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Investor Lars Windhorst hat mit Hertha grosse Ziele. Bild: www.imago-images.de

Millionen-Regen zu Corona-Zeiten – wie Investor Windhorst Hertha in die CL bringen will



Viele Fussballklubs kämpfen seit Beginn der Coronapandemie ums nackte Überleben. Der Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern meldete Insolvenz an und auch Bundesliga-Gigant Schalke 04 ist in finanzielle Schieflage geraten. Nur Hertha BSC bleibt selbst in der Krise auf der Überholspur. Investor Lars Windhorst schiesst nach seinem 250-Millionen-Euro-Engagment vor einem Jahr weitere 150 Millionen in den Hauptstadt-Klub ein. 50 Millionen Euro sind per 1. Juli geflossen, weitere 100 Millionen folgen im Oktober.

«Hertha BSC stand wirtschaftlich in seiner Geschichte nie besser da», freut sich Präsident Werner Gegenbauer und Manager Michael Preetz frohlockt: «Durch die bereitgestellten Mittel haben wir einen deutlich grösseren Handlungsspielraum, um die sportliche Entwicklung von Hertha BSC voranzutreiben.»

Gladbachs Manager Max Eberl zählt Hertha BSC im Hinblick auf die neue Saison schon jetzt zu den neuen Kandidaten um die vorderen Plätze. Der neue Sportdirektor Arne Friedrich kündigte aber an, dass man bei der Hertha auf teure Mega-Stars verzichten wolle.

Wohin führt also der Weg des selbsternannten «Big City Club»? Investor Windhorst nimmt in einem Interview mit der «Bild» Stellung.

Windhorst über ...

... die Möglichkeit, Meister zu werden:

«Wenn alle Beteiligten mitspielen und nicht zu grosse Fehler gemacht werden, dann gibt es theoretisch keinen Grund, warum Hertha nicht auch einmal Deutscher Meister werden sollte und in der Champions League oben mitspielt. Aber wie schnell das geht, kann keiner vorhersagen.»

... das Ziel Champions League:

«Der finanzielle Background des Vereins ist ein wichtiger Beitrag, jetzt muss auf sportlicher Ebene von den Verantwortlichen im Verein maximal viel daraus gemacht werden. Ich glaube fest daran, dass dieses Ziel erreicht werden kann.»

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Investor Lars Windhorst ist sich sicher: «Die Zukunft gehört Berlin.» Bild: www.imago-images.de

... mögliche Superstars bei Hertha:

«Theoretisch und praktisch gibt es jetzt grosse Möglichkeiten. Wir denken und glauben, dass die Verantwortlichen diese Chance nutzen werden und es einen langfristigen Effekt gibt. Wir haben uns bewusst entschieden, in dieser schwierigen Situation der Corona-Krise weiteres Geld zur Verfügung zu stellen. Damit wollen wir auch gegenüber den Vereinsmitgliedern unser langfristiges Engagement für die nächsten 10 bis 20 Jahre unterstreichen.»

... mögliche Zuzüge mit Glamour-Faktor:

«Der Glamour-Faktor gehört sicher zum Marketing, einen Verein für die Öffentlichkeit interessant zu machen. Dazu gehören aber mehr Punkte als Spieler oder Trainer. Es gibt ja noch weitere Aspekte, wie Hertha Einnahmen steigern kann: neben dem sportlichen Erfolg zum Beispiel Werbeeinnahmen und Sponsoring.»

... Rang 10 in der Saison 2019/20:

«Man kann doch nicht erwarten, dass es in den ersten zwei Jahren gleich einen Durchbruch gibt. Das wäre reines Glück gewesen.»

... Reizfigur Jens Lehmann, der neu im Hertha-Aufsichtsrat sitzt:

«Jens Lehmann hat international grosse Erfolge gefeiert und ist ein Fachmann. Mich hat seine direkte und offene Art gereizt. Er soll uns als Experte zum Beispiel Einschätzungen zur Kaderzusammenstellung, Verkäufen und Käufen geben. In diesem Bereich haben wir naturgemäss wenig Erfahrung.»

... das Kalou-Video und den Klinsmann-Abgang:

«Beides ist Vergangenheit. Das Kalou-Video war in einer schwierigen Phase sehr unglücklich. Der überraschende Abgang von Jürgen Klinsmann hatte aus meiner Sicht eine grössere Dramatik. Aber auch das haben wir überstanden und blicken nach vorn.»

... den Begriff «Big City Club»:

«Ach wissen Sie, es wird so viel durch den Kakao gezogen, wenn es nicht gleich läuft. Ich stehe zu dem Begriff. Denn er bringt auf den Punkt, worum es geht. Man braucht eine grosse Bühne, wo Spieler gern leben und ein interessantes Umfeld wie Publikum finden. Auf Dauer werden die Grossstadtklubs Erfolg haben.»

(pre)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zanzibar 02.07.2020 17:39
    Highlight Highlight Hertha wird in spätestens 2 Jahren zu den Top4 Klubs der Bundesliga gehören, zusammen mit Bayern, BVB und Leipzig. Dann gibt es eine schöne Zweiklassengesellschaft.
    • PVJ 02.07.2020 18:30
      Highlight Highlight Oder der „Investor“ sucht sich ein neues Hobby...
    • Roro Hobbyrocker 02.07.2020 22:44
      Highlight Highlight Mal schauen, das gleiche hat man in Basel auch gedacht. Ich würde in Deutschland sicher noch mit Gladbach, Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim rechnen. Alles Professionell geführte Clubs und leider mit Ausnahme von Gladbach keine Richtigen Tratitionsclubs.
    • ujay 03.07.2020 08:24
      Highlight Highlight @Roro: Quatsch: FC Bayer Leverkusen, Gründung 1904, FC Hoffenheim, Gründung 1899.....beide älter als die Meisten deiner Traditionsklubs!
  • mrgoku 02.07.2020 15:13
    Highlight Highlight *gähn*
  • Bulwark 02.07.2020 14:45
    Highlight Highlight "Auf Dauer werden die Grossstadtklubs Erfolg haben." Ja, das werden sie. Nur ist es dann in Berlin hoffentlich die Union und nicht die Hertha.
    • maljian 02.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Find deinen Kommentar super, nur hab ich eine kleine Anmerkung.

      Es heisst nur Union und nicht die Union. Im Gegensatz zu anderen Mannschaften wird hier kein Artikel verwendet.

      Ich schreib das auch jeweils unter die Watson Artikel und hoffe, dass es irgendwann hängen bleibt 😉

      U.N.V.E.U. 🎉🎉
  • niklausb 02.07.2020 14:40
    Highlight Highlight Wenn man den Werdegang dieses Mannes anschaut wäre Windhund wohl besser als Windhorst

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