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Champions League, Viertelfinals, Hinspiele

Dienstag:
Juventus – Barcelona 20.45 (SRF Info)
Dortmund – Monaco 20.45

Mittwoch:
Bayern – Real Madrid 20.45 (SRF 2)
Atlético Madrid – Leicester 20.45

epa05854044 Juventus vice-president Pavel Nedved (L) and FC Barcelona's vice-president Jordi Mestre (R) shake hands next to the Champions League trophy following the quarter-final draw of the UEFA Champions League 2016/17, at the UEFA headquarters in Nyon, Switzerland, 17 March 2017. Juventus will face FC Barcelona in the quarter-finals.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Duell Juve gegen Barca ist auch das Duell der Vizepräsidenten Pavel Nedved und Jordi Mestre. Bild: EPA/KEYSTONE

Das Duell der Fussball-Ideologien – Juventus brennt gegen Barcelona auf Revanche

Im Champions-League-Viertelfinal zwischen Juventus Turin und dem FC Barcelona prallen Fussballideologien aufeinander: Hier die solide Defensivarbeit, gepaart mit Effizienz aus Italien, dort die Kunst des Stürmens, der totale Fussball aus Katalonien.



Die einen haben einen Torhüter als lebende und spielende Klublegende, die anderen einen angreifenden vierfachen Weltfussballer. Die einen haben den teuersten Verteidiger der Welt, die anderen ein Sturmtrio mit einem Marktwert von über 300 Millionen Euro. Die einen heissen Juventus Turin, die anderen sind der FC Barcelona.

epa05759885 Juventus' goalkeeper Gigi Buffon reacts during the Italian Serie A soccer match US Sassuolo vs Juventus FC at Mapei Stadium in Reggio Emilia, Italy, 29 January 2017.  EPA/Elisabetta Baracchi

Gewinnt die Juve-Defensive um Buffon ... Bild: EPA/ANSA

FILE - In this Jan. 11, 2015 file photo, FC Barcelona's Lionel Messi, from Argentina, right, Neymar, from Brazil, center, and Luis Suarez, from Uruguay, celebrate after scoring against Atletico Madrid during a Spanish La Liga soccer match at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain. All three fowards are on on the shortlist for UEFA's Best Player in Europe Award for last season. A UEFA panel of journalists will pick the winner at the Champions League groups draw in Monaco on Aug. 27. (AP Photo/Siu Wu, File)

... oder setzt sich «MSN» durch? Bild: Siu Wu/AP/KEYSTONE

Denn klammheimlich und im Schatten der auf Madrid, München und Barcelona gerichteten Scheinwerfer hat sich Juventus zum statistisch besten Team der diesjährigen Champions League entwickelt. In acht Spielen gewannen die Turiner sechs Mal und verloren nie, bei einem Torverhältnis von 14:2. Sie dominieren die Serie A, aber in gleicher Weise bisher auch die internationalen Spiele.

Die Statistiken der Juve-Offensive

Bild

screenshot: uefa.com

Barcelona dagegen tut sich in dieser Saison so schwer wie seit Jahren nicht mehr. Das Team des scheidenden Trainers Luis Enrique hat auswärts in vier Champions-League-Spielen acht Tore kassiert und in der Meisterschaft nur zwei Drittel seiner Partien gewonnen.

«Wir müssen auch gegen Juventus unser Spiel spielen.»

Javier Mascherano

Sollte sich Barcelona erneut und wie in den Achtelfinals gegen Paris St-Germain in eine Situation manövrieren, in der die Angreifer die Aussetzer der Defensive kompensieren müssen, wird es heikel. Denn auf Seiten von Juventus bilden Torhüter Gigi Buffon, Abwehrpatron Leonardo Bonucci und der grobschlächtige Giorgio Chiellini ein (Bermuda-)Dreieck, das schon oft den Untergang der gegnerischen Angriffsflotte bewirkte.

Barcelona will seinem Stil treu bleiben.

«Wir müssen glauben, dass wir Barcelona schlagen können.»

Massimiliano Allegri

Ob gegen Barcelona rechts von diesem Dreieck Stephan Lichtsteiner verteidigt, ist ungewiss. Der Schweizer scheint im Duell mit Dani Alves im Nachteil. In die Stammformation rücken könnte Lichtsteiner, wenn Trainer Massimiliano Allegri eine allgemein defensive Taktik wählt und statt dem Kolumbier Cuadrado den Aussenverteidiger Alves auf dem rechten Flügel bringt.

Dortmund hat Probleme

Im zweiten Viertelfinal-Hinspiel vom Dienstag steht Torhüter Roman Bürki, ein weiterer Schweizer Internationaler, mit Borussia Dortmund gegen Monaco vor einer schwierigen Aufgabe. Den BVB plagen gerade vielschichtige Probleme. Da ist die Masken-Affäre um Topskorer Pierre-Emerick Aubameyang, bei der es um mehr geht als bloss um die Verstimmung zwischen den Werbepartnern Puma (Dortmund) und Nike (Aubameyang).

Auch wenn der Dortmunder Geschäftsführer Han-Joachim Watzke gebetsmühlenartig das Gegenteil behauptet, ist offensichtlich, dass der Stürmer aus Afrika seinen Abgang im Sommer provozieren will.

Pierre-Emerick Aubameyang from Dortmund celebrates with a mask after scoring  during the German Bundesliga soccer match between FC Schalke 04 and Borussia Dortmund in the in Veltins Arena, Gelsenkirchen, Germany, Saturday, April 1,  2017. (Bernd Thissen/dpa via AP)

Der Stein des Anstosses: Aubameyangs Maskenjubel. Bild: AP/dpa

Ausserdem hat der BVB auch sportliche Sorgen. Das 1:4 vom Samstag im Spitzenspiel gegen Bayern München offenbarte wenige Tage vor einem Champions-League-Viertelfinals einige Schwächen zu viel. Trainer Thomas Tuchel jedenfalls wirkte auch schon selbstbewusster als im Moment, in dem er zugab: «Mir ist noch nicht klar, wie wir das alles hinbekommen sollen.» (abu/sda)

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