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Neymar beanwortet im Canal+-Interview Fragen einstiger und aktueller Teamkollegen. bild: screenshot twitter

Neymar stellt klar: «Ich habe an der WM nie simuliert»



Spätestens seit der WM in Russland hat sich Neymar zum wohl kontroversesten Fussballer der Welt gemausert. Millionen von Fans rund um den Globus bewundern seine Fähigkeiten, genauso viele ärgern sich über seine unnötigen Schauspieleinlagen.

Was für Schauspieleinlagen? In einem Interview mit dem französischen TV-Sender gibt der 26-jährige Brasilianer an, bei der WM nicht ein einziges Mal simuliert zu haben. Ausserdem spricht der teuerste Fussballer der Geschichte über seine Ziele mit PSG, das Verhältnis zu Trainer Thomas Tuchel und einen möglichen Real-Wechsel.

Neymar ...

... über seine Ziele mit PSG:

«Alles zu gewinnen. Vor allem die Champions League natürlich, das ist der Traum eines jeden Fussballers. Wir wissen, dass das sehr schwierig wird, aber in diesem Jahr können wir es schaffen. Wir haben die Qualität, die es braucht, um uns hohe Ziele zu setzen.»

... warum PSG immer wieder früh scheitert:

«Das ist nicht einfach zu erklären. Man muss im richtigen Moment, also in der K.o.-Runde, über sich hinauswachsen. Alle müssen gut vorbereitet und eine Einheit sein. Man darf sich nicht nur aufs Angreifen konzentrieren, sondern muss auch ans Verteidigen denken. In den beiden wichtigsten Spielen der Saison gegen Liverpool und Roter Stern haben wir das sehr gut gemacht und es wird immer besser.»

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Das komplette Interview mit Neymar. Video: streamable

... über einen möglichen Real-Wechsel:

«Es gibt dauernd Spekulationen, wo ich nächste Saison spielen werde. Seit ich Profi geworden bin, rätselt die Presse. Ich verspreche, wenn es etwas Konkretes geben wird, werde ich rechtzeitig alle benachrichtigen. Aber ich fühle mich mittlerweile zu Hause in Paris.

... über PSG-Trainer Tuchel:

«Seit unserem ersten Gespräch habe ich eine grosse Zuneigung für ihn entwickelt. Wenn man diese Zuneigung zu seinem Trainer hat, gibt man sein Leben für ihn auf dem Platz. Für ihn werde ich mein Bestes geben, um zu gewinnen. Es ist Freundschaft, aber gleichzeitig auch viel gegenseitiger Respekt. Ich respektiere ihn als Trainer und wenn wir miteinander reden müssen, sprechen wir miteinander.»

epa07196354 Paris Saint Germain head coach Thomas Tuchel (L) and Neymar (R) celebrate after the UEFA Champions League Group C soccer match between Paris Saint Germain and Liverpool at the Parc des Princes stadium in Paris, France, 28 November 2018.  EPA/YOAN VALAT

Neymar und Tuchel – zwei, die sich gefunden haben. Bild: EPA/EPA

... über seinen Ruf als Schwalbenkönig:

«Ab dem Moment, wo man nicht gewinnt, beginnen die negativen Kritiken. Bei der WM wurde ich sehr oft gefoult. Im Rückblick kann ich sagen, dass die meisten dieser Fälle wirklich Fouls waren. Ich habe nie simuliert, ich wurde einfach immer wieder hart angegangen. Das musste auch sein, denn die Gegner wissen, dass es gefährlich ist, mir Raum zu geben.

Ich war mit der Kritik nicht einverstanden, aber ich respektiere sie. Wenn es um Neymar geht wird immer alles hochstilisiert – im Guten wie im Schlechten. Damit muss ich umgehen können.»

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Neymar wälzt sich im WM-Achtelfinal gegen Mexiko vor Schmerz am Boden. Video: streamable

... über die ständigen Schlagzeilen:

«Ich lebe nicht in einer Blase. Ich bekomme sehr wohl mit, was über mich geschrieben wird, aber derzeit kursieren einige wirklich haltlose Gerüchte über mich. Jemand schrieb zum Beispiel, dass ich an Silvester Drogen genommen habe. Aus irgendeinem Grund denken die Menschen, dass ich Grenzen übertrete. Ich bin zwar ein bisschen verrückt, aber nicht so blöd, solche Dinge zu tun.»

(pre)

31 Bilder, die zeigen, wie Neymar gegen die Schweiz litt

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