DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Konzentration aufs Spiel sieht definitiv anders aus. bild: screenshot

«Beschämendes Verhalten!» Real-Reservist Bale legt auf der Tribüne ein Nickerchen ein



Gareth Bale und Real Madrid – das wird definitiv keine Liebesgeschichte mehr. In den Planungen von Trainer Zinédine Zidane spielt der 30-jährige Waliser seit längerem keine Rolle mehr. Doch die Königlichen finden für den einstigen 101-Millionen-Euro-Transfer, der in Madrid noch einen Vertrag bis 2022 hat und 15 Millionen Euro pro Jahr verdient, einfach keinen Abnehmer.

Und so sitzt Bale Spiel für Spiel arbeitslos auf der Real-Bank. So auch am Freitagabend beim Duell der Königlichen mit Alaves – und das war grosses Kino. Der Flügelstürmer stellte die Gleichgültigkeit gegenüber seinem Arbeitgeber demonstrativ zur Schau. Mit Atemschutzmaske sass Bale auf der Tribüne und legte erst mal gemütlich die Füsse hoch. Dann zog er seine Maske übers Gesicht und deutete ein kleines Nickerchen an.

Nach Zidanes fünfter und letzter Auswechslung, bei der Bale mal wieder nicht berücksichtigt wurde, prostete er jemandem auf der Tribüne mit einem breiten Grinsen zu. Sein Arbeitstag war definitiv beendet. Zu seinen 100 Spielminuten seit dem Restart der Primera Division war damit zum vierten Mal in Serie keine weitere dazu gekommen. Ganz zur Freude von Bale, wie es schien.

Die Kritik folgte allerdings auf dem Fuss. Als «beschämendes Verhalten» betitelte die grösste spanische Sporttageszeitung «Marca» Bales Auftritt. «Zidane versucht inzwischen nicht einmal mehr so zu tun, als ob er mit dem Stürmer rechnet – und ruft ihn daher auch nicht einmal dazu auf, Aufwärmübungen zu machen», konstatierte die «AS».

Nichtsdestotrotz darf sich Bale wohl bald zum zweiten Mal spanischer Meister nennen. Real führt in der Tabelle weiterhin einen Punkt vor Barcelona. Aus den letzten drei Spielen genügen den Königlichen zwei Siege zum 34. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Dass Bale den Klub danach verlassen wird, scheint in Anbetracht der wegen der Coronapandemie angespannten Finanzlage im europäischen Fussball nicht sehr wahrscheinlich. (pre)

Mehr zum Thema:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Real, Barça und? Diese Klubs wurden in Spanien schon Meister

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vom 2:5 zum 6:5 – GC holt sich im Cup-Halbfinal den wohl dramatischsten Derbysieg

3. März 2004: Bei GC macht sich im Derby nach gut 60 Minuten die Angst vor einer Kanterniederlage breit. Doch die Hoppers kommen zurück – und sorgen für eines der denkwürdigsten Cup-Spiele der Schweizer Fussballgeschichte.

63 Minuten sind im altehrwürdigen Hardtum gespielt, als sich für die heimischen Grasshoppers eine kolossale Blamage anzubahnen scheint. 2:5 liegen die Hoppers im Cup-Halbfinal zurück, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Zürich. Der FCZ, trainiert vom jungen Lucien Favre, hat von erstaunlichen Schwächen in der Hoppers-Abwehr profitieren können.

Schon früh liegt GC mit 0:2 zurück. Daniel Gygax trifft nach sechs Minuten zur Führung, der zweite Treffer ist ein Slapstick-Eigentor, verursacht …

Artikel lesen
Link zum Artikel