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So sieht für die Jury von «France Football» das Fussball «Dream Team» aus. bild: France Football

«France Football» kürt «Dream Team» statt Weltfussballer – und erntet dafür viel Kritik



Das französische Fussball-Magazin «France Football» kürt eigentlich jedes Jahr den Weltfussballer des Jahres mit dem berühmten «Ballon d'Or». Doch in diesem Jahr liess man die Wahl bewusst aus. «Wir glauben, dass ein solches Jahr nicht wie ein normales behandelt werden sollte», gab Chefredakteur Pascal Ferré schon im Juli in einem Statement bekannt. Stattdessen liess die Sportzeitschrift von 140 Journalisten das «Ballon d'Or Dream Team» wählen. Und so sieht dieses aus:

Tor: Lew Jaschin (Sowjetunion)
Abwehr: Paolo Maldini (Italien), Franz Beckenbauer (Deutschland), Cafú (Brasilien)
Mittelfeld: Diego Maradona (Argentinien), Xavi (Spanien), Lothar Matthäus (Deutschland), Lionel Messi (Argentinien)
Sturm: Pelé (Brasilien), Ronaldo Nazario (Brasilien), Cristiano Ronaldo (Portugal

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So sieht das «Dream Team» im 3-4-3 aus. bild: twitter/francefootball

Neben Legenden wie Franz Beckenbauer, Pelé und Diego Maradona haben es mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo auch zwei noch aktive Superstars ins «Dream Team» geschafft. Während diese sich über ihre Berücksichtigung freuten, sorgte das Endresultat bei den Fans sofort für hitzige Diskussionen.

Vor allem das Fehlen von Zinédine Zidane und Michel Platini sorgte – bei der Wahl eines französischen Fussballmagazins – für grosse Verwunderung. Schliesslich haben die beiden ehemaligen Superstars der «Équipe tricolore» den «Ballon d'Or» im Gegensatz zum spanischen Mittelfeldspieler Xavi in ihrer Karriere mindestens einmal gewonnen. Platini holte die begehrte Trophäe von 1983 bis 1985 sogar gleich dreimal in Serie, Zidane triumphierte im ersten französischen Weltmeister-Jahr 1998.

Das Ersatz-«Dream Team»

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bild: twitter/francefootball

Mit Fabio Cannavaro fehlt im «Dream Team» zudem der einzige Innenverteidiger, der jemals (2006) den «Ballon d'Or» gewonnen hat. Stattdessen wurden sein Landsmann Paolo Maldini (zweimal Rang 3) und der Brasilianer Cafú (nie unter den besten 3) in die beste Elf der Geschichte berufen. In der Abwehr war die Auswahl aus Mangel an Gewinnern aber auch stark limitiert.

» Hier gibt's die Liste aller «Ballon d'Or»-Gewinner seit 1956.

Das Ersatz-Ersatz-«Dream Team»

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Die Holländer vermissten mit Johan Cruyff und Marco van Basten ihre beiden beiden Dreifach-Gewinner, die Deutschen hätten gerne Oliver Kahn oder Manuel Neuer im Tor gesehen. Viele Brasilianer fanden, dass Ronaldinho den Vorzug vor Lothar Matthäus hätte bekommen müssen. Bald kursierten in den Sozialen Medien deshalb Listen mit den alternativen «Dream Teams».

Jetzt du!

Wen hättest du gerne im «Dream Team» gehabt? Poste uns deine beste Elf aller Zeiten unten in die Kommentare!

Mehr zum Thema:

(pre)

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