedingt durch die 1:3-Heimniederlage gegen Tabellennachbarn Mainz schmolz die Reserve der Hertha auf die Abstiegszone auf sechs Punkte.

Mainz, das auch im Olympiastadion auf den verletzten Edimilson Fernandes verzichten musste, genügten in Berlin drei Torschüsse zum Sieg. Mainz' Topskorer Robin Quaison gab sie ab – und allesamt landeten sie im Tor.

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Das erste Tor für Mainz durch Quaison. Video: streamja

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Das zweite Tor für Mainz durch Quaison. Video: streamja

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Das 1:2 für Hertha durch Bruma (Eigentor). Video: streamja

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Das 1:3 für Mainz durch Quaison. Video: streamja

Hertha Berlin - Mainz 05 1:3 (0:1)
Tore:
17. Quaison 0:1. 82. Quaison 0:2. 84. Bruma (Eigentor) 1:2. 94. Quaison (Foulpenalty) 1:3.
Bemerkungen: Mainz ohne Edimilson Fernandes (verletzt). 89. Gelb-Rote Karte gegen Wolf (Hertha Berlin/Foul).

Bremen – Union 0:2

Aufsteiger Union Berlin mit seinem Schweizer Trainer Urs Fischer – vor Saisonbeginn meistgenannter Abstiegskandidat – hat der Hertha den Rang abgelaufen. Dank dem 2:0-Sieg beim heimschwachen Werder Bremen, stiess Union auf den 11. Rang vor. Marius Bülter schoss beim erst zweiten Berliner Auswärtssieg in der Bundesliga beide Tore (52./72.).

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Das erste Tor für Union Berlin durch Bülter. Video: streamja

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Das zweite Tor für Union Berlin durch Bülter. Video: streamja

Werder Bremen - Union Berlin 0:2 (0:0)
42'100 Zuschauer.
Tore: 53. Bülter 0:1. 72. Bülter 0:2.
Bemerkungen: Werder Bremen ohne Lang (verletzt).

Freiburg – Hoffenheim 1:0

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Das 1:0 für Freiburg durch Waldschmidt (Penalty). Video: streamja

Freiburg - Hoffenheim 1:0 (1:0)
24'000 Zuschauer.
Tor: 39. Waldschmidt (Foulpenalty) 1:0.
Bemerkungen: Hoffenheim ohne Zuber (Ersatz).

Schalke – Paderborn 1:1

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Das 1:0 für Schalke durch Kutucu. Video: streamja

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Das 1:1 für Paderborn durch Klaus Gjasula. Video: streamja

Schalke 04 - Paderborn 1:1 (0:0)
61'614 Zuschauer.
Tore: 63. Kutucu 1:0. 81. Gjasula 1:1.

(abu/sda)

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