DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08919382 Southampton

Ralph Hasenhüttl kann seine Emotionen nach dem ersten Premier-League-Sieg gegen Jürgen Klopp nicht zurückhalten. Bild: keystone

Nach erstem Sieg gegen Klopp: Southampton-Trainer Hasenhüttl bricht in Tränen aus



Der überraschende 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool löste bei Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl eine bewegende Reaktion aus. Noch auf dem Spielfeld konnte sich der Österreicher nicht mehr beherrschen – live im TV. Direkt nach dem Schlusspfiff fiel der einstige Leipzig-Coach noch auf dem Rasen auf die Knie und weinte hemmungslos. Hasenhüttl schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf und musste von seinem Assistenten beruhigt werden. Auch beim Abklatschen mit seinen Spielern kurz darauf war der 53-Jährige noch sichtlich bewegt.

abspielen

Ralph Hasenhüttl von seinen Emotionen überwältigt. Video: streamable

Von den englischen «Sky»-Reportern nach der Partie zu seinen Tränen gefragt, scherzte Hasenhüttl: «Das muss der Wind sein, es ist so kalt hier.» Der Sieg bedeute ihm persönlich viel: «Ich habe noch nie Punkte gegen Jürgen holen können», sagte Hasenhüttl. Denn es war der erste Sieg des Österreichers gegen Jürgen Klopp in der Premier League – in vier Partien zuvor hatte sich stets der Deutsche mit den «Reds» durchgesetzt. «Es war für uns ein perfekter Tag und ein grosser Schritt nach vorn.»

abspielen

Hasenhüttl erklärt seine Tränen nach dem Schlusspfiff. Video: streamable

Es war dazu auch noch der erste Southampton-Erfolg nach vier Ligaspielen in Folge ohne Sieg – und das durch eine Energieleistung gegen den Top-Favoriten. «Wenn ich unsere Jungs so kämpfen sehe, macht mich das wirklich stolz. Du brauchst ein perfektes Spiel gegen Liverpool – und ich glaube, das hatten wir. Natürlich hatten wir auch Glück, ohne Glück kannst du gegen so eine Mannschaft nicht gewinnen. Das macht es für uns so besonders.»

Auch für den Torschützen war es ein spezieller Abend: Mit Danny Ings erzielte ausgerechnet ein ehemaliger Liverpool-Spieler das Siegtor. In seinen drei Jahren bei den «Reds» kam er verletzungsbedingt kaum zum Einstatz, umso grösser war die Freude nach seinem Heber über Liverpool-Keeper Alisson in der 2. Minute.

abspielen

Der Southampton-Siegtreffer von Ings in der 2. Minute. Video: streamable

Von Ex-Coach Jürgen Klopp gab es dafür ein Sonderlob: «Ein grossartiger Abschluss», erklärte der Liverpool-Trainer, der nach der Partie mit dem frühen Gegentor haderte. «Das hat uns das Leben natürlich schwer gemacht.» Und auch über den Schiedsrichter war Klopp nicht glücklich: «Es ist der grösste Witz, Sadio Mané einen ‹Diver› zu nennen. In zwei Situationen … andere Teams hätten dafür einen Penalty erhalten. Und dann war da auch noch ein Handspiel, das soll mir mal einer erklären.» Tatsächlich hätte man nach einem Schuss von Georginio Wijnaldum an den Arm von Jack Stephens auch auf den Punkt zeigen können.

abspielen

Klopps Analyse nach dem Spiel. Video: streamable

Doch Liverpool musste sich am Ende an der eigenen Nase nehmen, die «Reds» liessen gleich mehrere Grosschancen liegen. Auch der nach 57 Minuten eingewechselte Xherdan Shaqiri konnte die Wende zugunsten der «Reds» nicht einleiten. Für den Schweizer Internationalen war es der zweite Teileinsatz nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause.

abspielen

Die Hands-Szene kurz nach der Pause. Video: streamable

Liverpool bleibt nach der zweiten Niederlage im 17. Saisonspiel mit 33 Punkten zwar Leader der Premier League, der punktgleiche Erzrivale Manchester United hat allerdings noch ein Spiel weniger ausgetragen. (pre/ddi)

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vom 2:5 zum 6:5 – GC holt sich im Cup-Halbfinal den wohl dramatischsten Derbysieg

3. März 2004: Bei GC macht sich im Derby nach gut 60 Minuten die Angst vor einer Kanterniederlage breit. Doch die Hoppers kommen zurück – und sorgen für eines der denkwürdigsten Cup-Spiele der Schweizer Fussballgeschichte.

63 Minuten sind im altehrwürdigen Hardtum gespielt, als sich für die heimischen Grasshoppers eine kolossale Blamage anzubahnen scheint. 2:5 liegen die Hoppers im Cup-Halbfinal zurück, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Zürich. Der FCZ, trainiert vom jungen Lucien Favre, hat von erstaunlichen Schwächen in der Hoppers-Abwehr profitieren können.

Schon früh liegt GC mit 0:2 zurück. Daniel Gygax trifft nach sechs Minuten zur Führung, der zweite Treffer ist ein Slapstick-Eigentor, verursacht …

Artikel lesen
Link zum Artikel