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Auch in den Reihen von Neuchâtel Xamax gab es einen positiven Corona-Test – was heisst das für die Meisterschaft? Bild: keystone

Nach positivem Corona-Test bei Xamax – muss die Super-League-Saison abgesagt werden?

markus brütsch / ch media



Und jetzt? Wie geht es weiter in der Swiss Football League? Kommt es nun doch zum Saisonabbruch?

Nachdem sich der mit dem Coronavirus verseuchte FC Zürich am Montag bereit erklärt hatte, mit einer verstärkten Nachwuchsmannschaft in Basel anzutreten, um das wegen der extremen Terminnot drohende Ende der Meisterschaft zu vermeiden, traf just während dieser Partie im St. Jakob-Park eine sehr schlechte Nachricht aus Neuenburg ein.

Die Hiobsbotschaft: Ein Spieler von Xamax hat sich mit dem Virus angesteckt. Dies hatte ein weiterer Test der Xamaxiens am Dienstag ergeben. Um wen es sich handelt, gab der Club nicht bekannt. Nach Angaben der Neuenburger hatte der Spieler zuletzt weder gegen den FCZ noch gegen Thun gespielt. Beim ersten Test am Freitag waren noch alle Ergebnisse negativ ausgefallen. Zu befürchten war aber gewesen, dass es wegen der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen nicht dabei bleiben könnte.

Offen blieb gestern Abend, was die Folgen der Xamax-Schockmeldung sind. Wird, wie im Fall des FCZ, als zuerst nur MirlindKryeziu positiv getestet wurde und dennoch gleich das Spiel gegen den FC Sion verschoben wurde, nun auch die für heuteMittwoch vorgesehene Partie von Xamax gegen die Sittener abgesetzt?

Weil in der Challenge bei GC ebenfalls ein Akteur positiv getestet worden war, das Gesundheitsamt des Kantons Aargau aber nur ihm und nicht der ganzen Mannschaft Quarantäne verordnete und GC gestern spielen konnte, muss nun abgewartet werden, wie das Neuenburger Amt heute Morgen die Situation beurteilt. Ebenso die Liga.

Eine Absage würde die Chancen auf eine Fortsetzung der Saison markant sinken lassen. Allein schon die Neuansetzung der Partie des FCZ gegen Sion war eine Herkulesaufgabe gewesen. Ob ein weiterer Termin für eine zweite Nachholpartie der Sittener gefunden werden könnte, ist mehr als fraglich.

So trat gestern in den Hintergrund, dass sich die mit Marco Schönbächler, Pa Modou und Antonio Marchesano verstärkte Nachwuchsmannschaft des FCZ mit Namen wie Soheil Arghandewall, Nils Ramiro Reichmuth, Silvan Wallner und Ilan Sauter sowie dem starken Goalie Novem Baumann in Basel sehr achtbar schlug und nach Toren von Fabian Frei (2) und Valentin Stocker sowie Ricky van Wolfswinkel «nur» 0:4 verlor. Eine Schande ist die Niederlage ohnehin nicht, die erste Garnitur des FCZ hatte ihre fünf letzten Spiele in Basel mit insgesamt 0:13 Toren alle verloren.

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